(openPR) Umgeben von weiteren Wolkenkratzern und konfrontiert mit unterschiedlichsten Fassaden bei Tag, insbesondere dem transparenten Einblick in die intimen Carrees der Büros bei Dunkelheit, wird man ungewollt zum Voyeur. Dieser Umstand inspirierte die Kuratorin Nihan Baser dazu, sich mit der Genesis und der Vielfalt des Begriffes „Fassade“ zu beschäftigen.
Die Vernissage der Ausstellung „Fassaden“ findet am 18. September um 18 Uhr in der 14. Etage des FBC-Hochhauses statt. Bis Ende November werden die Künstler Lotte Günther, Matthias Matzak, Alexander Palacios, Hannah Rath, Willi Siber, Susanna Storch und Lukas Troberg ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Begriff der „Fassade“ vorstellen. Haptisch, oszillierend und ästhetisch ansprechend wirken die Skulpturen, Gemälde, Fotografien und Installationen. Dabei wird der Besucher nicht lediglich im Inneren des Gebäudes mit diesen konfrontiert, sondern kann bereits von draußen eine Fensterinstallation erahnen.
Ursprünglich stammt „Fassade“ aus dem Lateinischen und meint ein „Angesicht“. Als Terminus definiert es nicht nur Angesicht, Außenhaut, Gebäudehülle, sondern kann gleichermaßen eine Verschleierung ausdrücken oder für eine Form der Inszenierung stehen. So kann Fassade ein trennendes Element zwischen Innen und Außen sein. Im architektonischen Sinne mag dies die Gebäudehülle bezeichnen, die das Interieur eines Baus umhüllen, schützen oder schmücken kann. Übertragen auf den Menschen steht es womöglich für die Trennung zwischen dem Körper und dem Geist. In der Kunst wird diese als die formale Maskierung eines Kunstwerks definiert. Bereits Hundertwasser nannte die Fassade eines Gebäudes die Dritte Haut des Menschen.
FASSADEN|19.09. - 29.09.15
Vernissage 18. September 2015, 18 Uhr
Gallery bestregARTs
Mainzer Landstr. 46
60325 Frankfurt/Main
Öffnungszeiten: Di - Fr 11.00 – 19.00 Uhr. www.bestregarts.com
Nihan Baser
- 14th Floor, Mainzer Landstr. 46
60325 Frankfurt/Main
Über das Unternehmen
Hannah Rath (geb. 1983 in Marburg/Lahn) ist eine junge, aufstrebende Künstlerin. Sie hat 2010 ihr Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg mit dem Diplom bei Prof. Pia Stadtbäumer beendet. Seither lebt und arbeitet sie in Hamburg als künstlerische Werkstattleiterin der HfbK Hamburg und ist zurzeit Stipendiatin des Arbeits-, Atelier- und Residenzstipendiums der Sparkassenstiftung Stormarn (2015/16).
Alexander Palacios (geb. 1982 in Gelnhausen) ist ein talentierter, junger Fotograf. Als Mitglied der SBF stammt der international bekannte Modefotograf aus der Fashionbranche. Er ist er populär für einzigartige Modestrecken für Top-Marken wie Escada und Co. Doch nun ist er in die Kunstwelt eingetaucht und lebt und arbeitet er in Basel. Mit seiner Serie PINK UP YOUR LIFE war er auf der VIP Online Preview for Art Week Basel 2014 und auf der Photo Basel 2015 vertreten. Er gewann 2010 den Hasselblad Junior Contest mit einem Foto des Topmodels Ajak Deng.
Lotte Günther (geb. 1983 in Heidelberg) hat ihr Diplom 2011 an der Kunsthochschule Mainz absolviert. Anschließend hat es sie nach Berlin gezogen, um dort ein Gaststudium bei der Prof. Pia Fries anzugehen. Seither lebt und arbeitet sie in Berlin und ist regelmäßig in Gruppen- und Einzelausstellungen in Deutschland und Frankreich vertreten. Ihre lebensfrohen und bunten Installationen sind ideal für Kunstprojekte im öffentlichen Raum und in Unternehmen.
Susanna Storch (geb. in Mainz) hat an der Universität Mainz Bildende Kunst studiert und sich hiernach auf Keramik- und Möbeldesign konzentriert. Ihre Liebe zur Malerei fand sie 1998 und begann seither als freischaffende Malerin in Mainz tätig zu sein. Ihre Portraits haben eine unverwechselbare Handschrift und einzigartige Anziehungskraft. Sie schafft es nicht lediglich Menschen zu portraitieren, sondern den Betrachter in den Bann des Momentes und Gefühls zu ziehen.
Lukas Troberg (geb. 1984 in München) hat sein Diplom an der Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Klasse Erwin Wurms mit Auszeichnung absolviert. Seither lebt und arbeitet er in Wien/Berlin und ist international in vielen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten. Bei dem Kunst am Bau – Wettbewerb 2008/2010 des IMBA Vienna belegte er den 3. Preis mit seinem Werk „WHAT IF GOOD WAS WRONG“.
Willi Siber (geb. 1949 in Eberhardzell) hat sein Kunststudium in Stuttgart an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künstler in Stuttgart als Meisterschüler des Prof. Herbert Baumann absolviert. Seitdem hat er sein Atelier in Eberhardzell-Dietenwengen und Reutlingen und arbeitet als freischaffender Künstler. Mehr als 30 Jahren stellt er nun in zahlreichen deutschen, inzwischen aber auch internationalen Galerien und Museen aus. Seine Werke befinden sich in Museen, Galerien und Privatsammlungen.
Bestregarts ein Frankfurter Ausstellungsraum und Projektbüro für Kunst & Design Projekte mit der Wirtschaft. Wir konzipieren Ausstellungen, entwickeln Projekte zur Leerstandsbelebung und Kunst für Immobilien, organisieren Events, beraten Kunstsammler und alle, die eine Kunstsammlung aufbauen wollen.