(openPR) Von Alexander Hauk
Heimstetten/Kiel/Warendorf/Spelle/Aichstetten (aha). Es ist nur eine Frage der Zeit: Irgendwann wird jede Öldichtung undicht. So wie beim Auto von Bernhard Seigner aus dem bayerischen Furth im Wald. Bis zu 1,3 Liter Hydrauliköl verlor sein Citroen XM turbo D12 (Baujahr 1993) auf 1.000 Kilometer. „Meine Werkstatt hat mir gesagt, dass der Druckregler nicht repariert werden kann, sondern komplett ausgetauscht werden muss“, berichtet Seigner. Im Internet suchte der Diplom-Ingenieur nach einer Alternative für den rund 500 Euro teuren Austausch und wurde fündig. Bei seiner Recherche stieß er auf LecWec, ein Universalmittel, das laut Hersteller fast alle lecken Öl-Dichtungen abdichten kann.
Seigner besorgte sich das Mittel, schüttete die gelbe, etwas zähflüssige und geruchlose Flüssigkeit in den Druckregler und fuhr mit seinem Auto los. „Der Ölverlust, der vor der Behandlung mit LecWec einen Ölfleck in der Größe einer doppelten Handfläche hinterließ, war bereits nach einer Nacht auf die Größe eines Fünf-Mark-Stücks zurückgegangen und kurze Zeit später ganz verschwunden“, berichtet der Citroen-Fan: „Mit LecWec habe ich eine sehr gute Wirkung erzielt.“ Inzwischen hat sein Auto mehr als 400.000 Kilometer auf dem Buckel.
Seigner ist kein Einzelfall. Werkstätten, Speditionen, Fachhändler und Unternehmen in ganz Deutschland haben LecWec entdeckt. „Wir haben mit LecWec schon bestimmt 50 Autos aller Marken dicht bekommen“, sagt zum Beispiel Jürgen Luttermann, Geschäftsführer des Autohauses Luttermann im niedersächsischen Spelle. Der Unternehmer war durch einen kleinen Bericht in einer Oldtimerzeitung auf LecWec aufmerksam geworden. „Egal ob Servolenkung, Stirndeckeldichtung im Steuerkettengehäuse oder Ventildeckeldichtung – wir haben nur positive Erfahrungen mit LecWec gemacht“, so Luttermann.
Hoher Preis zahlt sich aus
Auch Autohändler Manfred Gregg aus dem bayerischen Aichstetten setzt auf LecWec: „Wir verwenden es bei Lecks im Motor, Getriebe und in der Servolenkung.“ Bisher habe es noch keine einzige Reklamation gegeben. Lediglich der Preis sei auf den ersten Blick überraschend hoch: Für ein Fläschchen mit 100 Millilitern muss man stolze 30,90 Euro hinlegen, die 500-Milliliter-Version kostet immerhin noch 122,90 Euro.
Eine sehr gute Investition
Tatsächlich können Autofahrer mit LecWec aber eine Menge Geld sparen: „Wenn zum Beispiel eine Servolenkung ein Leck hat, kostet die Reparatur mindestens 500 bis 600 Euro“, schätzt Thomas Möhrke von Autoteile Blöcker, einem Kieler Großhändler für Autoteile. Dagegen seien 30 Euro für LecWec eine sehr gute Investition, berichtet der Angestellte aus eigener Erfahrung.
Seit rund zehn Jahren ist das Mittel der Richard Chambers GmbH auf dem Markt. Zu den ersten zufriedenen Anwendern gehörten die Spedition Kerschbaumer in Miesbach und das Erlebnisbad Alpamare in Bad Tölz. Die Maschinen, die künstliche Wellen erzeugen, waren undicht geworden. In einem Referenzschreiben des Bades heißt es dazu: „Um diese Undichtheit ohne größere Reparatur zu stoppen, gab unser Maschinenmeister Lecwec dazu und nach kurzer Zeit zeigte sich ein hervorragender Erfolg.“
Die Anwendung des Universalmittels ist kinderleicht: „Dem Öl einfach drei Prozent der Gesamtmenge LecWec hinzugeben“, erklärt der Erfinder, Richard Chambers. Einfüllen allein reicht aber noch nicht ganz aus: Damit der Zusatzstoff an der lecken Dichtung wirken kann, muss das Öl in Bewegung sein. Deshalb müssen Fahrzeugbesitzer nach dem Einfüllen erst einmal mit ihren Autos fahren und Unternehmen ihre Maschinen in Gang setzen.
Weder Chlor noch Lösungsmittel
Was ist dran an dem Universalmittel und vor allem was steckt drin? „LecWec besteht aus teueren Weichmachern, die mit jeder Ölsorte völlig kompatibel sind“, berichtet Richard Chambers. Bei der Entwicklung verzichtete der Tüftler aus dem bayerischen Heimstetten bewusst auf Chlor und Lösungsmittel: „Diese Stoffe schaden den behandelten Aggregaten langfristig.“ LecWec bewirke, dass poröse Dichtungen imprägniert würden und um etwa 3 Prozent anschwellten. „Das reicht aus, um einen möglichen Verschleiß auszugleichen“, so Chambers.
Trotz der zahlreichen erfolgreichen Anwendungen sei LecWec aber kein Allheilmittel. Die beste Wirkung werde bei Dichtungen aus Polymeren erzielt. Dagegen habe es keine Auswirkungen auf Dichtungen aus PTFE (Polytetrafluorethylen) und aus Viton. „Bei beiden Materialien verhält sich LecWec neutral“, berichtet Chambers. Bei Beschädigungen an Zylinderkopf- Kork- und Papierdichtungen sei LecWec nur bedingt wirksam. Dass LecWec tatsächlich funktioniert beweisen nicht zuletzt zahlreiche Dankesschreiben, die der Tüftler von Anwendern aus der ganzen Welt erhalten hat.
Lecwec ist ein Universalmittel zum Abdichten von lecken Öl-Dichtungen in Motoren, Getrieben, Servolenkungen und Hydraulik-Systemen. Hauptbestandteil des Additivs sind Weichmacher, die mit jeder Ölsorte kompatibel sind. Eine Flasche mit 100 Millilitern kostet 30,90 Euro, 500 Milliliter kosten 122,90 Euro. LecWec ist in zahlreichen Fachhandlungen und Werkstätten zu kaufen. Inzwischen wird das Mittel in 26 Ländern vertrieben. Im Internet ist es unter der Adresse www.chambers-shop.de erhältlich.









