(openPR) Berlin, 13. Juli 2007 - Obwohl die Nutzenpotentiale von Business Process Management (dt. Geschäftsprozessmanagement) mittlerweile allgemein anerkannt sind, scheint die konkrete, tool-gestützte Anwendung noch mit massiven Problemen behaftet zu sein. Zu diesem Schluss kommen die Betreiber von BPM-Guide.de, die als neutrale Analysten seit 2004 den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz beobachten und in der ersten Jahreshälfte 2007 eine entsprechende Befragung unter rund 200 Unternehmen und Behörden durchgeführt haben.
Ein gutes Drittel der Befragten [36 Prozent] gab an, dass die durch ihre Organisation beschaffte BPM-Software lediglich teilweise die gesetzten Erwartungen erfüllen konnte. Häufigste Probleme bei der Nutzung seien Schwierigkeiten bei der Bedienung, die Nicht-Beachtung von veröffentlichten Prozessmodellen im Intranet sowie eine allgemeine Ablehnung auf Seiten der Belegschaft. Das Risiko der Erzeugung von Prozessmodellen, die nicht gelebt werden, ist dementsprechend nach wie vor signifikant. Dabei scheint die Ursache laut BPM-Guide.de jedoch nicht eine geringe Qualität der Produkte zu sein: „Das Problem ist die äußerst geringe Transparenz des Marktes, die im Wesentlichen auf die Heterogenität der angebotenen Tools zurückzuführen ist. Diese führt dazu, dass nicht etwa eine schlechte Software beschafft wird, sondern schlicht eine ungeeignete“, erklärt Jakob Freund, Geschäftsführer der Plattform.
Dennoch bestünde Grund zur Hoffnung: „Wir können mittelfristig mit einer Konsolidierung des Marktes und somit auch mit einer erhöhten Transparenz rechnen. BPM-Tools werden zunehmend als ganzheitliche Lösungen sowohl für die fachliche Sicht als auch für die technische Umsetzung von Geschäftsprozessen entwickelt. Dies eröffnet einen auf Anwenderseite bislang ungeahnten, sehr direkt messbaren Nutzen.“
Interessierte Unternehmen haben also offensichtlich die Wahl: Abwarten, bis sich der Nebel lichtet. Oder vorpreschen, und die Nutzenpotentiale von morgen mit der richtigen Software bereits heute realisieren. Wie die „richtige“ Lösung gefunden werden kann, verrät der BPM-Analyst mit einem Augenzwinkern ebenfalls: „Ziele definieren, Anforderungen ableiten, Orientierungshilfen nutzen – zum Beispiel den Tool-Vergleich bei BPM-Guide.de. Im Idealfall auch noch von Erfahrungen anderer profitieren. Dies funktioniert in unserer Online-Community BPM-Netzwerk.de“
Jakob Freund
BPM-Guide.de / BPM-Netzwerk.de
Telefon: +49-30-7808518
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