(openPR) Wenn die Welt sich verdunkelt, wenn alles durch einen Schleier gesehen wird, kann das ein Indiz für den grauen Star sein. Dabei handelt es sich um eine Augenerkrankung, die früher oder später auftaucht und fast jeden betreffen kann. Wie macht sich die Linsentrübung aber bemerkbar und wann ist eine Operation indiziert? Informationen dazu erhalten Sie auf den Seiten der Augenärzte in Münster www.augenaerzte-in-muenster.de
Jeder mit 65 Jahren kann mit einem Grauen Star rechnen
Es sind mehr als 90 % der Menschen über 65 Jahren, wo sich die Linse von einem oder beiden Augen langsam aber sicher trübt. Daraus entwickelt sich der Graue Star, auch Katarakt genannt. Das Frühstadium zeigt fast keine Beeinträchtigung der Sehkraft. Aber nach und nach empfinden Betroffene, dass sie alles durch einen Schleier oder eine trübe Scheibe sehen. Laut einem Augenarzt aus Münster, kann die Erkrankung der Augen gut behandelt werden, indem bei einer Augenoperation eine Kunstlinse eingesetzt wird. Damit ist die Sehkraft dann wieder vollständig hergestellt.
Was bedeutet es, wenn der Graue Star in jungen Jahren auftritt?
Eine äußerst seltene Erscheinung ist es, wenn ein Grauer Star bei einem jungen Menschen auftritt. Der Augenarzt mahnt in so einem Fall, zunächst einmal einen Internisten aufzusuchen. Dieser wird feststellen, ob eine andere Erkrankung vorliegt. Das kann eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder ein Diabetes sein. Auch die Einnahme von Kortison kann eine günstige Lage für einen Grauen Star schaffen.
Was sind die ersten Anzeichen für den Grauen Star?
Bevor die Linse sich ganz eintrübt, sind schon etliche Anzeigen da, die auf einen Grauen Star hindeuten können. Da sind einmal die Lichtempfindlichkeit und das verschwommene Sehen wie durch einen Nebelwand, auch eine Verschlechterung der Sehschärfe kann eintreten, außerdem leidet das räumliche Sehen darunter. Darüber hinaus dauert es immer länger die Augen an den Wechsel von Hell und Dunkel anzupassen. Ist die Trübung fortgeschritten, kann mit dem befallenen Auge nur noch undeutlich bzw. schemenhaft gesehen werden.
Die Operation soll nicht zu lange hinausgezögert werden
Am Anfang kann die unregelmäßige Lichtbrechung der Linse noch mit einer Brille ausgeglichen werden. Aber früher oder später muss das Auge operiert werden, wenn man seine Sehkraft nicht ganz verlieren möchte. Außerdem schränkt das undeutliche Sehen die Lebensqualität erheblich ein. Darum ist es anzuraten, sich mit einer Operation nicht zu lange Zeit zu lassen, da die Linse sich zunehmend verhärten kann und somit schlechter zu entfernen ist. Die eingetrübte Linse wird bei der Staroperation aus dem Auge entfernt und durch eine Kunststofflinse ersetzt. Damit erlangt der Patient seine Sehkraft wieder, wenn keine anderen Erkrankungen, wie Grüner Star oder eine Makuladegeneration vorliegen.
Im Gegensatz zu der natürlichen Linse fehlt der künstlichen Linse die Akkomodation, das heißt, es kann auf verschiedene Entfernungen nicht scharf gestellt werden. Als Ausgleich, müssen viele Operierten dennoch eine Brille für Ferne oder für die Nähe tragen.
600.000 Betroffene erhalten pro Jahr Kunststofflinsen
Die Katarakt-Operation zählt zu den meisten medizinischen Eingriffen und wird in fast allen Fällen ambulant durchgeführt. Allein in Deutschland sind es 600.000 Betroffene denen künstliche Linsen eingesetzt werden. Komplikationen sind eher selten. Die Kunststofflinsen halten lebenslang, auch seien Abstoßreaktionen nicht zu erwarten. In vielen Fällen aber kann sich ein sogenannter Nachstar bilden. Der Betroffene hat das Gefühl durch eine beschlagene Scheibe zu schauen. Aber das stellt auch kein Problem dar, denn der Nachstar kann mit einem Laser behandelt werden.
Eine Staroperation ermöglicht Betroffenen ein ungetrübtes Sehen. Zudem kann die Operation für einen stark kurz- oder weitsichtigen Menschen einen günstigen Nebeneffekt mit sich bringen.










