(openPR) Zehn Wochen Italien im Sommer – für Touristen ein Eldorado aus Sonne, Strand und Latte macchiato. Aber für einen Elektroingenieur aus Deutschland? Wie würde es sein, in der heißesten Zeit des Jahres, von Juni bis Oktober, in Bologna den Aufbau einer deutschen Druckmaschine als Ingenieur mit Italienischkenntnissen zu begleiten und in Betrieb zu nehmen… man darf gespannt sein.
Und wie immer kam am Anfang alles anders als geplant. Beim Bau des Gebäudes, in dem die Druckmaschine stehen sollte, waren Verzögerungen aufgetreten. Trotzdem setzte der italienischer Kunde seine ganze Kraft daran, den eng gestrickten Zeitplan einzuhalten. Das bedeutete, dass der Mitarbeiter von intelliJOB als inbetriebnehmender Ingenieur überall gleichzeitig sein musste: Noch 5 Wochen nach Montagebeginn musste auf drei Ebenen gleichzeitig gearbeitet werden – unter dem Dach wurden die Lampen und alles andere Elektrische montiert, dazwischen die haushohe Druckmaschine weiter aufgebaut und darunter der Fußboden erst gelegt und dann gestrichen.
Dann musste die Software eingespielt werden, Fehleranalyse und –behebung durchgeführt, Kundenwünsche angepasst und das lokale Personal geschult werden (in Italienisch natürlich).
Und mittendrin gab es dann auch noch kleine Dolmetschaufgaben. Zum Beispiel ging es nach den ersten amüsanten Überraschungen beim Mittagessen darum, für Kollegen den Speiseplan zu übersetzen.
Mal ging es um offizielle Ansprachen zum Richtfest, die übersetzt werden mussten. In der 2. Woche war ein Aufenthalt von mehreren Tagen auf den verschiedenen Polizeistationen und Ämtern notwendig, um die erforderlichen Papiere und Genehmigungen für einen Schwertransport zu besorgen, der die Baustelle beliefern sollte, wegen Bauarbeiten auf der Autobahn die Ausfahrt aber verpasst hatte und daraufhin von der italienischen Polizei kurzerhand stillgelegt worden war….. und das alles während einer unglaublichen Hitzewelle, die selbst den italienischen Kunden und die Zulieferer ins Schwitzen brachte.
Aber Hitze hin, Hitze her, das Ganze machte dem Mitarbeiter von intelliJOB auch großen Spass. Der Mitarbeiter schätzte die gute Bezahlung und konnte aufgrund der strukturierten Planung Beruf und Familie gut vereinbaren.
Inzwischen hatte auch der Pförtner mitbekommen, dass es im Werk einen Deutschen gibt, der Italienisch spricht und ruft jedes Mal fröhlich an, wenn irgendwas „Deutsches“ die Einfahrt passieren will – und sei es nur die Werbepost für das Sekretariat. Der Kunde von intelliJOB in Italien ist jedenfalls sehr zufrieden mit den Leistungen und überlegt sich gerade, eine baugleiche Druckmaschine zu bestellen.
Bologna – intelliJOB wird wieder kommen.










