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Körpereigenes Protein kann Parodontitis aufhalten

22.12.201511:03 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Sie führt nicht nur häufig zu Zahnverlust, sondern wird auch mit Erkrankungen wie Arteriosklerose, Arthritis und Diabetes in Verbindung gebracht: die Parodontitis (zahnarzt-in-tempelhof.de/leistungen/parodontologie-zahnfleischbehandlungen.html). Ob sie wirklich den Ausbruch gravierender Allgemeinerkrankungen begünstigt, muss noch weiter erforscht werden. Doch das Unheil, dass die Entzündungskrankheit im Mundraum anrichtet, ist für die Betroffenen schlimm genug. "Eine Parodontitis greift Zahnfleisch und Knochensubstanz an und kann unbehandelt zu Zahnverlusten führen", sagt Dr. Uta Janssen, Zahnärztin in Berlin-Tempelhof. (http://www.zahnarzt-in-tempelhof.de)



Von entscheidender Bedeutung ist die Früherkennung, denn im Fall der Fälle kann mit gründlicher (professioneller) Zahnreinigung (http://www.zahnarzt-in-tempelhof.de/leistungen/prophylaxe.html), der Entfernung von Plaque, Zahnstein und anderen Bakterienherden sowie mit antibakteriellen Mundspülungen noch gegengesteuert werden. In fortgeschrittenen Stadien sind häufig Pulverstrahlverfahren oder chirurgische Eingriffe angeraten, um das Bakterienwachstum einzudämmen. Doch nachhaltig aufhalten lässt sich die Parodontitis, von der mehr als jeder zweite Erwachsene betroffen ist, mit all diesen Maßnahmen bisher nicht.

Neuer Hoffnungsträger gegen die Volkskrankheit
Doch nun gibt es mit DEL-1 einen neuen Hoffnungsträger im Kampf gegen das Volksleiden: Das körpereigene Eiweiß hat in Studien an der University of Pennsylvania beeindruckende Resultate erzielt. In Tierversuchen konnte die Parodontitis mit der Injektion einer DEL-1-Lösung aufgehalten werden. Das Protein hemmt die Aktivität weißer Blutkörperchen, die für die Entzündungsreaktionen des Körpers mitverantwortlich sind. Der Angriff der Parodontitis-Bakterien führt damit nicht mehr zwangsläufig zum Verlust von Zahnfleisch- und Knochengewebe. Der Leiter der Studie, George Hajishengallis, verweist darauf, dass mit der Therapie lediglich ein normales DEL-1-Niveau wiederhergestellt werde. Bei Parodontitis-Patienten werde dieses Protein nämlich nur noch eingeschränkt vom Körper produziert.

Zunächst muss die Sicherheit des neuen Behandlungsansatzes noch in klinischen Studien überprüft werden. Hajishengallis erwartet wegen der lediglich lokalen Anwendung und der Tatsache, dass es sich um ein körpereigenes Eiweiß handelt, keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Steht die Menschheit also vor der Heilung einer zahnmedizinischen Seuche? Das leider nicht, denn ganz ausmerzen kann auch DEL-1 die Parodontitis nicht. Doch es kann im Kampf gegen das Leiden einen bedeutenden Fortschritt bringen.

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