(openPR) MANNHEIM. Dass beim Management-Studium an der HdWM ein cleveres Zeitmanagement hilfreich sein kann, ist hinlänglich bekannt. Das hat gerade Luca Riemenschneider, Student im Studiengang Management und Unternehmensführung, erfahren, denn: neben seinem zeitraubenden Hobby „Fitness-Training“ ereilte ihn unlängst eine Herausforderung der ganz besonderen Art. Der Student im 6ten Semester sollte eine Rolle im Ludwigshafener Tatort-Krimi übernehmen. Im Film spielt Luca den Bösewicht und wird gleich zu Beginn zwischen zwei Autos eingequetscht.
Fernsehauftritt des Studenten im 6. Semester „Management & Unternehmensführung“
Bis es allerdings soweit war, waren ein Casting und so manche anderen filmtechnischen Besonderheiten angesagt. Die große Mannheimer Tageszeitung "Mannheimer Morgen" titelte am 15.02.2016: „Tatort-Leiche“ lebt in Mannheim! Und in OnlineMedien hieß es: BWL-Student Luca Riemenschneider spielte im Ludwigshafener Odenthal-Krimi „Du gehörst mir“ den Bösewicht. Was Luca sonst noch zu erzählen hat: siehe das folgende Interview der Redakteurin Simone Jakob vom Mannheimer Morgen mit Luca Riemenschneider:
LUDWIGSHAFEN. „Ich werde im Zollhof-Parkhaus zwischen zwei Autos zerquetscht und angezündet", erzählt Luca Riemenschneider gut gelaunt. "Aber natürlich nur vor der Kamera", schickt der 22-Jährige aus Altrip schmunzelnd hinterher. Der BWL-Student hatte am Sonntagabend als "Leiche" im neuen Ludwigshafen-Tatort mit Lena Odenthal seinen ersten Fernsehauftritt. "Ich spiele den Bodybuilder Tarim Kosic - den Bösewicht der Geschichte.
Kosic hat ein Mädchen vergewaltigt und dealt mit Anabolika, also nicht gerade ein Sympathieträger. Aber ich habe es als Herausforderung gesehen, einen Schuft zu spielen, schließlich muss man sich als Schauspieler in unterschiedliche Rollen einarbeiten können", verrät Riemenschneider. Wer sich den Tatort am Sonntagabend angesehen hat, weiß, dass die Figur des Tarim Kosic - die vor allem in Rückblenden vorkommt - eine ganz entscheidende Rolle für die Handlung spielt.
Nebenrolle zum Einstieg
"Weil es eine Nebenrolle ist, hatte ich nur wenig Text und keine großen Dialoge, aber das war zum Einstieg genau richtig", sagt Riemenschneider, der kein gelernter Schauspieler ist. "Ich mache gerade in Mannheim meinen Bachelor in BWL und bin eher durch Zufall zu der Rolle gekommen. Ein Bekannter hat mir erzählt, dass der SWR einen körperlich gut durchtrainierten jungen Mann für eine Fernsehproduktion sucht, da habe ich ein paar Bilder hingeschickt und bin zum Casting nach Baden-Baden eingeladen worden", erzählt er. "Dort musste ich eine Rolle vorsprechen und war fürchterlich aufgeregt. Aber es hat ganz gut geklappt und eine Woche später hatte ich die Zusage im Briefkasten."
Ein echter Tatort-Fan war der 22-Jährige vor seinem SWR-Engagement nicht. "Ich schaue eigentlich lieber amerikanische Action-Filme. Aber den letzten Ludwigshafen-Tatort "Lu" habe ich mir angesehen und den fand ich wirklich sehr gut." Überhaupt sei durch die Arbeit als Tatort-Darsteller sein Interesse an deutschen Filmen geweckt worden.
Um sich auf die "Bad-Guy-Rolle" einzustimmen, hat Riemenschneider das Drehbuch durchgearbeitet und seine Auftritte ein bisschen geübt. "Einen professionellen Coach hatte ich aber nicht." Besonders anstrengend sei sein Einsatz im Zollhof-Parkhaus gewesen. "Eigentlich sollte ein Stuntman die Szene, in der ich zwischen zwei Autos eingeklemmt werde, übernehmen. Aber der hatte sich kurz vorher seinen Bart abrasiert, deshalb musste ich den Aufprall selbst spielen."
Allerdings habe das Team den Mord mittels "Green-Screen-Technik" aufgenommen. Deshalb musste Riemenschneider nur so tun, als würde ihn das Auto überfahren und diese Bilder wurden nachträglich in die Originalszene hineingesetzt. "Ich bin also im leeren Raum - ganz ohne Auto - nach vorne auf die Motorhaube geknallt und dann nach hinten weggesackt. Zum Glück waren die Jungs vom Stuntteam Germany da und haben mir gezeigt, wie man das glaubwürdig hinbekommt."
Puppe im Parkhaus
Wie es sich anfühlt, eine Leiche zu spielen, weiß Riemenschneider nicht: "Den toten Kosic hat eine Puppe dargestellt. Da er ja angezündet wird und verbrannt aussehen soll, wäre das zu viel Aufwand gewesen, mich entsprechend herzurichten." Die Drehtage in Ludwigshafen haben dem Studenten so viel Spaß gemacht, dass er buchstäblich "Blut geleckt" hat. "Schon als Kind wollte ich immer schauspielern und eine Rolle in einem Actionfilm wäre natürlich ein Traum", verrät er.
Dennoch will Riemenschneider erst einmal seinen Master in Management machen und abwarten, wie es mit der Filmerei weitergeht. "Ich bin jetzt zumindest mal in der SWR-Kartei und die wollen sich bei mir melden, wenn sie wieder eine Aufgabe haben, die zu mir passt." Für die Rolle des Bodybuilders scheint der Altriper auch künftig eine Traumbesetzung zu sein. "Na ja, ich gehe schon fünf bis sechs Mal pro Woche ins Fitnessstudio - von nichts kommt nichts", sagt er augenzwinkernd.
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