(openPR) Die Ausstellung FARBRÄUME zeigt drei Positionen von Malerei, in der die Farbmodulationen vornehmlich zu eigenständigen Ausdruckswerten mutieren. Von sogenannt ungegenständlichen Bildsprachen ist indessen bei den malerischen Temperamenten weniger auszugehen. Eher verschmilzt – im Wortsinn – das Figürliche, welches ja die künstlerische Thematik signalisiert, im Duktus furios oder bedachtsam gesetzter Farbrhythmik. Deren Quelle nährt sich aus expressiven Empfindungen, die, naturgegeben, unter-schiedlichsten persönlichen Stimmungslagen folgen. Aber ohne die rationale, strenge Kontrolle eines erfahrenen und bisweilen gnadenlosen Schauens der Maler blieben die Kunstwerke der Berlinerin Dorit Bearach, des Mecklenburgers Ingmar Bruhn und des Dresdeners Michael Hengst wohl sichtbare Absichtserklärungen ohne die notwendige Autonomie ihrer bildnerischen Eigenleben. Und wer sich, entsprechend seiner eigenen Gemütslagen, in die Motive der Bilder versenkt, spürt vielleicht auch die Verschieden-heiten der topographischen Herkunft. Solches Anderssein der Malstile wirkt indessen kaum als Abschottung sondern vielmehr als Hinwendung, als schlüssige Brücke zwischen den interessanten aber auch geheimnisvollen bildnerischen Kompositionen und den Charaktereigenschaften ihrer Schöpfer.
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