openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Hygiene in der Trinkwasserinstallation

01.12.201511:27 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Hygiene in der Trinkwasserinstallation
Foto: © Henkel Tangit
Foto: © Henkel Tangit

(openPR) Düsseldorf – Gemäß der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) muss das Wasser aus dem Zapfhahn vom Verbraucher in einwandfreiem Zustand zu entnehmen sein. Beim Einsatz von Gewindedichtmitteln zur Trinkwasserinstallation spielt der Schutz vor mikrobieller Kontamination daher eine wichtige Rolle. Mit Dichtfäden, wie Tangit Uni-Lock, erfolgt das Abdichten von Gewindeverbindungen an Wasser- und Gasleitungen einfach, zuverlässig und sauber. Im Trinkwasserbereich bieten sie gegenüber Hanf-Bändern hygienische Vorteile.



Die Beschaffenheit des Trinkwassers ist in Deutschland streng reglementiert. Sämtliche Bauteile und Werkstoffe, die in Kontakt mit Trinkwasser stehen, müssen hohe Qualitätsanforderungen erfüllen. Diese sind hierzulande in der 2012 novellierten Trinkwasserverordnung* festgehalten. Über deren Einhaltung wacht das Umweltbundesamt.
Den gesetzlichen Bestimmungen zufolge muss das Trinkwasser physiologisch unbedenklich und geschützt vor mikrobieller Verunreinigung sein. Vorausetzung für die Sicherstellung der Trinkwasserqualität ist eine hygienisch einwandfreie Trinkwasserinstallation. Denn nur eine sorgfältig erstellte Installation kann anschließend auch korrekt – das heißt ohne Beeinträchtigung der Trinkwassergüte – in Betrieb genommen werden.

Für Gewindeverbindungen im Kontakt mit Trinkwasser gelten die KTW-Empfehlungen. Zudem müssen sie die Anforderungen nach DIN EN 751, 1-3** erfüllen – im Fall von Uni-Lock DIN EN 751-2. Beides wird über das DVGW-Baumusterprüfzertifikat nachgewiesen.

Dichtfaden statt Hanf-Band
Gewindedichtmittel ist nicht gleich Gewindedichtmittel. In Bezug auf optimale Hygieneaspekte gibt es signifikante Unterschiede. Für den Einsatz im Trinkwasserbereich sind spezielle Dichtfäden, wie zum Beispiel Uni-Lock der Marke Tangit von Qualitätshersteller Henkel, zu empfehlen. Der vorbeschichtete Polyamid-Faden in der kompakten Spenderbox ist durch die Verpackung effektiv vor Verunreinigungen geschützt. Hanf hingegen wird oft lose in der Werkzeugkiste transportiert. Auf diese Weise kann es schnell zu unerwünschten Kontaminationen kommen. Weiterer Nachteil: Beim Abdichten mit Hanf tritt häufig das Problem auf, dass einzelne Fasern aus dem Gewinde herausragen. Diese können als möglicher Nährboden für Mikroben dienen.

Untersuchung zeigt: Uni-Lock bietet mehr Hygiene
Hygiene-Beeinträchtigungen durch Tangit Uni-Lock sind weitgehend ausgeschlossen.*** Bei einem von der Henkel-Fachabteilung für Mikrobiologie durchgeführten Aufwuchstest zeigte das Produkt kein Anwachsen von Mikroorganismen. Selbst nach Vorbehandlung und Alterung wiesen die geprüften Proben nach 14 Tagen Testzeit keine mikrobielle Verunreinigung auf. Bei Hanf war im Gegensatz dazu bereits nach zwei Tagen Testzeit ein Wachstum von Mikroorganismen nachweisbar.***


Fazit: Wollen Installateure eine hygienisch optimale Trinkwasserinstallation erstellen, ist Tangit Uni-Lock die erste Wahl. Das Produkt erfüllt die Anforderungen der KTW-Leitlinien, ist DVGW-zertifiziert und zeigt – im Gegensatz zu Hanf – kein Anwachsen von Mikroorganismen.*** Kurzum, Tangit Uni-Lock ermöglicht die zuverlässige, saubere Abdichtung von Gewindeverbindungen an Wasserleitungen.


* Die Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung ist am 13. Oktober 2012 veröffentlicht worden und am 14. Dezember 2012 in Kraft getreten.

** DIN EN 751-1: Dichtmittel für metallene Gewindeverbindungen in Kontakt mit ­Gasen der 1., 2. und 3. Familie und Heißwasser – Teil 1: Anaerobe Dichtmittel

DIN EN 751-2: Dichtmittel für metallene Gewindeverbindungen in Kontakt mit ­Gasen der 1., 2. und 3. Familie und Heißwasser – Teil 2: Nichtaushärtende Dichtmittel

DIN EN 751-3: Dichtmittel für metallene Gewindeverbindungen in Kontakt mit ­Gasen der 1., 2. und 3. Familie und Heißwasser – Teil 3: Ungesinterte PTFE-Bänder

*** Ein Anwachsen von in wasserführenden Systemen befindlichen Mikroorganismen kann bei gleichzeitiger Ablagerung von verwertbaren Nährstoffquellen nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Weitere Informationen: www.tangit.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 881966
 929

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Hygiene in der Trinkwasserinstallation“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Henkel AG & Co. KGaA

Bild: Rohrreparatur im eingebauten ZustandBild: Rohrreparatur im eingebauten Zustand
Rohrreparatur im eingebauten Zustand
Tritt eine Leckage bei einer Rohrleitung auf, ist eine sofortige Reparatur erforderlich. Dazu musste bislang der betroffene Strang aufwändig entleert, herausgeschnitten und durch eine neue Rohrleitung ersetzt werden. Das ist mit einem enormen zeitlichen Aufwand verbunden. Ein schnelleres, unkomplizierteres Verfahren der Rohrreparatur wurde jetzt erstmals in einer Hamburger Forschungseinrichtung eingesetzt. Mit Hilfe eines lösemittelfreien 2K-Rohrklebstoffs reparierte der zuständige Monteur das defekte Rohr im eingebauten Zustand – und das ohn…
Bild: Rohrsysteme einfach, schnell und umweltschonend klebenBild: Rohrsysteme einfach, schnell und umweltschonend kleben
Rohrsysteme einfach, schnell und umweltschonend kleben
PVC-Klebstoffe für Druckrohrleitungssysteme müssen komplexe Anforderungen erfüllen. So stehen neben einfacher, sicherer Verarbeitung vor allem Leistungsfähigkeit und Trinkwasserkonformität im Vordergrund. Speziell für diese hohen Ansprüche hat Henkel Tangit Rapid entwickelt. Der lösemittelfreie Klebstoff zeichnet sich durch hohe Klebkraft aus, lässt sich präzise auftragen und verfügt über die wichtigsten europäischen Trinkwasserzulassungen. Für den Einsatz in Wasseraufbereitungsanlagen werden überwiegend thermoplastische Druckrohrleitungssys…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Blei schädigt auch Herz und KreislaufBild: Blei schädigt auch Herz und Kreislauf
Blei schädigt auch Herz und Kreislauf
… schädigt auch Herz und Kreislauf, wie eine Analyse im Britischen Ärzteblatt herausfand. Verarbeiter sind daher gut beraten, wenn sie auf eine bleifreie Trinkwasserinstallation setzen. Forscher der Universität Cambridge haben die Daten von 37 Studien mit 350.000 Teilnehmern ausgewertet. Unter den Teilnehmern fanden sich 13.033 koronaren Herzkrankheiten, …
Bild: Keine Kompromisse im häuslichen BereichBild: Keine Kompromisse im häuslichen Bereich
Keine Kompromisse im häuslichen Bereich
… festgestellt. Besonders für immungeschwächte Menschen stellen Wasserkeime wie beispielsweise Pseudomonaden und Legionellen ein hohes Infektionsrisiko dar. Experten raten, bei der Trinkwasserinstallation keine Kompromisse einzugehen. Eine Studie der Universität Münster zur Gefährlichkeit von Legionellen zeigt: 48 von 400 Proben aus Ein- und Zweifamilienhäusern …
Bild: Heimspiel für SANHA auf SHK EssenBild: Heimspiel für SANHA auf SHK Essen
Heimspiel für SANHA auf SHK Essen
… umfasst die Produktreihen aus Edelstahl und C-Stahl, Kupfer, bleifreier Siliziumbronze sowie Kunststoff. Weiter an Bedeutung gewinnen bleifreie Rohrleitungssysteme für die Trinkwasserinstallation. Mit ihnen ist es ein Leichtes, Blei-Grenzwertüberschreitungen zu vermeiden, indem vollständig bleifreie Werkstoffe eingesetzt werden. Hier sind etwa die Serien …
„Hygiene und Versorgungssicherheit in der Hausinstallation“ - RWW lädt ein zur Fortbildungsveranstaltung
„Hygiene und Versorgungssicherheit in der Hausinstallation“ - RWW lädt ein zur Fortbildungsveranstaltung
… und welche Vorsorgemaßnahmen die Installateure-Fachleute im Auftrag der Immobilienbetreiber treffen können. Dabei geht es unter anderem um die Hygienegerechte Trinkwasserinstallationen, Löschwassereinrichtungen, das Wassersparen, aber auch um Schadensbilder aus der Versicherungswirtschaft und wie Schäden an der Trinkwasserinstallation vermieden werden …
Bild: Ergebnisse der Studie: Trinkwasserhygiene in Einrichtungen der PflegeBild: Ergebnisse der Studie: Trinkwasserhygiene in Einrichtungen der Pflege
Ergebnisse der Studie: Trinkwasserhygiene in Einrichtungen der Pflege
… empirische Sozial- und Kommunikationsforschung (I.E.S.K.) in Düsseldorf hat vom 1. bis zum 22. Oktober dieses Jahres Daten hinsichtlich der Trinkwasserinstallation in Pflegereinrichtungen erhoben. 10.249 Stichprobengröße 762 Ansprechpartner 7,4 % Resonanzquote 560 ausgewertete Fragebögen „Wir sind froh, auch diesen Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge nun …
Bild: CUPHIN — Der bleifreie ArmaturenwerkstoffBild: CUPHIN — Der bleifreie Armaturenwerkstoff
CUPHIN — Der bleifreie Armaturenwerkstoff
Diehl Metall und die Wieland-Werke präsentieren exklusiv auf der ISH 2009 einen bleifreien Kupferwerkstoff für die Trinkwasserinstallation: CUPHIN Cuphin ist frei von Blei und anderen bedenklichen Substanzen und deshalb besonders für den Einsatz in der Trinkwasserinstallation geeignet. Cuphin erfüllt werkstofftechnisch schon heute alle zukünftigen gesetzlichen …
Bild: SHK Essen: SANHA mit neuen LösungenBild: SHK Essen: SANHA mit neuen Lösungen
SHK Essen: SANHA mit neuen Lösungen
… mitbringen, werden wir allerdings erst zur Messe selbst verraten.“ Bleifreie Installationssysteme immer wichtiger Weiter an Bedeutung gewinnen bleifreie Rohrleitungssysteme für die Trinkwasserinstallation. Dies zeigt sich u.a. an der zunehmenden Zahl von Vorfällen, in denen eine Grenzwertüberschreitung einen teils kostenintensiven Rückbau erforderlich …
Bild: Analyse von TrinkwasserBild: Analyse von Trinkwasser
Analyse von Trinkwasser
… hierbei nur einen geringen Anteil. Bei ca. 7 Milliarden Menschen auf der Erde hat der Kampf ums Wasser bereits begonnen. Wir als P. Schmid GmbH wollen unseren Beitrag zum Erhalt der Trinkwasserhygiene bieten. Wir überprüfen Ihre Trinkwasserinstallation nach den anerkannten Regeln der Technik und stellen die Qualität und Reinheit Ihres Trinkwassers sicher.
Bild: Klare Profilierung der Partner für Wasser e.V.Bild: Klare Profilierung der Partner für Wasser e.V.
Klare Profilierung der Partner für Wasser e.V.
… bzw. alle öffentlichen Einrichtungen der Daseinsvorsorge können mittelfristig davon profitieren. Voraussetzung ist jedoch, dass die Notwendigkeiten für eine optimale Trinkwasserinstallation durch die politischen Verantwortungsträger und die Betreiber vor Ort erkannt und Präventions- bzw. konkrete Abhilfemaßnahmen eingeleitet werden.Sensibilisierung für …
Bild: Neuer SANHA-Infoflyer '10 gute Gründe für Kupfer'Bild: Neuer SANHA-Infoflyer '10 gute Gründe für Kupfer'
Neuer SANHA-Infoflyer '10 gute Gründe für Kupfer'
… verarbeiten, diffusionsdicht und geschmacksneutral. Kupferrohre geben auch keine unbekannten Substanzen an das Trinkwasser ab. Völlige Sicherheit in punkto bleifreier Trinkwasserinstallation haben Verarbeiter, wenn sie Rohrverbinder aus dem Werkstoff Siliziumbronze (CuSi) einsetzen. Damit ist sichergestellt, dass die Trinkwasserinstallation keinerlei …
Sie lesen gerade: Hygiene in der Trinkwasserinstallation