(openPR) Vom 30. April bis zum 11. Juni präsentiert die Galerie Norbert Nieser unter dem Titel "47/70 - Bilder eines Photomanen" Fotografien der Künstlers Michael Nether.
Viele der ganz großen Künstler der 70er Jahre haben vor Nethers Kamera gestanden, Mick Jagger, Kate Bush, Bob Dylan, Peter Ustinov, Woody Allan und diverse andere, um nur einige zu nennen. Nether macht keine Kopfkunst, er lässt sich vom Leben inspirieren und seine Ideen entstehen intuitiv aus dem Bauch heraus. Und genauso spontan setzt er die Ideen in seinen künstlerischen Arbeiten auch um. In Berlin hat Michael Nether 1969 Fotografie studiert, gelebt und mit seiner Kamera Menschen abgelichtet. Diese Stadt Ende der 60er Jahre übte eine ernorme Anziehungskraft auf junge Intellektuelle und Künstler aus. Protestdemonstrationen, Happenings die Kommune 1 zogen Michael Nether mit seiner Kamera magisch an. Immer auf der Suche nach dem perfekten Bild, folgt der Künstler nicht starren Konzepten und festgefahrenen Vorgaben, sondern entwickelt ausdruckstarke und stimmungsvolle Portraits des Moments. Bis heute hat er auf den Einsatz der digitalen Möglichkeiten verzichtet und arbeitet nur mit analogem Filmmaterial. Nether zeigt sich in seinen Arbeiten als Traditionalist in einem schon fast technisch historischem Sinne, um Fotografie noch als spannendes Handwerk zu erleben. Der Künstler fotografiert mit dem geringsten Aufwand, er wartet auf den richtigen Augenblick, auch wenn etwas Unschärfe sein Motiv beeinträchtigt, das ist seine Handschrift. Nether sagte einmal - ich setze
nicht das Licht - ich sehe es.
Zahlreiche und international anerkannten Preise , sowie Buchveröffentlichungen ließen seinen Namen auch jenseits von Deutschland bekannt werden. Seine Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen. Diese wurden im Rahmen vieler Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.












