openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Sierra Leone doch nicht Ebola-frei

02.09.201513:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Salesianerbruder Lothar Wagner übt scharfe Kritik an „Ebola-Profiteuren“

Die Meldung von vergangener Woche, Sierra Leone sei endlich Ebola-frei, hat sich als voreilig erwiesen: Am 30. August wurde ein neuerlicher Infektionsfall bekanntgegeben. Salesianerbruder Lothar Wagner, Direktor des Kinderschutzzentrums Don Bosco Fambul in Freetown, berichtete seiner Partnerorganisation Jugend Eine Welt: „Es handelt sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein „Überschwappen“ des Virus aus der Nachbarregion Forecariah in Guinea auf den Distrikt Kambia in Sierra Leone. Es fehlt dort an effektiver länderübergreifender Zusammenarbeit sowie Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit, die unbedingt notwendig wären, da reger Handel zwischen den beiden Ländern betrieben wird. Weiterhin ist erhöhte Aufmerksamkeit und konsequentes Handeln aller Beteiligten geboten - die Anstrengungen, die Krankheit zu besiegen, dürfen nicht nachlassen!“




Scharfe Kritik an UNO und „Ebola-Profiteuren“

Nicht mit Kritik spart Lothar Wagner gegenüber UN-Organisationen und „Ebola Profiteuren“. Es seien Unsummen an Fördergeldern geflossen, die unmittelbar Betroffenen würden diese Hilfen jedoch kaum erreichen. „Große Gewinner dieser Pandemie sind Autohersteller, Regierungsbeamte, Hoteliers und aus der ganzen Welt eingeflogene so genannte „Protection Officers“ mit horrenden Gehältern“, sagt der engagierte Salesianerbruder, der sich gemeinsam mit seinem Don Bosco Team um traumatisierte Ebola-Waisenkinder, Straßenkinder und jugendliche Gefangene kümmert.

Hilfe sei jedoch nach wie vor überaus nötig. So würden Hunderte von Ebola-Überlebenden als Folge ihrer Erkrankung an Haarausfall, Schmerzen in der Brust, extremer Müdigkeit und Sehstörungen leiden - sogar Erblindungen kämen vor. Zahlreiche Familien seien durch die Ebola-Krise verarmt und könnten sich das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr leisten. Angekündigte Hilfsgelder seien bei den Schülern jedoch nie angekommen. Und auch die Ankündigung von Unicef, 1,9 Millionen gefüllte Schulrucksäcke mit Lernmaterialien an alle Schüler zu verteilen, war laut Bruder Lothar vor allem eine PR-Aktion: „Das waren am Ende Plastiktüten mit einem dicken Unicef-Logo und ein paar Schreibheften drin. Diese Hilfsmaßnahme war für mich symptomatisch für viele andere Aktivitäten: Es geht nicht um nachhaltige Entwicklungshilfe, sondern um große Zahlen und PR!“


Tag der Straßenkinder 2016: Bruder Lothar Wagner zu Besuch in Österreich

Am 31. Jänner macht Jugend Eine Welt auf die Situation von Straßenkindern weltweit aufmerksam und bittet um Spenden für Don Bosco Hilfsprojekte. 2016 wird Sierra Leone im Fokus der österreichweiten Aktionen stehen. Veranstaltungen mit Br. Lothar Wagner sind in mehreren Bundesländern geplant.


Hilfe, die ankommt! Bitte unterstützen Sie mit Jugend Eine Welt das Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul in Sierra Leone:

Spendenkonto Jugend Eine Welt,

Stichwort „Don Bosco Fambul“

Raiffeisen Landesbank Tirol

IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000,

BIC/SWIFT: RZTIAT22
http://www.jugendeinewelt.at/spenden/onlinespenden/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 868444
 617

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Sierra Leone doch nicht Ebola-frei“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Jugend Eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich

Gebete gegen Bulldozzer - Mauerbau im Cremisantal hat begonnen
Gebete gegen Bulldozzer - Mauerbau im Cremisantal hat begonnen
Jugend Eine Welt: Christliche Familien und Don Bosco-Einrichtungen im Heiligen Land werden von ihrem Land abgeschnitten Seit Jahren wehren sich christliche Gemeinschaften im Heiligen Land, ihre internationalen Partner sowie Vertreter des Vatikans gegen den von Israel geplanten Bau einer Trennmauer im Cremisan-Tal. Dadurch würden 58 christliche Familien sowie zwei Einrichtungen der Salesianer und Don Bosco Schwestern im „christlichen Dreieck“ Bethlehem, Beit Jala und Beit Sahur von ihrem Land abgeschnitten. Zudem käme es zur Zerstörung einer …
Welttag der Humanitären Hilfe: Jugend Eine Welt fordert Globalen Fonds für Bildungsmaßnahmen
Welttag der Humanitären Hilfe: Jugend Eine Welt fordert Globalen Fonds für Bildungsmaßnahmen
Österreich: Unterbringung von Flüchtlingsfamilien mit Kindern muss noch vor Schulbeginn erfolgen / Nicht mehr schulpflichtige jugendliche Flüchtlinge sollten Schulabschluss nachholen können Anlässlich des Welttags für Humanitäre Hilfe am 19. August fordert die österreichische Hilfsorganisation Jugend Eine Welt die raschestmögliche Einrichtung eines Globalen Fonds, um Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen sicherzustellen. Zudem sollten internationale Geber einen höheren Anteil ihrer humanitären Hilfe für Bildungsma…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: IMS Health spendet für Ebola-BetroffeneBild: IMS Health spendet für Ebola-Betroffene
IMS Health spendet für Ebola-Betroffene
… Wirth, Leiter der Spendenabteilung von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland erklärt: „Wir helfen seit März 2014 bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika. In den Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia sind insgesamt rund 3.300 Mitarbeiter im Einsatz. Wir sind für jede Geldspende dankbar, um diese und weitere Einsätze in über 60 Ländern auch …
Die Lehren aus Ebola nutzen - Assessment in Sierra Leone
Die Lehren aus Ebola nutzen - Assessment in Sierra Leone
… in Westafrika. Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. in Tübingen, war vom 28. Januar bis 9. Februar 2015 in Sierra Leone unterwegs, um gemeinsam mit lokalen Partnern nach der Ebola-Epidemie den Weg für eine langfristige Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Land zu ebnen. Was es dafür braucht, …
Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika in Sicht
Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika in Sicht
Nach über 18 Monaten ist in Westafrika nun endlich ein Ende von Ebola in Sicht. Sierra Leone und Liberia sind bereits nach 42 Tagen Wartezeit für Ebola-frei erklärt worden. Nachdem nun in Guinea der letzte Patient, ein 19 Tage altes Baby, als geheilt entlassen wurde, gibt es nach Angaben der Behörden erstmals keinen registrierten Ebola-Fall in den westafrikanischen …
Bild: Berliner Infografik-Agentur INFOGRAFIK PRO gestaltet Ebola-Outbrake-MonitorBild: Berliner Infografik-Agentur INFOGRAFIK PRO gestaltet Ebola-Outbrake-Monitor
Berliner Infografik-Agentur INFOGRAFIK PRO gestaltet Ebola-Outbrake-Monitor
… Ebola-Epidemie anschaulich informiert. Schon seit mehr als 160 Tagen sterben Menschen in West-Afrika am Ebola-Virus. Und die Geschwindigkeit steigt: Das Ebola-Virus breitet sich in Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria inzwischen so schnell aus, dass sich innerhalb dieser 6 Monate schon mehr Menschen infiziert haben und Todesfälle zu beklagen sind, als in …
Bild: WHO erteilt Ebola Virus (EBOV) Real Time RT-PCR Kit der Firma Liferiver die ZulassungBild: WHO erteilt Ebola Virus (EBOV) Real Time RT-PCR Kit der Firma Liferiver die Zulassung
WHO erteilt Ebola Virus (EBOV) Real Time RT-PCR Kit der Firma Liferiver die Zulassung
… betroffen sind. Anfang Mai 2015 wurde Liberia von der WHO als frei von Ebolafieber erklärt. Weiterhin vom Ebolafieber betroffen sind, laut WHO, Guinea und Sierra Leone. Real Time PCR Kits stellen hochspezifische, schnelle und sensitive Nachweisverfahren dar. In Verbindung mit mobilen Laborgeräten, beispielsweise der von MoBiTec erhältlichen Coyote Produktfamilie, …
Bild: Air Partner und Envirotainer - Gemeinsam gegen EbolaBild: Air Partner und Envirotainer - Gemeinsam gegen Ebola
Air Partner und Envirotainer - Gemeinsam gegen Ebola
… um regelmäßige Luftfrachtdienste in die Ebola-Regionen zu gewährleisten. Der erste Flug mit dem Envirotainer RAP e2 Container brachte temperatursensible Medikamente zuverlässig nach Freetown in Sierra Leone. Mike Hill, Regional Freight Manager - Europe bei Air Partner dazu: „Die humanitäre Hilfe steht vor einer gewaltigen Aufgabe, um den Ebola Virus …
Michael Oehme: Ebola - welche Krankheit hat die bessere PR?
Michael Oehme: Ebola - welche Krankheit hat die bessere PR?
St. Gallen, 08.08.2014. Die vom Auswärtigen Amt ausgesprochenen Reisewarnungen für Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Guinea macht deutlich, Ebola wird als internationale Epidemie gewertet – immerhin ist eine Infektion mit der 90prozentigen Wahrscheinlichkeit verbunden, daran zu versterben. „Trotz internationaler Bemühungen, so wurde seitens der Weltbank …
Ebola: 40 Tonnen Hilfslieferung mit Schutzmaterial und Medikamenten trifft in Liberia ein
Ebola: 40 Tonnen Hilfslieferung mit Schutzmaterial und Medikamenten trifft in Liberia ein
… Nun erreichte eine weitere Lieferung mit 40 Tonnen Material für Haushalte und Kliniken im Wert von 480.000 Euro Liberias Hauptstadt Monrovia. Eine ähnliche Sendung wurde für Sierra Leone in Auftrag gegeben. Mit dem Luftbrücke der Bundeswehr sind die vom Difäm aus koordinierten Pakete gut und sicher in Monrovia gelandet, teilte die Direktorin der Difäm-Partnerorganisation …
Taiwan unterstützt St. Vincent und die Grenadinen mit medizinischer Hilfe
Taiwan unterstützt St. Vincent und die Grenadinen mit medizinischer Hilfe
… Ebola-Fall in dem Land dementiert. Es wurden mindestens 22.800 bestätigte Ebola Fälle registriert, vor allem in den westafrikanischen Ländern von Guinea, Liberia und Sierra Leone. Andere Länder, die bestätigte Fälle gemeldet haben, sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Mali, Nigeria, Senegal, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten …
Bild: Wichtige Unterstützung für Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen EbolaBild: Wichtige Unterstützung für Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Ebola
Wichtige Unterstützung für Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Ebola
… Sorge noch genauso groß wie vor wenigen Wochen.  Seit März 2014 hilft Ärzte ohne Grenzen e. V. bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie. In Guinea, Liberia und Sierra Leone betreibt Ärzte ohne Grenzen derzeit sechs Ebola-Behandlungszentren mit insgesamt mehr als 600 Betten sowie zwei Screening-Zentren, in denen Patienten mit Ebola-Verdacht untersucht und …
Sie lesen gerade: Sierra Leone doch nicht Ebola-frei