(openPR) Noch vor der Sommerpause wurde von der Bundesregierung erstmals ein bundesweit einheitliches Präventionsgesetz verabschiedet. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen, Erwerbstätigen und Senioren den Zugang zu Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zu erleichtern. Als „Pilotklinik“ arbeitet die Dr. Becker Klinik Norddeich bereits seit Oktober 2014 mit den norddeutschen Rentenversicherungen zusammen. Als einziger Kooperationspartner in der Region bietet sie kostenlose Präventionsmaßnahmen für Erwerbstätige an.
Es ist ein Pilotprojekt. Bis zum 31.12.2016 können regionale Unternehmen das kostenlose Angebot der DRV Nord nutzen und für ihre Arbeitnehmer Präventions- und Gesundheitsmaßnahmen beantragen. Kooperationspartner in der Region ist die Dr. Becker Klinik Norddeich. Um die Arbeitsfähigkeit Erwerbstätiger dauerhaft sicherzustellen und krankheitsbedingten Arbeitsausfällen vorzubeugen, führt sie in ihrem angegliederten Zentrum für Arbeit und Gesundheit (ZAG) ausführliche Arbeitsplatzanalysen, Schulungen, Beratungen und Interventionsmaßnahmen durch. Unternehmensmitarbeiter können im ZAG verschiedene modulare Gesundheitscoachings wahrnehmen, zum Beispiel in den Bereichen Rückenschule, Ergonomie und Ernährung.
„Unser Programm ist eine Chance für Unternehmer, ihre Arbeitskräfte kostenlos fit zu machen. Wer sich frühzeitig um die Gesundheit der Arbeitnehmer kümmert, verringert das Risiko von Arbeitsausfällen und spart dadurch erhebliche Kosten. Wenn das Angebot ungenutzt bleibt, stellt die DRV die Kooperation womöglich wieder ein und die Chance ist vertan“, warnt Dr. Thomas Drüke, Chefarzt für Orthopädie an der Klinik Norddeich.
Zahlreiche Vorteile für Unternehmer
Arbeitnehmer, die hohe Arbeitsausfälle aufweisen, sind für das Unternehmen mit erheblichen Kosten verbunden. Für krankheitsbedingte Fehlzeiten veranschlagen deutsche Unternehmen und der Staat etwa 43, 9 Milliarden Euro. Ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement reduziert die Arbeitsausfälle um bis zu 25 Prozent. Bereits eine Senkung der Arbeitsunfähigkeitsquote um 1 Prozent bedeutet für große Unternehmen eine Einsparung im zweistelligen Millionenbereich. „Prävention fördert den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Ein Arbeitgeber mit gutem betrieblichem Gesundheitsmanagement ist außerdem attraktiver für potenzielle und aktuelle Mitarbeiter“, erklärt Drüke.
Einfache Antragsstellung
Wenn der Personaler, Betriebsleiter oder Betriebsarzt diejenigen Mitarbeiter identifiziert hat, die hohe Arbeitsausfälle aufweisen, kann er ihnen direkt die Teilnahme am drei- bis fünfmonatigen Präventionsprogramm anbieten, das berufsbegleitend angeboten wird. Für die Antragsstellung füllen Mitarbeiter und Betriebsarzt jeweils ein zweiseitiges Formular aus, das bei der zuständigen Rentenversicherung eingereicht wird. Kosten entstehen weder dem Arbeitnehmer noch dem Arbeitgeber, sondern werden von der Rentenversicherung übernommen.
Die Koordinatoren Monika Garthoff und Robert Zander unterstützen gern bei der Antragsstellung und sind für Rückfragen unter der Telefonnummer: 04931 / 985-431 sowie unter






