(openPR) Dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland jährlich erhöht, ist allgemein bekannt. Laut Prognosen des statistischen Bundesamtes rechnen wir bis 2020 mit rund 3 Millionen Pflegebedürftigen. Doch worüber nur wenig gesprochen wird, sind die Umstände in der Pflege: Jeder vierte Bedürftige wird heute bereits von Privatanbietern betreut. Sei es Zuhause in den eigenen vier Wänden oder im Heim. Und wer sich das nicht leisten kann, zieht es vor, von der eigenen Familie gepflegt zu werden.
Doch was steckt dahinter? Weshalb ist die private Pflege auf dem Vormarsch?
Hinterfragt man diese Umstände einmal genauer, so stellt sich meist heraus: Es geht um Zeit. Zeit beim Waschen, Zeit beim Umkleiden, Zeit bei der Medikamentenvergabe. Bei der Pflege muss alles schnell gehen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen leider nur einen durchschnittlichen Zeitaufwand pro Patient. Und das ist in den meisten Fällen viel zu wenig, um in Würde altern zu dürfen. Dabei sind sich doch alle einig, dass die Betreuung von Pflegebedürftigen keine halbherzige Sache sein soll, nicht wahr?
Und hier beginnt die Spirale: Oft auf Kosten der pflegenden Angehörigen. Familie bedeutet schon lange nicht mehr nur Mutter, Vater und Kind – Familie bedeutet auch, Sorge zu tragen für die eigenen Eltern, vielleicht die Schwiegereltern und auch andere Angehörige. Es bedeutet Opferbereitschaft. Bei erkrankten Eltern oder anderen Familienmitgliedern, übernehmen Angehörige trotz Vollzeitjob gerne selbst die Pflege. Aus den unterschiedlichsten Gründen – Dankbarkeit oder Nächstenliebe, Kosten oder gesellschaftliches Ansehen. Und dann geschieht das Unabwendbare: Dieser Druck auf den Schultern kostet schlussendlich viele nicht nur den Job, sondern auch die Nerven. Burnout und andere stressbedingte körperliche Beschwerden sind an der Tagesordnung. Oftmals kommen Angehörige mit der großen Verantwortung und dem wenigen Freiraum überhaupt nicht klar.
Private Pflege sollte Standard sein!
Wie ist es nun also möglich, seine pflegebedürftigen Angehörigen gut versorgt zu wissen – liebevoll und ohne Zeitdruck - und dennoch die Kosten tragen zu können?
Einige Pflegedienste bieten hier umfangreiche Beratungen an: Jeder, der sich zur Pflege von Angehörigen entscheidet, sollte unbedingt Unterstützung in Anspruch nehmen. Es muss nicht alles alleine geschultert werden!
So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit eine Basisversorgung durch einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch zu nehmen, und Sonderleistungen und stundenweise „Notfall-Einsätze“ von privaten Anbietern. Hier wird Sorge getragen, dass Pflegebedürftige fachlich und medizinisch gut versorgt werden, was ein Angehöriger mangels Ausbildung gar nicht leisten kann. Der Pflegebedürftige ist gestürzt, die Angehörigen können es aber zeitlich nicht einrichten, rund um die Uhr zu versorgen? Kaufen Sie einzelne Stunden hinzu, damit Sie als Pflegender entlastet sind.
Lassen Sie sich vorurteilsfrei von einem privaten Pflegedienst beraten „Privat ist mir zu teuer!“ Sind Sie sicher? Je nach Anbieter sind auch hier verschiedene Szenarien denkbar: Warum nicht eine bessere Versorgung Ihrer Angehörigen anstreben, wenn es doch durchaus bezahlbar bleibt? Weshalb nicht 15 Minuten gewaschen werden statt 8 Minuten? Es gibt hier attraktive Modelle, die es beinahe jedem ermöglichen im eigenen Zuhause zu bleiben und bezahlbare Leistungen zu bekommen.








