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Rapsianer zum Hilfseinsatz in Nepal angekommen

08.09.201509:57 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Rapsianer zum Hilfseinsatz in Nepal angekommen
Drei neue Wohnhäuser sollen mit Unterstützung der freiwilligen RAPS-Hilfskräfte gebaut werden.
Drei neue Wohnhäuser sollen mit Unterstützung der freiwilligen RAPS-Hilfskräfte gebaut werden.

(openPR) Adalbert-Raps-Stiftung finanziert freiwilligen RAPS-Mitarbeitern den Einsatz im Erdbebengebiet


Kulmbach / Malekhu. Wenn Not am Mann ist, sind schnelle Entscheidungen und unbürokratische Hilfe gefragt: Die Kulmbacher Adalbert-Raps-Stiftung entschloss sich vor wenigen Wochen, beim Wiederaufbau in Nepal zu helfen. Nun sind die ersten sieben freiwilligen, von der Stiftung entsandten Mitarbeiter des Gewürzherstellers RAPS in Nepal vor Ort, um fachkundig und tatkräftig im Erdbebengebiet anzupacken. 



„Unsere Initiative fand ihren Ursprung in einem Gespräch mit Sonja Promeuschel, der Vorsitzenden des Vereins Nepalhilfe Kulmbach, welches auf Anregung unserer Ehrenvorsitzenden Annegret Kühne zustande kam“, so Yola Klingel, Stiftungsreferentin der Adalbert-Raps-Stiftung. „Wir wollen mit unserer Unterstützung nicht nur helfen, die Situation im von Erdbeben gezeichneten Nepal zu verbessern. Wir wollen damit auch den Einsatz der seit vielen Jahren in der Nepalhilfe Kulmbach engagierten Ehrenamtlichen würdigen.“

Sichtbare Spuren hinterlassen

Die Hilfe durch die Adalbert-Raps-Stiftung ist zweigleisig angelegt: Zum einen sollen durch eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 55.000 Euro zwei Schulen wieder aufgebaut werden. Daneben finanziert die Stiftung freiwilligen RAPS-Mitarbeitern wie auch deren Angehörigen einen zweiwöchigen Arbeitseinsatz im Erdbebengebiet. Stiftungsvorstand Frank Kühne: „Ein Leitmotiv unserer Stiftungsarbeit ist es, neben der Bereitstellung finanzieller Mittel Menschen zu fördern, die sich für die Verbesserung der gesellschaftlichen Situation einsetzen. Nachhaltige, wirksame Projekte wie unser Nepal-Engagement hinterlassen greifbare Spuren, von denen zahlreiche Menschen dauerhaft profitieren werden.“ Zusätzlich gebe die Finanzierung der Einsätze Rapsianern die Möglichkeit, sich selbst für die gute Sache einzubringen, Beziehungen zur Bevölkerung aufzubauen und so auch eine persönliche Bereicherung zu erfahren.

Rapsianer packen an

Die Resonanz auf den internen Aufruf zum Hilfseinsatz war riesig: Für die erste Einsatzrunde, Anfang September im nepalesischen Malekhu startete, hatten sich spontan sieben Freiwillige gemeldet, darunter auch Angehörige von Rapsianern. Eine zweite Gruppe soll in wenigen Wochen aufbrechen. Roswitha Butler-Markolf, Dennis O’Toole, Michael Bosch, Tobias Geißler, Gerd Schramm, Detlef Ramming sowie Stiftungsmitarbeiter Lorenz Feldrapp sind kürzlich im rund 70 Kilometer von der Hauptstadt Kathmandu entfernten Malekhu angekommen. Mit im Reisegepäck: Zahlreiche Werkzeuge wie Schaufeln, Spaten oder Bohrmaschinen, Kleiderspenden sowie Geschenke für die Kinder von Malekhu. Die Adalbert-Raps-Stiftung hatte im Vorfeld zusätzliche 2000 Euro für die Materialien freigegeben. Besonders freuten sich die Organisatoren auch über die Unterstützung von Kulmbacher Fachhändlern, die großzügig spendeten bzw. Waren zum Einkaufspreis an die Rapsianer weitergaben.

In Nepal angekommen, war die erste Aufgabe der freiwilligen Helfer das Akklimatisieren: „Zunächst einmal müssen wir uns an das ungewohnte Klima hier in Nepal gewöhnen. Es ist heiß und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Auch das alltägliche Leben unterscheidet sich natürlich gravierend von dem unseren. Allein die vierstündige Busfahrt vom Flughafen in Kathmandu nach Malekhu war für uns mehr als abenteuerlich,“ berichtet Lorenz Feldrapp. „In Kathmandu noch fehlende Baumaterialien zu besorgen, war eine unerwartet große Herausforderung. Was bei uns mit einem kurzen Gang in den Baumarkt erledigt ist, ist hier eine Tagesaufgabe: Wir hatten weite Wege und mussten die Dinge bei vielen verschiedenen Kleinhändlern zusammensuchen. Doch nun ist alles geschafft und wir können mit dem Wiederaufbau beginnen.“

Freude auf beiden Seiten

Nicht nur die am Hilfseinsatz beteiligten RAPS-Mitarbeiter freuen sich, endlich loslegen zu können. Die Bevölkerung verlieh ihrer Freude mit einem bunten Fest für die Neuankömmlinge Ausdruck: „Es ist schön, diese Willkommensfreude in Nepal zu erfahren. Erlebnisse wie dieser Aufenthalt in Nepal schaffen sichtbare, bleibende Verbindungen“, resümiert Lorenz Feldrapp.

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