(openPR) Mit einem Fest für Mitarbeiter und ihre Familien feierte KAMAX im Werk Homberg (Ohm) am 13. September 2015 das achtzigste Jubiläum des Unternehmens. Mehr als 2.500 Gäste strömten an diesem Sonntag ab 10:30 Uhr auf das Betriebsgelände des internationalen Automobilzulieferers an der Dr.-Rudolf-Kellermann-Straße 2 in Homberg (Ohm). Die Familienfeier in Homberg (Ohm) war nur eine von insgesamt acht, die bis zum 20. September auch an anderen Standorten des Unternehmens stattfanden: Alsfeld, Bardejov (Slowakei), Museros (Valencia, Spanien), Osterode in Niedersachsen, Troy (Michigan, USA), Turnov (Tschechien) und Wujin (China).
Familientag bei KAMAX in Homberg
Geboten wurde an diesem Tag in Homberg für alle etwas: Kinder und Erwachsene kamen auf ihre Kosten. Die Besucher erhielten Einblicke in den gesamten Produktionsprozess des Homberger Werkes. Mitarbeiter aller Produktionsbereiche hatten schon Tage vor der Veranstaltung keine Mühen gescheut, ihre Maschinen und Arbeitsumgebungen für die interessierten Augen der Besucher vorzubereiten. Das Werk bot den Gästen des Familientages die Möglichkeit, den gesamten Fertigungsablauf zu verfolgen – vom Rohstofflager, der Beschichtungsanlage über die Schraubenpresserei, die Gewindewalzen und die mehrere hundert Grad heißen Vergüteöfen bis hin zur Qualitätsprüfung und dem Versand. Die Mitarbeiter nutzten am Sonntag die Chance, ihre Familien mit in ihre Arbeitswelt zu nehmen und gaben Einblicke in die Abläufe an ihrem eigenen Arbeitsplatz. Wer aufgrund des großen Andrangs nicht direkt an eine bestimmte Maschine herankam, konnte sich die Produktionsprozesse auch in einem Video ansehen. Eine Wand-Chronik brachte außerdem die gesamte achtzigjährige KAMAX Geschichte auf den Punkt.
Unterhaltung für Groß und Klein
Der Hauptteil der Festivitäten fand unter einem großen Dach der Beschichtungsanlage für Stahldraht statt. Ein DJ sorgte für das musikalische Rahmenprogramm und auch zwei Auftritte des Homberger Tanzstudios Topfit machten ordentlich Stimmung. Rutschen, Hüpfburgen, und besonders auch das Bullenreiten sorgten bei den Kindern für strahlende Gesichter, von denen viele bemalt als kleine Spidermans oder Hello-Kittys über das Werksgelände liefen.
Den Besuchern wurden zahlreiche Attraktionen geboten: Beim Stapler-Cup beispielsweise, hatten große und kleine Staplerfahrer die Gelegenheit, mit verschiedenen Aufgaben ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Dazu standen sowohl echte Gabelstapler für Mitarbeiter und Gäste mit Staplerschein als auch Tretstapler für Kinder zur Verfügung. An anderer Stelle präsentierten die Homberger Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz Fahrzeuge und Ausrüstung und boten Erste-Hilfe-Trainings an. Im Logistikbereich konnten Besucher die Menge der auf einem LKW-Auflieger platzierten Schrauben schätzen und damit einen Preis gewinnen. Auch das Glücksrad direkt daneben und ein weiterer Tretstapler-Parcours für Kinder machten einmal mehr deutlich: An diesem Sonntag war für jeden etwas dabei.
Informationen für Auszubildende
Auch der Infostand der Auszubildenden war an diesem KAMAX Familientag sehr gut besucht. Hier konnten sich Jugendliche und ihre Familien über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten bei KAMAX informieren und bekamen gleichzeitig anhand von Werkstücken und Kontrollautomaten zur Qualitätsprüfung praktische Beispiele der täglichen Arbeit vorgeführt. Im benachbarten Truck des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie konnten sich die Besucher zudem einen Überblick über die gesamte Branche verschaffen.
Essen und Trinken für 2.500 Gäste
Über tausend Brat- und Rindswürste, mehreren hundert Grill- und Putensteaks, 45 Kilogramm Champignons, 30 Kilogramm Nudeln, 200 Kilogramm Pommes frites, über 70 Bleche Kuchen, mehr als 30 Kilogramm Kaffee sowie eine Vielzahl an Kaltgetränken sorgten für das leibliche Wohl der 2.500 Besucher.
Fahrt mit einem Heißluftballon zu gewinnen
Zum Abschluss des Familienfestes sorgten hunderte blaue Heliumballons für ein beeindruckendes Bild über dem Homberger KAMAX Werk. Kinder und Erwachsene hatten Postkarten ausgefüllt, an die Luftballons gebunden und mit den Ballons gemeinsam in die Höhe gelassen. Wessen Ballon am weitesten fliegt, gewinnt eine Fahrt mit einem Heißluftballon.
Grußworte der Geschäftsleitung, der Gründerfamilie und des Homberger Bürgermeisters
Offizielle Grußworte dürfen auf einer Jubiläumsfeier wie dieser nicht fehlen. Zunächst trat Dr. Rolf Hengstenberg ans Podium. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der KAMAX Gruppe sprach allen Mitarbeitern, Pensionären und den Familien seine Wertschätzung und seinen Dank für ihr Engagement aus. Der Erfolg von KAMAX sei maßgeblich von den Mitarbeitern abhängig. Insbesondere durch ihren Einsatz erwarte KAMAX in diesem Jahr wieder ein weiteres Wachstum.
Auch die Enkel des Firmengründers Dr. Rudolf Kellermann, Vanessa Kellermann und Martin Burgholte, Vorsitzender des Unternehmensbeirats, wendeten sich an die Mitarbeiter und Gäste. Ganz besonderer Dank ging dabei an die Familien, die den Mitarbeitern auch in schwierigen Zeiten Rückhalt bieten und sie nach Kräften dabei unterstützen, die weitere Entwicklung von KAMAX im In- und Ausland voranzutreiben. Der Bürgermeister der Stadt Homberg (Ohm), Béla Dören, dankte KAMAX besonders als starken Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region und freute sich darüber, dass der Schraubenhersteller als international agierendes Unternehmen den Namen der Stadt in die ganze Welt trägt.
KAMAX damals und heute
Vor 80 Jahren, am 28. August 1935, gründete Dr. Rudolf Kellermann als junger Ingenieur in Osterode die „Firma für Gewindeteile, Osterode am Harz“. Als unabhängiges Familienunternehmen hat sich dieses Unternehmen unter dem Namen KAMAX zum weltweit führenden Hersteller hochfester Verbindungselemente für die Automobilindustrie mit einem Jahresumsatz von rund 650 Mio. Euro (2014) entwickelt. 3.400 Mitarbeiter an zurzeit elf Standorten in sieben Ländern verarbeiten jährlich 180.000 Tonnen Stahl zu 3,2 Milliarden hochfesten Verbindungselementen für PKW und Nutzfahrzeuge. Für das Jahr 2015 erwartet die Unternehmensgruppe ein weiteres Wachstum.








