(openPR) Projektfahrzeuge mit umfangreichen Sicherheitsfeatures werden Realität
Schallstadt, 8. Oktober 2015: Was zeichnet eine neue Generation aus? Dass sie sich die Erfahrungswerte der vorherigen Generation clever zu Nutze macht und sich von den technischen Weiterentwicklungen inspirieren lässt.
Von der Idee zum Konzept
Mit dem Ziel, ein für die täglichen Anforderungen im Geld- und Werttransport optimales Fahrzeug zu bauen, arbeiteten die Experten verschiedener Karosseriebau- und Fahrzeugtechnikbetriebe mit ZIEMANN Hand in Hand.
Spezialanfertigung
Hartmanganstahlbleche, Polykarbonat beschichtete Scheiben, Panzerung und eine automatische Einbruchmeldeanlage registriert jede unautorisierte Bewegung und leitet im Bruchteil einer Sekunde Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein.
Rüdiger Porada, Geschäftsführer der SIFA GmbH & Co. KG., ist von der Entwicklungsstufe begeistert: „Das ist die technisch und elektronisch ausgereifteste Variante, die wir je im Haus gebaut haben.“
ZIEMANN hat bereits im Jahr 2010 die lückenlose Überwachung der Werte realisiert und - führend in der Branche - auch in den Fahrzeugen Kameras installiert.
Umfangreiche Sicherheitsfeatures
Zur weiteren Ausstattung gehört eine besonders ausgereifte Sicherheitstechnik, die beispielsweise im Notfall die ferngesteuerte Übernahme der Fahrzeugkontrolle zulässt und mit neuester GPS-Überwachung im permanenten Kontakt mit externen Partnern sowie der hauseigenen Notruf- und Serviceleitstelle steht. Die Türsteuerung wurde durch das Feedback der Teams im täglichen Einsatz so überarbeitet, dass eine maximal intuitive Bedienung entstanden ist. In der verbesserten Kontrolleinheit laufen zudem sämtliche digitalen Bildaufnahmen zusammen. Die Liste der weiteren Interventionsmöglichkeiten ist lang.
Beim Panzerkarosseriebau der MPK Mannheim GmbH (MPK) hebt Gregor Ihle hervor: „Natürlich behalten wir uns vor, die Asse im Ärmel zu lassen, um auf unangenehme Überraschungen überraschend unangenehm reagieren zu können“.
Auch bautechnisch wurde optimiert und der große Windfang nicht nur auf dem Dach montiert, sondern so geformt, dass er den Fahrerinnen und Fahrern bei ihren Bewegungen im Inneren des Transporters maximale Kopffreiheit bietet.
Patentiertes Rollwagensystem
Zur Bestückung des Laderaums mit Geldkassetten, wurde ein eigenes Rollwagensystem entwickelt und patentiert. Je nach Art der „Tour“ kommen Rollwagen für Geldausgabeautomaten oder für andere Wertebehältnisse zum Einsatz. Bei der Konzeption ging es in erster Linie darum, ein passendes System zu entwickeln, um die Geldkassetten besonders materialschonend zu transportieren und damit die teils empfindlichen Komponenten dauerhaft vor Schäden zu schützen.
„Die Rollregale sind ein herausragendes Produkt, weil es unsere Kernkompetenz in der Blechverarbeitung mit der in der Aluminiumprofilbearbeitung vereint“, resümiert Matthias Weber, Vertriebsleiter der KLB Intralogistik GmbH. So kommen für ein Rollregal 9,8 Meter Aluminium-Profile, 7 m² Blech, 120 Schrauben und 88 Nutensteine zum Einsatz. Mit einer speziellen Hubvorrichtung versehen, erfolgt das Be- und Entladen in den CashCentern mit vorkonfektionierten Rollwagen ergonomisch und zeitsparend. Zu jedem Fahrzeug wird zusätzlich ein zweiter Systemsatz geliefert, um den Austausch der Regale in den Betriebsstätten noch effektiver zu gestalten.
Zur Langversion des neuen Geldtransporters mit 4,6 Tonnen, gibt es ein weitestgehend baugleiches, kleineres zweiachsiges Modell, mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Beide Varianten basieren auf dem innovativen AMC-Chassis der Alois Kober GmbH.
Durch die Verwendung moderner Materialien werden mehr Ladevolumen und eine höhere Nutzlast erreicht bei gleichzeitig verbessertem Fahrkomfort und optimaler Ergonomie. „Für den Geld- und Werttransport ist das eine ideale Plattform mit viel Potenzial“, sagt Helmut Ludwig, Vertriebsleiter AMC Nutzfahrzeuge Deutschland bei der AL-KO Fahrzeugtechnik.
Die Gesamtorder umfasst rund 100 Spezialtransporter. Mit den Fahrzeugen setzt ZIEMANN einen neuen Branchenstandard.










