(openPR) Die Augsburger Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger freut sich über eine neue Zustiftung, deren Stifterin nicht genannt werden will. Als Titel hat die Spenderin gewählt: „Zustiftung für Internationale Gesinnung, Förderung der Kolping-Kindergärten und der Volks- und Berufsbildung in Südafrika“. „Die Spenderin will helfen“, berichtet der Vorsitzende der Stiftung Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller aus dem Gespräch mit ihr. Dankbar über Hilfe, die sie selbst in ihrem Leben durch Kolping in der Diözese Augsburg erfahren hat und aus Wertschätzung des Engagements des katholischen Sozialverbandes hat sie 100.000 Euro als Gründungskapital in die Stiftung eingebracht.
Kolping in der Diözese Augsburg verbindet mit Südafrika eine mehr als zehn Jahre währende Partnerschaft. Über die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger unterstützen Kolpingmitglieder, Kolpingsfamilien und Kolpingeinrichtungen die Arbeit des Kolpingverbandes am Kap. Das Work Opportunity Program (WOP) zur Integration von Jugendlichen ins Berufsleben und die Kolping-Kindergärten sind neben der Förderung des Verbandsaufbaus zwei Schwerpunkte der Unterstützung aus der Diözese Augsburg für Kolping Südafrika.
In derzeit drei Kindergärten in Townships hilft Kolping Südafrika Kindern einen guten Start ins Leben zu finden. Unter den ca. 200 betreuten Kindern sind auch viele Aidswaisen und viele, die selbst mit der Immunschwächekrankheit infizierte sind. Die Erzieherinnen in den Kindergärten sorgen auch für eine regelmäßige Verpflegung ihrer Schützlinge und bereiten sie auf die Schule vor.
Zudem werden durch Gewalt und das soziale Umfeld traumatisierte Jugendliche im Work Opportunity Program gestärkt und begleitet. Durch den Beginn einer Berufsausbildung sollen sie die Möglichkeit erhalten – ganz nach der Idee Adolph Kolpings –, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und in Familie, Beruf und Gesellschaft ihre Frau und ihren Mann zu stellen.











