(openPR) Möhrendorf, 29. Januar 2016 – Sydney, Rio de Janeiro, Mumbai: In diese Riege darf sich ab sofort auch die fränkische Ortschaft Möhrendorf einreihen – zumindest wenn es um die Orte geht, an den bereits Treffen der internationalen Arbeitsgruppe 26 „Software Testing” des ISO/IEC JTC 1/SC7 stattgefunden haben. Gastgeber der einwöchigen Tagung war imbus, einer der führenden Lösungsanbieter für Software-Qualitätssicherung und -Test.
Abgesandte aus der ganzen Welt gehören zu der Arbeitsgruppe, die unter anderem für die Entwicklung der international gültigen Normenreihe ISO/IEC/IEEE 29119 für das Testen von Software verantwortlich ist. Das Meeting in Möhrendorf war durch Vertreter der USA, Australien, Japan, England und Deutschland sowie der Organisationen IEEE und TMMI besetzt.
Kernstück ihrer Agenda bildete die weitere Ausarbeitung des fünften Teils der ISO 29119, welcher sich mit Keyword-Driven Testing beschäftigt. Von den nationalen Normungsausschüssen waren Kommentare zu der Draft-Version der ISO 29119-5 eingereicht worden. Auf dem Meeting wurden diese nun Stück für Stück durchgesprochen und in den Text der ISO 29119-5 eingearbeitet.
imbus-Consultant Matthias Daigl hat für ISO 29119-5 die Editor-Rolle inne. Beim schlüsselwort-basierten Testen wird der Test aus wiederverwendbaren Bausteinen zusammengesetzt, wodurch die Wartbarkeit steigt. „Das macht Keyword-Driven Testing so attraktiv“, betont Matthias Daigl. „Das Vorgehen gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Mit der ISO 29119-5 wollen wir nun eine hilfreiche Referenz dafür gestalten.“
Ein weiterer wichtiger Punkt des Arbeitstreffens war die neue Norm ISO/IEC 20246. Diese soll ein Prozessmodell zu Reviews mit Praxisrelevanz bieten, das z.B. für Inspektionen herangezogen werden kann.












