(openPR) Gemeinsame Veranstaltungsreihe des postgradualen Masterstudiengangs Sound Studies am UdK Berlin Career College und des Fachgebiets Audiokommunikation der TU Berlin
Seit Sommersemester 2015 führt die Reihe – als gemeinsame Veranstaltungsreihe des Fachgebiets Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin und des postgradualen Masterstudiengangs Sound Studies am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin – die Reihen Elektroakustische Musik Hören des TU Studios und die Sound Studies Lectures unter einem gemeinsamen Dach fort. Drei Beiträge zu auditiver Kunst und Kultur laden in diesem Semester erneut ein zum Diskurs über Klangliches in Kunst und Medien. Hochkarätige Gäste repräsentieren dabei ein breites, interdisziplinäres Spektrum im Schnittbereich von Kulturwissenschaften, Akustik und Medientechnologie.
Den Auftakt des Semesters bildet am 7. Dezember 2015 der Vortrag des kanadischen Kommunikationswissenschaftlers Jonathan Sterne im Konrad-Mellerowicz-Saal der TU Berlin (mit einem kulturhistorischen Abriss über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Klang). Gefolgt von einer Konzertveranstaltung des Künstlers und Wissenschaftlers Barry Truax (ebenfalls Kanada, aktuell Gastprofessor an der TU Berlin) am 17. Dezember 2015 im Georg-Neumann-Saal des Jazz-Institut Berlin. Die Abschlussveranstaltung von die Reihe im Wintersemester 2015/16 findet am 28. Januar 2016 im ausland. Territory for experimental music, performance and art in Berlin, Prenzlauer Berg statt. Hier präsentiert der Berliner Klangkünstler und Perkussionist Michael Vorfeld seine Glühlampenmusik. Der Eintritt zu allen drei Veranstaltungen von
die Reihe ist frei.
die Reihe. Beiträge zu auditiver Kunst und Kultur
www.ak.tu-berlin.de/reihe | www.udk-berlin.de/soundstudies
7. Dezember 2015
Jonathan Sterne:
Sonic Thought: A Media History
Lecture
20:00 Uhr | Eintritt frei
Technische Universität Berlin | Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin | Raum H1058 (Konrad-Mellerowicz-Saal)
Taking as its occasion the explosion of interest around “digital humanities,” this talk asks after the media humanists have used to represent, analyze and understand sound over the past 50 years. It turns the materialist turn back on itself, asking how and under what conditions integrated, transdisciplinary movements around the study of sound such as acoustic ecology and sound studies emerged. On that basis, it argues that “digital humanities” is not sufficient to understand movements afoot in the sonic humanities today, and attempts to outline an alternative framework for understanding sonic humanists’ technical entanglements.
Jonathan Sterne lehrt am Institut für Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft an der McGill University, Montreal (Kanada) und hat dort den Lehrstuhl für Kultur und Technik inne. Seine Arbeit fokussiert die kulturelle Dimension von Kommunikationstechnologien sowie im Besonderen deren gesellschaftliche Auswirkungen (The audible past. Cultural origins of sound reproduction,2003; MP3. The meaning of a format, 2012) Mehr unter: sterneworks.org. Jonathan Sterne ist Gast des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
17. Dezember 2015
Barry Truax:
From the Unseen World
Konzert
20:00 Uhr | Eintritt frei
Jazz-Institut Berlin | Georg-Neumann-Saal | Einsteinufer 43–53, 10587 Berlin
Riverrun | The Shaman Ascending | From the Unseen World | Earth and Steel
Barry Truax, Diffusion und Klavier
Stefan Weinzierl (Leiter des Fachgebiets Audiokommunikation, TU Berlin) im Gespräch mit dem Künstler und Wissenschaftler
Barry Truax ist aktuell Edgard-Varèse-Gastprofessor des DAAD am Fachgebiet Audiokommunikation der TU Berlin. Er war, bis zu seiner Emeritierung im September 2015, Professor an der School of Communication der Simon Fraser University in Vancouver (Kanada) und lehrte u.a. die Fächer akustische Kommunikation und elektroakustische Komposition. Truax ist Gründungmitglied der Forschergruppe World Soundscape Project (WSP) und Herausgeber ihres Standardwerks Handbook for Acoustic Ecology (1978/99). Zudem veröffentlichte er das wichtige Grundlagenwerk Acoustic Communication (1984/2001), das sich mit allen wesentlichen Aspekten von Klang, Kommunikation und Technologie befasst.
Als Komponist elektroakustischer Musik nutzt Truax Echtzeit-Implementierungen von Granularsynthese sowie natürliche Klänge und Soundscapes als Material für seine Kompositionen. Mehr unter: http://www.sfu.ca/~truax/
Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen Hybrid Event in Kooperation mit der Hybrid Plattform von TU und UdK Berlin.
28. Januar 2016
Michael Vorfeld:
Glühlampenmusik
Konzert
20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr | Eintritt frei
ausland. Territory for experimental music, performance and art
Lychener Straße 60, 10437 Berlin
Im Anschluss: Michael Vorfeld im Gespräch mit Sabine Sanio (Leiterin des Teilbereichs Theorie und Geschichte auditiver Kultur am Masterstudiengang Sound Studies der UdK Berlin)
Glühlampenmusik ist eine audiovisuelle Performance, deren Klänge durch die Verwendung verschiedener Glühlampen und elektrischer Schaltelemente entstehen. Der Einsatz von Lichtreglern wie Schalter, Dimmer, Relais, Flasher etc. führt zu vielfältigen Variationen innerhalb des Lichtgeschehens und des elektrischen Stromflusses. Dieses wird mit Hilfe unterschiedlicher Mikrofone und Tonabnehmer hörbar gemacht. (M. Vorfeld)
Michael Vorfeld (Berlin), Musiker und bildender Künstler, spielt Perkussion und selbst entworfene Saiteninstrumente und realisiert elektroakustische Klangarbeiten. Er ist aktiv in den Bereichen experimentelle Musik, improvisierte Musik und Klangkunst. Michael Vorfeld entwickelt Installationen und Performances mit Licht und Klang, arbeitet mit Fotografie und Film über nationale Grenzen hinaus. Mehr unter: www.vorfeld.org












