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Die Perspektive des Staatsanwalts - OPFER und TÄTER

09.09.201508:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zu diesem Thema hält Klaus Honecker (Oberstaatsanwalt i.R.) am Donnerstag, dem 1. Oktober 2015, einen Vortrag im Philosophischen Salon Frankfurt am Main.

Klaus Honecker wird die Gäste mit den Begriffen und Verfahren des Strafprozesses vertraut machen und sie mit Informationen zur Struktur und zu den Rahmenbedingungen deutscher Strafverfahren versorgen. Er zeigt uns z.B. die Möglichkeiten auf, wie Bürger gegen die Ablehnung einer Anklage vorgehen können.



Ferner will Honecker uns am Beispiel spektakulärer Strafprozesse (Gäfgen, Daschner, der Kannibale von Rotenburg, usw.) brisante Rechtsfragen erörtern und sehen, ob die Urteile jedermann überzeugen konnten. Der Referent wird darüber hinaus der Frage nachgehen, ob Urteilsabsprachen (die sogenannten Deals) der Richter und Anwälte mit den Schuldsprüchen in Bananenrepubliken gleichgesetzt werden können.
Auch die zweifelhaften Vorhaben des Bundesjustizministeriums zu den Änderungen des Mord- und Vergewaltigungsparagrafen wird er thematisieren.

Klaus Honecker war zuerst bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt tätig und bearbeitete Strafsachen, wie Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Betrug, Steuerhinterziehung bis zur organisierten Kriminalität. In den Jahren darauf half er mit, den hessischen Justizvollzug zu reorganisieren.
Ab 2006 kehrte er als leitender Oberstaatsanwalt zur Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt zurück. Diese Position hatte er bis März 2015 inne. Seine Abteilung entscheidet landesweit über Beschwerden von Bürgern, auf deren Strafanzeigen keine Anklage erhoben wird. Außerdem nimmt sie Stellung zu Beschwerden gegen hessische Gerichtsbeschlüsse, über die das Oberlandesgericht zu entscheiden hat. Auch nimmt sie z.B. gegenüber der gleichen Behörde Stellung, wenn ein Untersuchungsgefangener sich länger als 6 Monate in U-Haft befindet.

Interessenten dürfen sich auf einen interessanten, spannenden Vortrag und eine anschließende rege Diskussion freuen.

Im Philosophischen Salon Frankfurt am Main finden monatlich Vorträge mit wechselnden, hochqualifizierten Referenten statt. Unter dem Schirm der Philosophie wird eine Vielfalt von Themen aus Geistes- und Naturwissenschaften, Technik, Kunst, Zeitgeschichte und Literatur behandelt.

Veranstaltung und Leserkontakt:
Zeit: Donnerstag, 1. Oktober 2015, 18.30 Uhr (Eintritt ab 18.00 Uhr)
Ort: Philosophischer Salon Frankfurt am Main - SMS Haus, Burgfriedenstraße 17
60489 Frankfurt Rödelheim (Fußweg 3 Minuten vom S-Bahnhof).


Eintritt: 4 Euro (im Kostenbeitrag sind Erfrischungsgetränke und kleines Gebäck inbegriffen)


Pressekontakt:
Peter Luyendyk, Tel. 06192-24900; E-Mail
Olaf Czirr, Tel. 06195-975119; E-Mail

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