(openPR) Nach der Schule mit einem Freiwilligendienst ins Ausland – wer sich diesen Traum erfüllen möchte, sollte frühzeitig mit der Vorbereitung anfangen, denn es gibt einiges zu beachten: Wann muss ich mich bewerben? Wie funktioniert die Finanzierung? Wie bin ich während des Diensts versichert? Die gemeinnützige Austauschorganisation AFS gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Wer ab dem Sommer 2016 als Freiwilliger in einem von über 30 spannenden Ländern aktiv werden möchte, kann sich ab sofort bei AFS bewerben.
Welche Programme gibt es?
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen geförderten und nicht geförderten Freiwilligendiensten. Letztere sind zeitlich flexibler gehalten und ermöglichen auch Einsätze von wenigen Wochen. Zu den größten geförderten Programmen gehören weltwärts vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) vom Bundesfamilienministerium. Sie vermitteln in der Regel Aufenthalte von etwa einem Jahr.
Was kostet ein Freiwilligendienst?
Teilnehmer von geförderten Diensten werden aufgefordert, sich an der Finanzierung über einen sogenannten Förderkreis zu beteiligen und eine bestimmte Summe, z.B. durch Spendenaufrufe, aufzubringen. Aber auch bei Programmen, die nicht durch Ministerien gefördert werden, haben Bewerber gute Chancen auf Zuschüsse: „Wir vergeben an 30 Prozent unserer Teilnehmer Stipendien, die einen Teil des Programmpreises decken“, so Jörn Gebler von dem Freiwilligendienst-Team bei AFS. Die Leistungen umfassen bei dem Verein neben den Reisekosten auch Verpflegung, Unterbringung sowie Haftpflicht- und Auslandskrankenversicherung.
Wann muss ich mich bewerben und was sind die Voraussetzungen?
Bei den meisten Entsendeorganisationen liegen die Bewerbungszeiträume etwa ein Jahr vor der geplanten Ausreise, bei kürzeren Programmen sind Bewerbungen oft auch wenige Monate vorher möglich. Wichtig für die Teilnahme sind Motivation für soziales Engagement und Interesse an anderen Kulturen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist hingegen nicht nötig. Die meisten Programme richten sich an volljährige Teilnehmer. Die Altersgrenze bei geförderten Diensten liegt bei 30 Jahren, daneben gibt es auch ein breites Angebot für ältere Teilnehmer. Bei AFS können sich beispielsweise auch Menschen über 50 Jahre für einen Freiwilligeneinsatz bewerben.
Mehr Informationen zu den einzelnen Programmen sowie zum Bewerbungsverfahren gibt es auf www.afs.de.











