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Sekundenschlaf

08.12.201519:02 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Sekundenschlaf
Sekundenschlaf
Sekundenschlaf

(openPR) Verantwortlich für insgesamt 2.949 Verunglückte im Straßenverkehr, war im Jahr 2014 der Sekundenschlaf. Für 45 Menschen kam dabei jede Hilfe zu spät. Eine traurige wie diplomatische Darstellung.

Im Klartext:
Verantwortlich war nicht die „Übermüdung“ oder der „Sekundenschlaf“, sondern 1.774 Fahrer im Jahr 2014. Sie alle ignorierten die Anzeichen, überforderten ihren Körper, strapazierten ihre Grenzen und … haben verloren!


Von der Müdigkeit zum Sekundenschlaf

Es kann vorkommen, dass du trotz Müdigkeit fahren willst. Die Fahrt ans Urlaubsziel oder späte Heimkehr einer Feier, Besprechung bzw. Spätschicht, können mögliche Beweggründe sein. Eine leichte Müdigkeit kann sehr schnell in einer Übermüdung enden. Der Übergang findet schleichend statt. Besonders bei längeren Fahrten auf der Autobahn ermüden wir sehr schnell, durch den geringen Konzentrationsbedarf und die monotone Geradeausfahrt. Genau das macht die Müdigkeit so gefährlich. Sie breitet sich allmählich aber konstant in uns aus. Dabei vernebelt sie zunehmend den Verstand und übernimmt schließlich die Kontrolle. Es droht der Sekundenschlaf und damit auch Lebensgefahr.

Beim Sekundenschlaf fährt die Konzentration auf ein extremes Minimum herunter. Die Augen fallen einem plötzlich zu oder wir beginnen, mit offenen Augen zu träumen. Das passiert für wenige Sekunden. Wenige Sekunden, in denen das Reaktionsvermögen, fast komplett ausgeschaltet ist. Aber wie bemerkst du diese schleichende Gefahr?

11 Anzeichen der Übermüdung
1. Du wirst immer stiller
2. Dein Blick fokussiert sich zunehmend
3. Deine Augenlider werden immer schwerer
4. Deine Augen werden zunehmend lichtempfindlich
5. Der Tränenfluss nimmt zu
6. Du blinzelst öfters
7. Deine Augen brennen
8. Du gähnst häufig
9. Du wirst schreckhafter und unachtsamer
10. Du nimmst Geräusche schlechter wahr
11. Dein Fahrstil wirkt mechanisch (Lenkmanöver eher ruckelnd)

Darum plane dir gerade bei längeren Fahrten, regelmäßige Pausen ein. Eine allgemeine Faustregel besagt, dass du alle 2 Stunden zumindest 20 Minuten pausieren solltest.

Um diese Pausen auch optimal zu nutzen, kannst du:

- dir während der Pausen die Beine vertreten
- dich ausgiebig strecken und ein paar leichte
Dehnübungen machen
- eine Kleinigkeit essen aber bitte nur leichte Kost in
Betracht ziehen. Dein Blut wird im Kopf und nicht im
Magen gebraucht
- ausreichend Wasser trinken

Du kannst dich natürlich auch während der Fahrt aktivieren, indem du:

- ausreichend trinkst
- anregende Musik hörst
- unkomplizierte Gespräche mit dem Beifahrer führst
- durch leichte Beckenbewegung, Rückenstreckung
und Gesäßmuskelspannung, eine
Art "Sitzgymnastik" durchführst

Gerade bei längeren Fahrten, liegt die größte Gefahr darin, einem Sekundenschlaf zu erliegen. Zudem spielt auch unser Biorhythmus eine entscheidende Rolle. Der Körper fährt (normalerweise) am Abend, auf seinen Ruhemodus herunter. Er leitet dabei ganz automatisch alle notwendigen Schritte, für den bevorstehenden Schlaf, ein. Deshalb empfehle ich dir, soweit möglich, deine Fahrt nicht in dieses Zeitfenster zu legen. Sollte es sich aus einen „wichtigen Grund“ nicht vermeiden lassen, achte auf einen mehrstündigen Schlaf vor dem Fahrtantritt.
Der ultimative Tipp gegen Müdigkeit

Nun sitzt du hinter dem Steuer und kannst (noch) logisch einschätzen: „Ich bin echt müde!“ Was tun?

- das Radio laut aufdrehen?
- mehrere Energiedrinks trinken?
- möglichst viel Kaffee trinken?
- dem Müdigkeitswarner deines Autos vertrauen?
- das Seitenfenster öffnen um Frischluft zu tanken?
- dich selbst motivieren, da es ohnehin nur noch X
Kilometer bis zum Ziel sind?

Nichts davon wird dir helfen, deine Situation zu verbessern. Ganz im Gegenteil! Vermutlich werden dir diese Maßnahmen, sogar eine trügerische Sicherheit vermitteln. Nun erhältst du, wie versprochen, den ultimativen Tipp gegen Müdigkeit:

DAS EINZIG WIRKSAME „MITTEL“ GEGEN MÜDIGKEIT IST SCHLAFEN!

Viel Spaß beim erfahren

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