openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Schlank werden mit BPM

11.12.201515:02 UhrIT, New Media & Software
Bild: Schlank werden mit BPM

(openPR) Business Prozessmanagement: Wie mittelständische Unternehmen ihre Prozesse digitalisieren

Ettlingen, 10. Dezember 2015 – Wettbewerb heißt heute Digitalisierung – nur derjenige gewinnt die Marktmacht, der schnell ist und über die besseren Informationen verfügt. Und Potential für schnellere Abläufe gibt es überall, sei es im Rechnungseingang, der Lagerlogistik oder dem Personalwesen. Doch die Ressourcen, die mittelständische Unternehmen für die interne Prozessorganisation bereitstellen können, sind begrenzt und den Aufwand zusätzliche BPM-Tools (Business Process Management) in ein klassisches ERP-System zu integrieren, scheuen viele. Wie sich beides komfortabel miteinander vereinen lässt, zeigen ERP-Anbieter wie oxaion, die mit der ERP-Software eine Business Process Engine gleich mitliefern.



„Mittelständische Anwender verwenden graphische Prozessbeschreibungen als Grundlage von Prozessdokumentationen und Ablaufbeschreibungen – ein "Management" inklusive Prozessüberwachung oder -simulation ist im Mittelstand bisher eher weniger verbreitet“, konstatiert Marcel Schober, Technologie-Vorstand beim Ettlinger ERP-Hersteller oxaion. Auch hielten sich noch immer viele KMU bei der Einführung eines BPM zurück. Der Grund ist wohl weniger die fehlende Prozessorientierung, die eine GFO-Studie dem Mittelstand unlängst bescheinigte, als vielmehr der Aufwand, eine „angedockte“ BPM-Anwendung zu implementieren und an die Unternehmenssoftware anzupassen.

Wie sich beides, BPM und Flexibilität, bei der Prozessgestaltung miteinander vereinbaren lässt, zeigen ERP-Anbieter wie oxaion, die mit der ERP-Software eine Business Process Engine gleich mitliefern. Durch die tiefe Integration in den Application Server lassen sich neue Geschäftsprozesse recht einfach und schnell modellieren, dokumentieren und überwachen. Das BPM greift dazu direkt auf die Business Objekte in der ERP-Lösung zu. Mittelständische Kunden sind auf diese Weise schnell in der Lage, ihre Geschäftsprozesse flexibel an der eigenen Unternehmensstrategie auszurichten.

Visualisierte Geschäftsprozesse

Bei oxaion geschieht dies anhand eines grafischen Editors. „Beim Modellieren sieht der Kunde exakt wie ein Prozess im Unternehmen realisiert ist und welche einzelnen Schritte er durchläuft. Der grafische Editor sorgt dafür, dass der gesamte Prozess von der Grobplanung bis zu den Detailprozessen sichtbar wird“, erläutert Marcel Schober, der maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war. Relevant wird dies vor allem, wenn in der Prozessgestaltung unterschiedliche Business Funktionen aus dem ERP-System berücksichtigt werden müssen. So sind in einen Geschäftsprozess beispielsweise Funktionen aus Auftragserfassung, Fertigung, Auslieferung und Rechnungswesen eingebunden. Eine Integration der Process Engine in das ERP-Backend komme hier voll zum Tragen. „Mit der Process Engine sind wir weit entfernt von der klassischen Konfiguration über Customizing und Programmierung. Zwar haben wir auch in der Vergangenheit Prozesse schon hochgradig maschinell gestaltet, diese waren aber mehr oder weniger fest miteinander verknüpft“, meint Schober. Jetzt sei das Eingreifen in den Programmcode über Tabelleneinstellungen nicht mehr nötig. Ein Beispiel: Die Bestellung ab einer bestimmten Liefermenge muss immer vom Abteilungsleiter freigegeben werden. Der dafür erforderliche Prozess wird einfach in der BPM-Engine umgestellt. Ohne jeglichen Programmieraufwand lassen sich so komplette Geschäftsprozesse definieren und abbilden. „Die Business Process Engine in oxaion deckt zum einen den Geschäftsprozess grob-granular ab, andererseits kann darüber die Feinmodellierung erfolgen. Es lässt sich einstellen, welche Masken der Benutzer sieht und in welcher Reihenfolge, ebenso welche Programme angestoßen und welche Prüfroutinen aufgerufen werden.“


Interview mit Marcel Schober, Technologie-Vorstand der oxaion ag, zum Thema Business-Prozess-Management in mittelständischen Unternehmen.

Herr Schober, die oxaion ag gehört zu den führenden deutschen Anbietern betriebswirtschaftlicher Komplettsoftware für den Mittelstand. Dass die Digitalisierung von Prozessen immer weiter zunimmt, wussten sie schon vor Jahren, als sie eine Business-Process-Management-Engine in die bestehende ERP-Lösung integrierten. Handelt es sich dabei um die ideale Symbiose und deckt oxaion ERP sämtliche Anwendungsszenarien der Anwender ab?

Marcel Schober: Die Ressourcen, die ein mittelständisches Unternehmen für die interne Prozessorganisation bereitstellen kann, sind ja oftmals begrenzt und zusätzliche BPM-Tools werden überall dort notwendig, wo Standard-ERP-Systeme an ihre Grenzen stoßen. Oxaion ist in dieser Hinsicht ideal, da es sowohl BPM als auch DMS als integrale Bestandteile enthält. Die BPM-Engine ist zentraler Bestandteil des ERP-Kerns. Die Geschäftsprozesse im DMS wie z. B. Eingangsrechnungsworkflow werden innerhalb des oxaion ERPs auf BPM-Basis abgebildet. Wesentliche Prozesse lassen sich damit vom Anwender auf einfache Weise identifizieren, modellieren und optimieren.

Laut GFO-Studie handeln mittelständische Unternehmen immer noch stark funktionsorientiert und prozessorientierte Organisationsstrukturen bilden sich meist nur sehr schwer heraus. In welchen Abteilungen sitzen denn die Mitarbeiter, die sich für BPM stark machen?

Marcel Schober: Das prozessorientierte Denken findet natürlich auch im Mittelstand schon statt, allerdings fehlt es oftmals an Zeit und Geld sowie an mittelstandstauglichen Werkzeugen. Die BPM-Treiber im Mittelstand kommen daher häufig aus der Chefetage, aber auch beispielsweise aus den Bereichen, wo es um Zertifizierungen geht: QM / QA / QS.

Kann es bei einer Verknüpfung der Systeme zu Schwierigkeiten kommen, wenn z. B. bestimmte Bausteine innerhalb der ERP- oder der DMS-Lösung bereits vorhanden sind?

Marcel Schober: Für die Anwender entsteht oft ein Bruch in der Benutzerführung, weil parallele Systeme mit unterschiedlichen Oberflächen bedient werden müssen. Technisch gilt es, Datenredundanzen zu vermeiden und für saubere, bidirektionale Datentransfers zu sorgen, was in der Praxis oft nicht optimal abbildbar ist.

Welche Anforderungen sollte also ein BPM-System im Wesentlichen erfüllen? Bitte nennen Sie die fünf wichtigsten Eigenschaften.

Marcel Schober: Graphische Modellierung, Konnektivität zu anderen Enterprise-Systemen (z. B. ERP, DMS, usw.), einfache und integrierbare Benutzerschnittstelle, Prozess-Controlling und –Eskalation sowie Offenheit und Skalierbarkeit.

Wir sprechen hier von einem hohen Automatisierungsgrad. Spielt der Faktor Mensch bei der Prozessmodellierung überhaupt noch eine Rolle?

Marcel Schober: Der Mensch soll mit BPM näher und direkter in den Gesamtprozess eingebunden werden. Ein Verständnis von "Teil des großen Ganzen zu sein" kann zu mehr Transparenz und besserer Übertragung von Verantwortung führen. BPM kann helfen, Routineaufgaben maschinell zu unterstützen und daher für Entlastung und Arbeitserleichterung zu sorgen.

Woran scheitern BPM-Projekte in der Regel und wie können Unternehmen dem entgegen wirken?

Marcel Schober: Oft wird bereits in einer frühen Projektphase versucht, sehr komplexe Prozesse abzubilden. Dabei steckt für viele Unternehmen bereits in der Abbildung kleiner (Teil-)Prozesse ein hoher Mehrwert. Daher gilt: Start small, think big.


((Bilder))

Bilder: Marcel Schober

Bild: Marcel Schober, Technologie-Vorstand bei der oxaion ag
http://www.pr-x.de/fileadmin/download/pictures/oxaion/oxaion_marcel_schober-1.jpg
http://www.pr-x.de/fileadmin/download/pictures/oxaion/oxaion_marcel_schober-portrait.jpg

Bei Abdruck Beleg erbeten

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 883432
 672

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Schlank werden mit BPM“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von oxaion ag

Bild: Volles Programm bei oxaionBild: Volles Programm bei oxaion
Volles Programm bei oxaion
oxaion Webinarkalender 2016 Ettlingen, 26. Januar 2016 – Auch 2016 bietet die Ettlinger oxaion ag wieder ein reichhaltiges Webinarprogramm mit ständig wechselnden Inhalten. Der ERP-Spezialist will damit an die gute Resonanz aus dem Vorjahr anknüpfen. Angesprochen werden sowohl Anwender als auch Interessenten, die sich komfortabel via PC/Laptop/Tablet in die Live-Sitzungen einwählen können. Alle Termine für das 1. Halbjahr sind ab sofort im Webinarkalender zusammengefasst. oxaion lädt seine Interessenten und Anwender zu kostenlosen Einsteige…
Bild: Wechsel im oxaion-ManagementBild: Wechsel im oxaion-Management
Wechsel im oxaion-Management
Marcel Schober wird neuer Technologie-Vorstand Ettlingen, 16. September 2015 – Wie die oxaion ag ankündigt, wird es Mitte September einige personelle Veränderungen geben. Der bisherige Bereichsleiter Produktentwicklung, Marcel Schober, rückt in den Vorstand auf und übernimmt dort das Ressort Technologie und Entwicklung bei dem ERP-Komplettanbieter. Vorstand Gerhard Kunkel, einer der Gründer der command-Gruppe, wechselt nach 36 Jahren aus dem operativen Management in den Aufsichtsrat. Vertriebs- und Marketingvorstand Uwe Kutschenreiter verlä…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Der aktive Think-Tank für BPM-LösungenBild: Der aktive Think-Tank für BPM-Lösungen
Der aktive Think-Tank für BPM-Lösungen
7. BPM Club OWL am 25. September 2014 • arvato Systems lädt BPM-Professionals zum Erfahrungsaustausch und Networking ein • Teckentrup GmbH & Co. KG stellt BPM-Projekt bei SAP Neueinführung vor (arvato Systems) Gütersloh -- Drei Stunden Information und intensiver Austausch – das erwartet BPM-Professionals beim BPM Club OWL, den arvato Systems am …
Bild: BPM – „Intellektuelle Herausforderung, um den Kundennutzen zu erhöhen“Bild: BPM – „Intellektuelle Herausforderung, um den Kundennutzen zu erhöhen“
BPM – „Intellektuelle Herausforderung, um den Kundennutzen zu erhöhen“
8. Forum Business Process Management 7.-9. Dezember 2009, Holiday Inn Frankfurt City South, Frankfurt am Main Frankfurt/Düsseldorf, Oktober 2009. Die BPM-Ausgaben werden steigen, so das Ergebnis einer Gartner-Umfrage, und zwar bis zu zehn Prozent bis Ende 2009. Experten sehen BPM als ein Instrument, das sich in der Unternehmenssteuerung auf allen Ebenen …
Bild: Seagull Software präsentiert LegaSuite® auf dem Gartner Business Process Management Summit in LondonBild: Seagull Software präsentiert LegaSuite® auf dem Gartner Business Process Management Summit in London
Seagull Software präsentiert LegaSuite® auf dem Gartner Business Process Management Summit in London
Mit LegaSuite BPM können Legacy-Anwendungen problemlos in BPM-Systeme integriert werden Böblingen, 27. Juni 2006 – Seagull Software, führender Anbieter von Hochleistungslösungen zur Umwandlung bestehender Geschäftsanwendungen in Komponenten einer serviceorientierten Architektur (SOA), nimmt als Aussteller und Sponsor an dem Gartner Business Process Management …
Bild: Erstklassigies BPM-Kompendium erscheint zur BPM-Vision im JuniBild: Erstklassigies BPM-Kompendium erscheint zur BPM-Vision im Juni
Erstklassigies BPM-Kompendium erscheint zur BPM-Vision im Juni
Buch-Neuerscheinung zur BPM-Vision am 21. Juni 2006 in Karlsruhe: BPM - Business Prozessmanagement in Praxis und Anwendung Geschäftssprozessmanagement und die effiziente Steuerung der eigenen Unternehmensabläufe ist in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation vieler Unternehmen immer noch eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Thema. …
Bild: Treffen der DOAG SIG Business Process ManagementBild: Treffen der DOAG SIG Business Process Management
Treffen der DOAG SIG Business Process Management
Social BPM und Oracle BPM Suite als Schwerpunktthemen Die Special Interest Group (SIG) Business Process Management (BPM) der DOAG Deutsche Oracle-Anwendergruppe e.V. traf sich am 27. September im Holiday Inn Frankfurt City-South. Unter dem Motto „BPM – Matchwinner für Software-Projekte“ erfuhren die Teilnehmer in spannenden Vorträgen mehr über BPM Best …
BPM Best Practice: Wie führende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse managen
BPM Best Practice: Wie führende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse managen
… Process Management? Diese Frage beantwortet der Unternehmensberater und Professor für Organisation und Wirtschaftsinformatik Ayelt Komus in seinem soeben erschienenen Springer-Buch BPM Best Practice: Wie führende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse managen. Komus geht dieser Forschungsarbeit seit vielen Jahren in mehreren wissenschaftlichen Studien am …
Bild: Jede dritte BPM-Software ist ein FehlkaufBild: Jede dritte BPM-Software ist ein Fehlkauf
Jede dritte BPM-Software ist ein Fehlkauf
… Geschäftsprozessmanagement) mittlerweile allgemein anerkannt sind, scheint die konkrete, tool-gestützte Anwendung noch mit massiven Problemen behaftet zu sein. Zu diesem Schluss kommen die Betreiber von BPM-Guide.de, die als neutrale Analysten seit 2004 den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz beobachten und in der ersten Jahreshälfte 2007 eine entsprechende …
Bild: Alliance für Enterprise Business Process Management gegründetBild: Alliance für Enterprise Business Process Management gegründet
Alliance für Enterprise Business Process Management gegründet
Neue Alliance für Enterprise BPM stellt offene Methodik als Framework bereit Hamburg, 14. Januar 2014. Eine Gruppe aus unabhängigen Business Process Management-Experten haben gemeinsam eine Enterprise BPM Alliance ins Leben gerufen. Ziel der Alliance für Business Process Management (BPM) ist es, praktische Erfahrungen in einer offenen Methodik für BPM …
Erstes Regionaltreffen des BPM-Clubs zu Gast bei der MID GmbH in Nürnberg
Erstes Regionaltreffen des BPM-Clubs zu Gast bei der MID GmbH in Nürnberg
MID neuer Partner im BPM-Club Nürnberg, 9. Juli 2013 - MID GmbH: Als neuer Partner und Community-Mitglied lädt MID am 25. Juli 2013 um 18:00 Uhr zum ersten Regionaltreffen des BPM-Club in Nürnberg ein. Inhalte des ersten Treffens sind eine Vorstellung des BPM-Club und des Prozessmanagement Reifegradmodels eden, Ergebnisse aus aktuellen Studien, sowie …
Allianz aus sieben BPM-Spezialisten gegründet – Ziele: Markttransparenz und einheitliche Standards
Allianz aus sieben BPM-Spezialisten gegründet – Ziele: Markttransparenz und einheitliche Standards
Köln, 21. Dezember 2005. Einheitliche Qualitätsstandards, Übersichtlichkeit und Markttransparenz in Sachen Business Process Management (BPM) – das hat sich eine Koalition aus sieben Geschäftsprozess-Spezialisten auf die Fahnen geschrieben. Erster Schritt der sieben: die Gründung der BPM-Allianz. Im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile mehr …
Sie lesen gerade: Schlank werden mit BPM