(openPR) MECKENBEUREN/LIEBENAU – Zum elften Mal schürte das Liebenauer Landleben das Winterfeuer. Der Liebenauer Chor stimmte die zahlreichen Besucher auf den Adventsmarkt mit Sternenzauber, Kunst und Feuershow ein. In winterlicher Dorfidylle luden Stände mit hochwertigen und liebevoll gestalteten Geschenkideen zum Bummeln ein. Das Winterfeuer wärmte und verlockte viele Kinder zum Stockbrotbacken.
Ode der Hoffnung
"Adorar al niño", der Liebenauer Chor unter der Leitung von Musiktherapeutin Sabine Meier singt weihnachtliche Lieder. Die Sängerinnen und Sänger erzählen eine Ode der Hoffnung, künden von Engeln ohne Flügel. Ihre lebhafte Freude ist ansteckend. Bei "Jingle Bells" stimmen die Zuhörer mit ein. Die Besucher sind begeistert. Der Adventsmarkt ist eröffnet.
Hüter des Feuers
Das Stockbrotbacken ist eine Kunst für sich. "Es braucht viel Glut", Mitarbeiter und Beschäftigte im Berufsbildungsbereich hüten das Feuer, verteilen großzügig süßen und salzigen Hefeteig. Die vorbereiteten geschnitzten Haselnussruten sind unentwegt im Einsatz. Fackelträger laden zur nächsten Feuerstelle ein. Artisten der Zirkusakademie jonglieren mit Fackeln, lassen gekonnt das Feuer tanzen und beeindrucken mit einer sensationellen Feuershow.
Sternenzauber
Der "Liebenauer Sternenzauber" lockt ins Landleben. Bis zum vierten Advent können Weihnachtsbäume im Glashauscafé mit bunten Sternen geschmückt werden. Die Künstler der Kreativwerkstatt Rosenharz haben dafür mehr als 300 kunstvolle Sterne gebastelt. Für jede Spende, die im Sternenzauber-Kässle landet, darf der Spender einen Stern aufhängen und schätzen, wie viele Sterne wohl bis zum vierten Advent zusammenkommen. Wer richtig schätzt, kann einen der schönen Preise aus der Kreativwerkstatt gewinnen. Spenden und Sterne gehen nach Ende der Aktion an die Familien, die vom Projekt wellcome, von der Sozialmedizinischen Nachsorge und vom Ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE betreut werden. Bis 20.12. kann man auch noch hier online am Rätsel teilnehmen.
Glückspäckchen mit Schleife
Am Stand der Kreativwerkstatt Rosenharz schweben Engel aus Pappmaché über den Köpfen der Besucher. Sterne und Kunstkarten bezaubern. Jeder Artikel ist etwas Besonderes. In der Wohngemeinschaft Meckenbeuren wurde Seife gekocht und liebevoll verpackt. Der Förderbereich Hegenberg hat sich den himmlischen Botschaften gewidmet: Glückspäckchen mit Schleife, herzige Engel und Kerzen, die unentwegt brennen, auch ohne Feuer.
Leben auf dem Land
Der Stand vom Weilerhof ist für die Besucher eine Chance, mehr über das Leben in der Außenwohngruppe der St. Lukas-Klinik zu erfahren. Schafe begleiten den Alltag der Menschen mit Unterstützungsbedarf. In bunter handkardierter Wolle verpackt, lugen Holzschafe hinter Apfelchips und Schlehenlikör hervor, erzählen vom Leben auf dem Land. Vogelnistkästen, Beetschwestern und Meisenknödel-Schutzdächer, auf das Berufsbildungswerk Adolf Aich ist Verlass. Besonders vom getöpferten Christbaumschmuck, von Sternen und Herzen, sind die Besucher angetan.
Mut zur Kunst
Am Stand des Förder-und Betreuungsbereich Rosenharz funkeln die bunten Gläser der Gartenelemente im Licht der Kerzen. Die getöpferten Mäuse mit Fliege, Herz oder Schleifen begeistern die Besucher. Die Geschenkidee „15 Minuten Weihnacht“ gefällt. "Unser Bestreben ist es, die Menschen mit Unterstützungsbedarf durch vielseitige Arbeitsangebote in unserer Werkstatt ganzheitlich zu fördern. Durch den Verkauf der guten, hochwertigen Produkte erfahren sie eine wertschätzende Teilhabe an der Inklusion", informiert Fachdienst Conny Mandzukic.
Ein heimeliger Markt
Für die kleinsten Besucher schürte das Liebenauer Landleben im Bauwagen den Ofen an und lädt zur Märchenstunde mit Tante Irene ein. Gespannt lauschen sie den Geschichten vom Wichtel mit der roten Mütze. Die Eltern schätzen den heimeligen Markt im Liebenauer Landleben: "Die Kinder können unterwegs sein, genießen und schauen. Hier passt jeder auf den anderen auf."
Punsch und Raclette für einen guten Zweck
Während des Winterfeuers haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Liebenauer Landlebens ehrenamtlich Glühwein, Punsch, Waffeln und Raclette verkauft. Der Gewinn in Höhe von 1.500 Euro wird zu 50 Prozent an das Bulgarisch-Deutsche Sozialwerk gespendet. Die andere Hälfte wird für die Einrichtung eines Spielzimmers für die Flüchtlinge, die von der Stiftung Liebenau aufgenommen werden, verwendet.
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Weitere Impressionen vom Liebenauer Winterfeuer finden Sie unter www.stiftung-liebenau.de
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