(openPR) Berlin, 10. März 2016: Die micropsi industries GmbH, ein auf Künstliche-Intelligenz-getriebene Softwarelösungen spezialisiertes deutsches Start-up, hat kürzlich in einer Seed-Finanzierungsrunde 800.000 Euro erhalten. Angeführt wird die Runde vom Münchner Business Angel Christian Reitberger. Die Mittel wird micropsi industries für die weitere Entwicklung und den B2B-Vertrieb nutzen.
Neben Reitberger unterstützen mehrere Business Angels aus München micropsi industries. Ein weiterer Anteil der Finanzierung stammt aus Krediten und Zuschüssen des Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (Pro FIT) der Investitionsbank Berlin, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Berlin mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes fördert. Die Finanzierungsrunde ermöglicht es der micropsi industries GmbH, existierende Software-Prototypen in ein finales Produkt zu überführen und Pilotkunden zu gewinnen.
"Wir lernen Modelle für Produktionsanlagen – in der Industrie-4.0-Welt sagt man "digitale Schatten" – direkt aus Sensordaten und können die dafür nötigen Prozesse auch mit Experteninput steuern. Solche Modelle ermöglichen zunächst detaillierte Einblicke in Produktionsprozesse, das Konfigurieren von zuverlässigen Alarmen und Predictive Maintenance-Vorhersagen", sagt Ronnie Vuine, Mitgründer und Geschäftsführer der micropsi industries GmbH. "Richtig spannend wird es aber, wenn Modelle aktiv zur Optimierung von Prozessen eingesetzt werden. Das Vernetzen der Dinge im Internet der Dinge ist ja erst der Anfang, denn man muss aus den Daten auch wirklich etwas lernen können. Das ist es, was wir mit unserem Produkt ermöglichen".
Methoden der KI auch für Mittelstand verfügbar machen
Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen dabei auf die Ansprache mittelständischer Unternehmen – diesen fehlen meist Mittel und ausreichend qualifizierte Mitarbeiter, um alleine Projekte zum Einsatz aktueller KI-Techniken umsetzen zu können. Gleichzeitig sind Bedarf und Potenzial vor dem Hintergrund „Industrie 4.0“ sehr groß: Speziell mit der zunehmenden Vernetzung und durch die Ausstattung der Maschinen mit zahlreichen Sensoren lassen sich Produktionsprozesse analysieren und die Ergebnisse für die Optimierung nutzen.






