(openPR) Neu-Isenburg, 17.02.2016.
Ob Auto oder Finger und Zehen, sie alle müssen dran glauben - sie werden lackiert!
Nagellack ist ein beliebter Trend und Nagelstudios sprießen wie Pilze aus dem Boden, aber was ist eigentlich drin? Die Inhaltsstoffe sind wegen dem kleinen Glas meist so winzig, dass kaum ein Käufer diese lesen kann – oder wöllte?
In früheren Jahren malten sich Frauen die Nägel an, um als Diven Karriere zu machen, um aufzufallen, sexy zu wirken. Heutzutage ist das nicht viel anders, nur dass die Chemie fast die gleiche geblieben und das Design auffälliger geworden ist.
Bedenkliche UV-Filter, krebserregende, Allergie auslösende und hormonwirksame Stoffe, Acrylate, Farbstoffe, Phthalate, Benzophenone … niemanden scheint es zu interessieren.
Im Testbericht vom Ökotest ist nachzulesen, dass in einem Toluene free-Produkt immer noch Toluene gefunden worden sind. Toluene können Allergien auslösen und sind verwandt mit dem Stoff Toluene-2,4-Diamine, ein krebserregender aber verbotener Stoff.
Toluol gilt als fortpflanzungsgefährdend, ist in der Kosmetik für die Nägel aber mit einem Anteil von 25 Prozent erlaubt. Toluol-haltige Nagellacke sollten vor allem von Schwangeren, Stillenden und Kindern/Jugendlichen in jedem Fall gemieden werden.
Ähnliches gilt für Phthalate, z.B. das Dibutylphthalat. Dieses Lösemittel ist ebenfalls ein Risikostoff für die Fortpflanzung, da er auf das Hormonsystem wirkt (z.B. die Beeinträchtigung der Empfängnis) und auch das Asthma- und Diabetesrisiko erhöht.
Ein weiterer Stoff, der immer wieder im Nagellack zu finden war, ist Formaldehyd, um das Absplittern des Lacks zu verhindern.
In der BGW mitteilung, Ausgabe 3/2015, war die große Überschrift zu lesen: „Formaldehyd: Neue Einstufung als krebserzeugend.“ Klare Aussage – oder?! Und trotzdem ist er bis zu 5% Anteil erlaubt!! Auch Formaldehyd-Abspalter können sich im beliebten Lack verstecken, dann nützen Aussagen wie „Frei von Formaldehyd“ herzlich wenig.
Und der neuste Trend der Shellac-Nagellackierung? Hält lange, ist letzten Endes doch aber genauso unsinnig. Der Lack greift die Nägel und die umliegende Haut an und um den Lack wieder abzubekommen, muss wieder ein aggressives Lösungsmittel zur Hand genommen werden. Der Haut wird Fett entzogen und die Nägel werden brüchiger als zuvor.
Für eine derartige Gesundheitsgefährdung geben Frauen und Mädchen aber jährlich Unmengen an Geld aus!
Das Ende vom Lied?
Letztendlich liegt die Entscheidung wieder einmal beim Endverbraucher: Lieber lange, bunte und unnatürliche Krallen zeigen, um in der Gesellschaft etwas darzustellen (was wäre dieses etwas?) oder zurück zum Natürlichen und gesund bleiben bzw. werden?
Mütter sollten sich zusätzlich fragen: Welches Vorbild möchte ich für meine Kinder sein?
Wer mehr Informationen möchte, kontaktiert die Gesundheitsberaterin Stefanie Bertram unter
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www.preventam.de













