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Lizenzierungsfallen bei virtuellen Anwendungen

03.12.201510:40 UhrIT, New Media & Software

(openPR) msg services skizziert verschiedene Tücken der Hersteller-Lizenzierungen

Unterschiedliche Lizenzbedingungen bei der Client- und Server-Virtualisierung



Das Lizenzmanagement gewinnt seit einiger Zeit deutlich an Bedeutung, auch weil die Software-Hersteller verstärkt Audits durchführen und sie häufig von den daraus resultierenden Nachlizenzierungen profitieren. Doch obwohl viele Unternehmen diesem Thema eine verstärkte Aufmerksamkeit widmen, sind in der Praxis vielfach noch große Schwächen festzustellen. Dies gilt nach den Beratungserfahrungen der msg services ag beispielsweise für die Lizenzierung der in steigendem Maß genutzten virtuellen Lösungen.

Die Hersteller setzen bei virtuellen Anwendungen üblicherweise andere Lizenzmetriken ein, als bei herkömmlichen Softwareinstallationen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der Client- und Server-Virtualisierung. Im Falle der Server-Virtualisierung ist die Lizenzmobilität von wesentlicher Bedeutung. Der große Nutzenvorteil einer virtuellen Serverumgebung besteht darin, dass die einzelnen Server zur Lastverteilung und Performance-Steigerung zwischen mehreren Hosts hin- und hergeschoben werden können.

Doch Bianca Ferber, Abteilungsleiterin Software Asset Management bei msg services, warnt: „Je nach Lizenzmetrik oder Produktedition mancher Hersteller wie etwa im Falle von Microsoft ist diese Flexibilität nicht immer gegeben. Die Hersteller haben hierfür bestimmte Regelungen eingeführt, so dass das Recht der Lizenzmobilität bei manchen Produkten beispielsweise nur mit aktiver Software Assurance besteht.“

Als weitere Lizenzfalle führt sie die Lizenzeditionen bei der Server-Virtualisierung an und erläutert dies am Beispiel von Microsoft: „Hatte man in der Vergangenheit lediglich physische Server im Einsatz und die Lizenzen in der Standard- oder Enterprise-Version erworben, wird dies in einer virtuellen Serverumgebung zur Tücke. Wichtig ist hier, dass man lediglich bei der Datacenter-Lizenz das Recht auf eine unbegrenzte Virtualisierung hat. Die Virtualisierungsrechte unterscheiden sich innerhalb der Produktedition als auch in der Produktversion.

Aber auch bei der Client-Virtualisierung können Fehler in der Lizenzierung auftreten. Sie entstehen vor allem daraus, dass die Notwendigkeit mehrerer Lizenzen übersehen wird. So sind etwa für die Lizenzierung von virtuellen Desktopumgebungen von Microsoft neben der eigentlich eingesetzten Softwarelizenz auch sogenannte Virtual Desktop Access (VDA) Lizenzen notwendig, welche alternativ durch Software Assurance (SA) abgedeckt werden können. Zudem können Lizenzen zusätzlicher Hersteller erforderlich sein, etwa von Citrix oder VMware.

„Es sollte darauf geachtet werden, dass Hersteller unterschiedliche Lizenzmetriken in virtuellen Umgebungen gegenüber der herkömmlichen Softwareinstallation verwenden“, betont Ferber. So sei beispielsweise festzustellen, dass sie zunehmend von der Device-bezogenen zu einer Benutzer-basierten Lizenzierung wechseln. „Bei der sogenannten „concurrent use“-Lizenzierung wird in den meisten Fällen ein spezieller Lizenzserver eingesetzt, der die vorhandenen Lizenzzahlen verwaltet“, erläutert die Abteilungsleiterin der msg services.

Die dargestellten und weiteren Stolperfallen bei der Software-Virtualisierung können ihrer Ansicht nach nur durch ein umfassend strukturiertes Lizenzmanagement vermieden werden. „Eine Virtualisierung reduziert zwar die Kosten und steigert die IT-Flexibilität, aber diese Vorteile gibt es nicht völlig umsonst, da zur Vermeidung von Lizenzierungsproblemen Veränderungen in den Prozessen und Strukturen vorgenommen werden müssen.“

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