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Wenn die Baby-Boomer in Rente gehen ...

18.12.201514:16 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) … fehlen fast zwei Millionen altersgerecht ausgebaute Wohnungen – Sanitärhandwerk sieht Investitionsbedarf von 3 Milliarden Euro jährlich

St. Augustin, 18. Dezember 2015 Wenn die als Baby-Boomer bekannten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, wird es eng in Deutschlands Wohnungen. Zumindest in denen, die altersgerecht ausgebaut sind. Denn der aktuell geplante Bestand hinkt den tatsächlichen Anforderungen um Einiges hinterher. Bis 2030 entsteht eine Deckungslücke von fast zwei Millionen Wohneinheiten, um beispielsweise den tatsächlichen Bedarf an Wohnraum bei den 65jährigen mit Bewegungseinschränkungen zu decken. Das ist ein Ergebnis einer im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima erstellten Prognos-Studie.



„Zusammen mit dem KfW Programm ‚Altersgerecht umbauen‘ wird das Sanitärhandwerk zu einem entscheiden Faktor, der sich an der Seite der Politik dieser gesellschaftspolitischen Aufgabe stellt“, sagt Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). „Wir fördern somit langfristig nicht nur den Wunsch dieser Generation, selbstbestimmt zu leben, sondern tragen auch erheblich dazu bei, mittelfristig die Sozialsysteme zu entlasten“ ergänzt Esser.

Die Evaluation des KfW-Programms „Altersgerecht umbauen“ aus dem Jahr 2014 zeigt, dass der Umbau des Sanitärbereichs im Rahmen der geförderten Einzelmaßnahmen am stärksten nachgefragt wurde. In der Zeitspanne von 2009 bis 2014 sind von der Förderbank rund 83.000 Maßnahmen unterstützt worden, von denen fast 30 Prozent auf den altersgerechten Umbau der Sanitärräume fiel. Und in Zukunft?

Um den tatsächlichen Bedarf zu decken, müssten jedes Jahr – bis zum „Zieljahr“ 2030 - etwa 2,96 Milliarden Euro investiert werden. Doch das wird nur gelingen, wenn die eigenen vier Wände zu einem Gesundheitsstandort umgebaut werden. Dazu Elmar Esser: „Das KfW-Programm ‚Altersgerechtes Umbauen‘ gewährt bis zu 6.250 Euro Zuschuss pro Wohneinheit bei der Kombination von Maßnahmen zur Barrierereduzierung und des Einbruchschutzes. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung“. Esser sieht das Sanitärhandwerk für die Umsetzung gut gerüstet. „Dafür braucht es allerdings viel menschliches Einfühlungsvermögen, fachliches Können, hohes Qualifikationsniveau sowie Gewerke übergreifende Kompetenz. Anforderungen, die unsere rund 3.000 geschulten Fachbetriebe erfüllen.“ Die Fachbetriebe „Barrierefreies Bad“ sind gelistet in der Handwerkersuche auf shk-barrierefrei.de.

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