(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU - Am Mittwoch 27. Januar um 17 Uhr gedenkt die Stiftung Liebenau der 501 Menschen, die in den Jahren 1940 und 1941 von den Nationalsozialisten im Rahmen der Euthanasieaktion ermordet wurden.
Wer waren die Opfer? Was wissen wir heute über sie? Wie hätte ich gehandelt? Wie und wo findet heute in unserer Gesellschaft Selektion statt? Schüler des Montfortgymnasiums Tettnang, mit dem die Stiftung Liebenau eine Bildungspartnerschaft hat, sind diesen Fragen nachgegangen. Sie werden die Gedenkveranstaltung mitgestalten und ihre Ergebnisse präsentieren.
Menschen mit Behinderungen waren unter den ersten Opfern des nationalsozialistischen Terrors. Mit ihrem jährlichen Gedenken will die Stiftung Liebenau daran erinnern, was Menschen im Namen einer Ideologie Mitmenschen angetan haben. Sie will auffordern zur Wachsamkeit im Umgang mit dem menschlichen Leben – in Wissenschaft, Wirtschaft, Alltag und Politik.
_____________________________________________













