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Malaysia: Asienkrise 2.0?!

(openPR) Die Berichte aus Malaysia scheinen in den letzten Monaten Anlass zu größerer Sorge zu geben. Flugzeugkatastrophen, Korruptions- und Schmiergeldskandale, Währungsverluste und Börsencrash und eine Demonstration von Regierungsgegnern („Bersih 4“) am letzten Wochenende, die für den vehementen Rücktritt des Premierministers Najib fordern. Allen voran der ehemalige Premierminister Tun Dr Mahathir (90!). All das erinnert in weiten Teilen an die Asienkrise 1997/1998.



Bei genauerer Analyse der Lage ergibt sich jedoch ein Bild, dass Malaysia als gefestigte Nation mit weitestgehend funktionierenden Institutionen im Rahmen des ASEAN Länderverbundes zeigt. Malaysia hat den Vorsitz der ASEAN Gruppe und initiiert wichtige Projekte, um das ASEAN Projekt voranzutreiben. Natürlich ist Malaysia keine „reine“ Demokratie, aber die Tatsache, dass die Demonstration friedlich und in Volksfeststimmung abgelaufen sind, ist ein starkes Signal für andere Länder in Asien, die sich mit der Einführung demokratischer Strukturen – Beispiel Myanmar - beschäftigen.

Bei dem Vergleich mit anderen jungen (islamischen) Demokratien wie z.B. in Nordafrika muss sich Malaysia in keiner Weise verstecken. Im Gegenteil, auch wenn es im muslimisch geprägten Land immer wieder mal zu Aussagen oder Maßnahmen kommt, die in unseren Breitengraden für Stirnrunzeln sorgen, so ist es in Malaysia und vor allem der Hauptstadt Kuala Lumpur in keiner Weise spürbar, dass man sich in einem vom Islam geprägten Land aufhält. Das Miteinander der Ethnien ist eines der starken Argumente die für Malaysia als Reiseland, als Wohn- und Arbeitsort und als Investitionsstandort für deutsche und europäische Unternehmen sprechen. Der starke Rückgang der lokalen Währung im Vergleich zu US Dollar und Euro macht einen Einstieg für westliche Unternehmen aktuell um bis zu zwanzig Prozent günstiger.

Im Vergleich zur Krise Ende der neunziger Jahre sind viele Dinge anders. Die Unternehmen und die handelnden Personen sind gelassen und suchen eher Ihre Chancen in der Krise. Die Regierung und die Zentralbank sind – anders als in China - von Interventionen und hektischen Eingriffen (oder sogar einer Währungskoppelung wie 1997) weit entfernt.

Malaysia wird auch in Zukunft einer der attraktivsten Standorte in Südostasien bleiben und die Attraktivität wird sich z.B. durch neue Free Trade Agreement wie es Vietnam unlängst mit der EU abgeschlossen hat, weiter verbessern. Malaysia ist aber auch ein stolzes Land und seit der Unabhängigkeit vor 58 Jahren zu einem selbstbewussten Verhandlungspartner geworden. Die Unternehmen in Malaysia und Asien warten nicht auf deutsche Unternehmen. Aber die Unternehmen, die kommen werden mit liberalen Rahmenbedingungen und offenen Armen empfangen. Technologien und Innovationen sind notwendig im Land, um die gesamtwirtschaftliche Produktivität zu erhöhen. Malaysia bietet einen besonders attraktiven Platz inmitten einer dynamischen und attraktiven Region ASEAN mit über 600 Mio Einwohnern.

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