(openPR) München, Februar 2016 – Am 05. Februar 2016 fand die Preisverleihung des 1. kbo-Innovationspreises Mental Health | Sozialpsychiatrie statt. Der kbo-Innovationspreis Mental Health | Sozialpsychiatrie prämiert alle zwei Jahre empirische und praxisbezogene wissenschaftliche Arbeiten. So fördert kbo (Kliniken des Bezirks Oberbayern) die praxisrelevante Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet Mental Health und Sozialpsychiatrie für eine stetige Verbesserung der Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder seelischen Behinderung.
Folgende Abschlussarbeiten wurden von der Jury, in der unterschiedliche Berufsfelder und Professionen vertreten waren, prämiert:
Kategorie Bachelor/Diplom
• 1. Preis | Philipp Rödig: Einbeziehung Angehöriger in der Psychiatrie – Not oder Tugend?
• 2. Preis | Olivija Roeder: Konstruktvalidierung eines Fragenbogens zur Erfassung des subjektiven Empowerment-Empfindens bei Menschen mit psychischer Behinderung
• 3. Preis | Christine Würfflein: Die strukturelle Versorgung suizidaler alter Menschen
Kategorie Master
• 1. Preis | Brigitte Hargasser: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als spezielle Herausforderung für die stationäre Jugendhilfe
• 2. Preis | Sebastian Lämmermann: Eine explorative Studie zur Evaluation des Krisendienst Psychiatrie München
• 3. Preis | Johanna Collier: Philosophische Gespräche über die Lebensgestaltung
• 3. Preis | Andreas Kinadeter: Je kränker, desto teurer? Eine explorative Studie über den Zusammenhang zwischen Schwere einer psychosozialen Belastung und der durch die Inanspruchnahme des Hilfesystems entstehenden Kosten
Insgesamt waren 36 Bewerbungen für den kbo-Innovationspreis Mental Health | Sozialpsychiatrie eingegangen, der erstmalig ausgeschrieben wurde. Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorsitzender des kbo-Verwaltungsrates, und Martin Spuckti, Vorstand kbo, eröffneten die Veranstaltung im Kleinen Theater Haar. Beide würdigten die Themenvielfalt und fachliche Tiefe der eingereichten Abschlussarbeiten, die neue Impulse für die Behandlungs- und Betreuungsangebote für Menschen mit einer psychischen Erkrankung geben. „Innovation heißt Bereitschaft zur Veränderung, ohne alles Vorhandene in Frage zu stellen“, fasst Vorstand Martin Spuckti zusammen.
Über „Wissenschaft und Forschung für die Praxis“ referierte Prof. Dr. med. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor kbo-Inn-Salzach-Klinikum und Sprecher der Ärztlichen Direktoren von kbo sowie Vorsitzender des kbo-Versorgungsforschungsbeirats Im Anschluss überreichten die Jurymitglieder und Prof. Dr. phil. Markus Witzmann, Leiter des kbo-Vorstandsbereichs Rehabilitation und Teilhabe, die Urkunden und Preisgelder. In Auszügen stellten die Gewinner und Preisträger ihre Arbeiten vor.


