(openPR) Drei Podiumsplätze und zahlreiche Platzierungen im Vorderfeld – starker Auftritt des Vizethum Racing Teams in der Lausitz
Nur ein Sieg hätte den ohnehin erfolgreichen Auftritt der Vizethum-Piloten am Rennwochenende am EuroSpeedway Lausitz noch toppen können – aber auch so kann das Team um seinen Spitzenfahrer Harald Proczyk hochzufrieden sein.
Wie schon beim Auftakt in Oschersleben vor drei Wochen sollten die Zuschauer entlang der Strecke wieder spannende Wettkämpfe erleben. Der in der Gesamtwertung auf Platz zwei notierte Österreicher Proczyk hatte sich für den Rennsamstag nach dem Qualifying Startplatz drei hinter Gerling und Grunert gesichert, die beide im weiteren Verlauf ausscheiden mussten bzw. zurückfielen.
Der Vizethum-Pilot aus St. Margarethen musste Seifert ziehen lassen, der schließlich den Sieg ungefährdet nach Hause fuhr.
Dahinter tobte ein rundenlanger Zweikampf zwischen Proczyk und Leipert und lieferte ein Musterbeispiel dafür, was die Faszination dieses Sports ausmacht. Das aufregende Duell gewann schließlich Leipert, auch weil Proczyk seinen ersten Podestplatz in der Lausitz nicht riskieren wollte, und holte Rang zwei vor dem Österreicher.
Was die übrigen Fahrer des Vizethum-Teams dahinter ablieferten, war aller Ehren wert und sorgte für eines der besten Gesamtergebnisse des fränkischen Rennstalls: Die Youngster Patrick Winter (4) und Thomas Kappeler (8) sowie Routinier Jürgen Bretschneider (10) sorgten so für vier Top Ten-Platzierungen!
Am Sonntag starteten die ersten Sechs wie gewohnt in umgekehrter Reihenfolge. Polesetter Luger brachte dieser Vorteil kein Glück: Eine schlagende Antriebswelle zog einen Aufenthalt in der Boxengasse nach sich, und der Nachstart brachte nach zehn Runden die endgültige Aufgabe. Profitieren davon konnten die dahinter platzierten Grunert, Winter und Proczyk. Grunert wurde nur in der Anfangsphase des zweiten Laufs von Proczyk hart bedrängt, aber der Österreicher entschied sich dann im Laufe des Rennens, seine Taktik umzustellen, um weitere sichere Meisterschaftspunkte zu ergattern. Quasi im Gleichschritt mit seinem jungen Teamkollegen Winter im Schlepptau überquerten die beiden Österreicher die Ziellinie auf Rang zwei und drei.
Dafür, dass auch der Sonntag für die Mannschaft von Chef Rudi Vizethum nicht minder erfolgreich verlaufen sollte, sorgten Mario Dablander (10) mit einer Klasse-Vorstellung – der Mieminger machte elf (!) Plätze gut - und erneut Jürgen Bretschneider (11) und Thomas Kappeler (14).
Neben Mario Dablander wusste sich auch der vierte Österreicher im Team, Patrick Tiller, zu steigern: Der erst 17-Jährige startete im Rennen nach Trainingsplatz 31 ein Überholmanöver nach dem anderen und platzierte sich am Samstag schlussendlich auf dem 23. Platz. Patrick hatte an Sicherheit gewonnen und toppte am Sonntag sein Vortages-Resultat mit Rang 20.
Gaststarterin Tanja Kappeler gelang am Sonntag mit dem 28. Platz unter 37 Konkurrenten ein gutes Ergebnis.
Das Fazit des zweiten Rennwochenendes ist schnell gezogen: An der Spitze zeichnet sich ein Dreikampf der arrivierten Piloten ab: Unser Spitzenmann Harald Proczyk liegt mit 64 Punkten zwei Zähler hinter den punktgleichen Sebastian Grunert und Carsten Seifert zurück, der Abstand zum Vierten beträgt schon stolze 25 Punkte.
Apropos stolz: Der Vizethum-Rennstall verzeichnete in der Lausitz mit 87 „Team-Punkten“ das beste je erreichte Mannschaftsresultat – darauf lässt sich am Nürburgring (27. bis 28.5.)aufbauen!
Vizethum Racing ist ein Motorsportrennstall im Tourenwagensport - www.vizethum-racing.de
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