(openPR) In mittelständischen Unternehmen ist eine solide und zukunftsfähige Finanzierung die Basis für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Die richtige Auswahl der Finanzierungsinstrumente ist entscheidend dafür, wie sich ein Unternehmen im globalen Wettbewerb behauptet. Denn mit den richtigen Investitionen kann es der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein. Langfristig geht es darum, Produktivität und Wettbe-werbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen.
Die aktuelle Situation im Bereich der Unternehmensfinanzierungen ist durch einen Wandel sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite gekennzeichnet. Neue Rahmenbedingungen und Trends verändern aktuell das Finanzierungsverhalten des Mit-telstands und auch die Rolle der Banken ist im Wandel begriffen. Angesichts der anhal-tenden europäischen Schuldenkrise und aller damit zusammenhängenden Entwicklungen überdenken viele mittelständische Firmen ihre Finanzierungsstrategien. Dabei bleiben auch die politischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten und damit verknüpfte Konjunkturerwartungen etc. nicht ohne „Nach-“Wirkungen.
Ein Großteil der mittelständischen Unternehmen verzeichnet derzeit ein kontinuierliches Wachstum mit stabilen Erträgen. Eine hohe und steigende Eigenkapitalausstattung der Unternehmen eröffnet neue Spielräume für alternative Herangehensweisen in der zukünf-tigen Unternehmensfinanzierung. Die Niedrigzinsphase verspricht für klassische Geldan-lagen wenig Rendite, so dass das Kapital in den Unternehmen verbleibt und weiteres Wachstum finanziert.
Andererseits ist das Rating (Stichwort: Basel III) ein Thema, dem sich in Zukunft kein Unternehmen mehr entziehen kann. Die Kreditvergabepraxis der Banken befindet sich im Wandel, die Hürden für Zugänge zu Krediten sind derzeit niedrig. Die Sicherung der lang-fristigen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Banken erfordert, sich neuen Inhalten der zu finanzierenden Objekte zu stellen – hier ist z. B. eine Verschiebung der Finanzie-rung von Sachanlagen hin zu immateriellen Werten wie Software und innovativen Tech-nologien, Forschung/Entwicklung und Schulung, zu verzeichnen. Auch Themen wie Export und Internationalisierung gewinnen stärker an Bedeutung.
Von Unternehmensseite ist Verlässlichkeit in der Bereitstellung langfristiger Mittel für strategische Prozesse gefragt. Aktuelle Statistiken zeigen: Trotz Votum aller führenden Wirtschaftswissenschaftler zur Ankurbelung der Investitionstätigkeit bleibt das Kredit-wachstum immer noch deutlich hinter dem Wirtschaftswachstum zurück.
Neben dem klassischen Bankkredit gewinnen alternative Finanzierungen zunehmend an Bedeutung für mittelständische Unternehmen. Damit wird die Finanzierung der Unter-nehmen auf eine breitere Basis gestellt. Alternative Kapitalquellen rücken stärker in den Fokus: Crowdfunding-Plattformen, Kreditfonds, aber auch klassische Kapitalmarktfinan-zierungen werden als Alternativen nachgefragt. Kleine mittelständische Unternehmen mit solider (und wachsender) Eigenkapitalbasis setzen allerdings nach wie vor vorrangig auf Bankkredite. Mittelständische Unternehmen der oberen Größensektoren wenden sich durchaus stärker z. B. der Kapitalmarktfinanzierung zu.
Hier ergeben sich aber schnell auch wesentlich höhere Anforderungen an die Finanz-kommunikation und Transparenz. Dies ist nur mit einer entsprechenden betrieblichen Organisation möglich. Für den Prozess braucht es einer klaren Strategie und ggf. erfah-rener Partner mit Expertenwissen.
In der Unternehmensfinanzierung gibt es wie in allen anderen Bereichen des Wirtschaftslebens steten Wandel und Umbruch – doch wie überall ist jede Veränderung eine Chance für eine erfolgreiche zukünftige Entwicklung.
Die Johannes Müller Wirtschaftsberatung (BDU) bietet unabhängige Begleitung in der Finanzkommunikation. Mandanten profitieren von unserem Know-how als Partner für die Mittel-standsfinanzierung.











