(openPR) Am 1. Oktober 2015 hat der Welt-Seniorentag stattgefunden. Diesen Tag nahmen Kristoffer Braun und Andreas Dautermann von Levato zum Anlass, auf die digitale Teilung in der Gesellschaft hinzuweisen. Betrachtet man die Zahlen, wird klar, dass vor allem die Älteren, laut DESTATIS, kaum im Internet vertreten sind. Im ersten Quartal 2014 waren nur 32 Prozent der Frauen über 65 mindestens einmal online. Bei den Männern über 65 waren es immerhin 51 Prozent. Insgesamt waren aber 80 Prozent der über 10-Jährigen mindestens einmal online gewesen. Dautermann und Braun finden diese Entwicklung besorgniserregend.
„Wer mit Computer und Internet von klein an aufgewachsen ist, für den ist es ganz verständlich: Den Browser öffnen, schnell eine URL eintippen, Download starten, Datei entzippen und installieren. Aber nicht jeder weiß, was damit gemeint ist“, erklärt Andreas Dautermann, einer der Geschäftsführer der Levato UG. Die Computersprache ist von Anglizismen durchsetzt, das liegt daran, dass die meisten heute in Gebrauch befindlichen Betriebssysteme und Neuerungen in den USA entwickelt wurden. „Das ist natürlich besonders für Ältere Menschen ein Problem“, sagt Kristoffer Braun, ebenfalls Geschäftsführer bei der Levato UG.
„Mehr als eine Schreibmaschine mit extra Funktionen“
Während Computer noch zu Beginn häufig als Schreibmaschinen-Ersatz in Konzernen Einzug fanden, ist heute offensichtlich, dass sie mehr sind als das. „Computer sind mehr als eine Schreibmaschine mit extra Funktionen“, erklärt Braun. Das schier unüberschaubare Angebot an Software aus allen möglichen Bereichen und das Internet sind deutliche Indizien, dass die reine Benutzung als bessere Schreibmaschine heute Verschwendung wäre. „Aber viele Menschen, können noch nicht alle Funktionen ihres PCs so nutzen, wie sie wollen. Daran arbeiten wir mit Levato.“
Computer eröffnen unzählige Möglichkeiten. Alleine die Informationsflut, die das Internet bietet, ist beachtlich. Und täglich kommen neue Videos, Zeitungsartikel, wissenschaftliche Studien und zahllose andere Inhalte hinzu. „Sich im Internet zurecht zu finden, ist nicht immer einfach“, weiß Dautermann. „Die Seriosität von Inhalten einschätzen, all das will gelernt sein. Leider fehlt das häufig auch bei den Jüngeren, Inhalte kritisch zu hinterfragen etwa. Aber Jugendliche und junge Erwachsene wissen immerhin zu einem hohen Prozentsatz, wie sie die neuen Möglichkeiten nutzen können. Das wissen Ältere ja häufig nicht. Und hier setzt unsere Idee an: Wir wollen, dass Menschen, die nicht mit dem Computer und dem Internet aufgewachsen sind, einfach und verständlich an dieses Medium herangeführt werden. Dabei vermeiden wir bewusst Fachbegriffe, wann immer es möglich ist. Leider kann man nicht immer ein deutsches Äquivalent finden.“ Braun ergänzt: „Wenn wir Fachbegriffe benutzen müssen, dann erklären wir diese ausführlich. Wir wollen die Leute dort abholen, wo sie zurzeit stehen.“
Unerfahrene Nutzer erkennen Gefahren nicht
„Das Problem ist ja nicht nur, dass so wenige Seniorinnen und Senioren das Internet nutzen. Das Problem ist auch, dass die, die es nutzen, es relativ selten nutzen“, sagt Dautermann. Gefahren, die im Internet gefühlt hinter jeder Ecke lauern, werden so nicht erkannt. „Das Internet ist ein Platz der Tausend Möglichkeiten, das nutzen natürlich auch Kriminelle. Gerade unerfahrene Nutzer sind besonders gefährdet, auf Betrüger hereinzufallen. Das ärgert uns, zumal sich dieses Problem relativ leicht beheben ließe. Es wird Zeit, dass Politiker und Parteien dieses Thema angehen! Wir helfen gerne.“












