(openPR) Durch „Matching“ Akademikern den Berufseinstieg erleichtern
Hamburg, den 10.12.2015. So gut wie jeder Hochschulabsolvent kennt das Problem: Der Übergang ins Berufsleben gestaltet sich trotz der guten Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwierig. Neben der geringen Bekanntheit vieler Betriebe als Arbeitgeber tragen nicht erfüllbare Ansprüche an die Bewerber innerhalb vieler Stellenanzeigen zu deren Verunsicherung bei. Die Mitarbeiter des Troy-Verlages in Hamburg haben über 100 Studierende an mehreren Hamburger Hochschulen zu ihren Erfahrungen mit Jobbörsen und ihren Erwartungen an den Übergang ins Berufsleben interviewt.
Die Frage „Bei welchem Arbeitgeber kann ich mich mit meinem Studium bewerben?“ stellt sich nicht nur für Absolventen sogenannter Orchideenfächer. Auch bei Studierenden aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), die als besonders gefragt gelten, tut sich nach dem Studium häufig ein großes Fragezeichen auf. Denn viele wissen gar nicht, bei welchen Arbeitgebern sie sich mit ihren Qualifikationen bewerben können.
„In den Stellenanzeigen auf Jobbörsen werden häufig Erwartungen an die Bewerber gestellt, die kaum zu erfüllen sind. Das verunsichert mich natürlich, gerade weil ich die häufig geforderte mehrjährige Berufserfahrung noch nicht vorweisen kann“, sagt Christine Lessing, die Informatik an der HAW Hamburg studiert.
Auf die Frage, welche Unternehmen ihnen als potenzielle Arbeitgeber bekannt sind, nannte eine große Mehrheit der Befragten vor allem große Konzerne mit starken, beim Konsumenten bekannten Marken. Dabei sind es gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Mit ihren Produkten sind sie häufig in Nischenbereichen vertreten und verfügen daher nur über eine geringe Bekanntheit bei der breiten Masse der angehenden Absolventen. Ihnen sind, so das Fazit der Befragung, kaum die Möglichkeiten bekannt, die ihnen die KMU für ihre Karriere eröffnen können.
„Unser Ziel ist es, mehr Transparenz auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, Absolventen auch auf weniger bekannte Arbeitgeber hinzuweisen und ihnen damit den Berufseinstieg zu erleichtern“, sagt Vanessa Brumm, die die Umfrage gemeinsam mit André Otto durchgeführt hat. Verwirklicht werden soll dies mit CareerGuide24, einer Karriereplattform der etwas anderen Art. „Im Fokus von CareerGuide24 stehen Studierende und Absolventen. Anhand ihrer Fachrichtung, ihres Abschlusses und der von ihnen gesuchten Position, werden in einem Matching-Verfahren genau die Arbeitgeber für sie gefiltert, die wirklich zu ihnen passen“, erläutert Otto.
Und auch wer bereits während des Studiums praktische Erfahrungen sammeln möchte, wird bei CareerGuide24 (https://www.careerguide24.com/de) fündig: Viele Arbeitgeber bieten neben dem Direkteinstieg auch Praktika, Werkstudententätigkeiten oder die Möglichkeit einer begleiteten Abschlussarbeit oder Promotion an.












