(openPR) Das 2014 eröffnete Konzerthaus Blaibach im Bayerischen Wald, das binnen kürzester Zeit und mit geringen Baukosten realisiert wurde, ist einzigartig und errang national wie international Reputation und Auszeichnung. Uta Hielscher, Pianistin und Mitbegründerin der Kulturwald-Festspiele legt jetzt mit „Project Number One“ ihre neue Einspielung vor, deren Stücke persönliche und ganz besondere erste Momente ihres Lebens widerspiegeln und seitens der Komponisten jeweils die Nr. 1 sind.
Bachs Partita Nr. 1 B-Dur, BWV 825 markiert den Beginn der ersten gedruckten Werkssammlung des Komponisten, die Teil einer ganzen Reihe von Klavierübungsbänden werden sollte. Dazu zählen auch die einige Jahre zuvor entstandenen Französischen Suiten. Wie die Partiten oder auch die noch älteren Englischen Suiten bestehen die Französischen Suiten aus einer festen Abfolge stilisierter höfischer Tänze, die allerdings bei Bach so konturiert und dicht erscheinen wie bei keinem anderen Komponisten. Etwa 110 Jahre später betritt Frédéric Chopin Neuland mit Kompositionen, die aus den gängigen formalen Traditionen ausbrechen. Dazu gehören seine epische g-Moll-Ballade, die 1833 entstandene Grande valse brillante Es-Dur, das Impromptu As-Dur mit seinen durchlaufenden Triolenbewegungen und auch das Scherzo h-Moll. Alle vier Werke stehen als Prototypen mit der Nr. 1 zu Beginn einer Reihe von eigenständigen Charakterstücken.
Uta Hielscher wurde in Tokio geboren, studierte an der Hochschule für Musik in München unter anderem bei Wolfram Rieger, Siegfried Mauser und Helmut Deutsch. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Preisträgerin des „Deutschen Musikwettbewerbs“ und des „Aoyama Music Award“) und ist als Kammermusikpartnerin für Instrumental- und Vokalsolisten weltweit gefragt. Im Jahre 2008 gründete sie mit Thomas E. Bauer das Festival Kulturwald im Bayerischen Wald und ist seit 2013 Geschäftsführerin der Kulturwald GmbH, die das Konzerthaus Blaibach initiiert hat und betreibt. 2014 erhielt sie zusammen mit Thomas E. Bauer die „Hausenstein-Ehrung“ der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und auch die „Rose der Woche“ der tz (München).
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