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Krebserregendes Glyphosat vor der Neuzulassung

01.03.201618:06 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Krebserregendes Glyphosat vor der Neuzulassung
Bio-Baumwollfeld von Cotonea: kein GMO, kein Glyphosat
Bio-Baumwollfeld von Cotonea: kein GMO, kein Glyphosat

(openPR) Am 25.2. beschloss der Bundestag in namentlicher Abstimmung, das Pflanzengift Glyphosat in der EU neu zuzulassen. Im März 2015 hatte die auf Krebsforschung spezialisierte Agentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Die EU-Kommission wird am 7. und 8. März über den Antrag von Monsanto auf Zulassungsverlängerung um weitere 15 Jahre abstimmen.



Im Oktober vergangenen Jahres hat ein Team der argentinischen La Plata-Universität erstmals Glyphosat auch in Baumwoll-Produkten nachgewiesen. Man fand es in Kleidung, Hygiene-Artikeln und Wundverbänden, das meldeten Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Damit sieht sich Cotonea erneut in seiner konsequenten Haltung bestätigt, ausschließlich Baumwolle aus kontrolliert ökologischem Anbau für seine Produkte zu verwenden.

Es ist eine irritierende Vorstellung: Der großflächige Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlich genutzten Flächen war nicht möglich, bevor es genmanipulierte Nutzpflanzen gab, denn das auch darin enthaltene Herbizid hemmt einen lebenswichtigen Stoffwechselprozess ALLER Kulturpflanzen. Um nun Glyphosat großflächig in der Landwirtschaft ausbringen zu können, wurden die Nutzpflanzen, also Soja, Mais, Zuckerrüben, Raps und eben Baumwolle, mit einem bakteriellen Gen versehen, mit dessen Hilfe die Pflanzen ein Enzym produzieren, das sie gegen dieses Herbizid immun macht. Glyphosat wird aber auch dort eingesetzt, wo keine genmanipulierten Pflanzen wachsen. Auch in Deutschland.

Rückstände wurden längst vielfältig nachgewiesen: in Fließgewässern, im Urin, im Blut, in Lebensmitteln. Es verwundert nicht, dass es auch in Baumwoll-Produkten aufgetaucht ist, und Südamerika ist geradezu prädestiniert dafür. Dort wird nahezu flächendeckend per Flugzeug Glyphosat auf Feldern versprüht, auf denen glyphosatresistente Pflanzen wachsen. Aber Rückstände ausgerechnet in Baumwoll-Produkten, die auch noch für die Versorgung offener Wunden verwendet werden, sind nicht akzeptabel!
Selbst das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) räumte kürzlich ein, dass in Tierstudien eine signifikante Häufung von Tumoren aufgetreten ist, was vom BfR bislang bestritten wurde.

Die Zulassung für Glyphosat lief Ende 2015 aus. Monsanto hat die Neuzulassung beantragt. Man kann dagegen bei der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA protestieren, und viele NGOs haben Petitionen auf den Weg gebracht.

Biologisch-faire Bettwäsche, T-Shirts, Hemden, Blusen und Polos gibt es bei www.cotonea.de

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