(openPR) BODNEGG-ROSENHARZ – Die Werkstatt in Rosenharz der Liebenauer Arbeitswelten (Stiftung Liebenau) will den Menschen mit Behinderung verschiedenartige Beschäftigungen im Rahmen der Grünlandpflege anbieten. Seit einem Jahr lebt nun auch ein Bienenvolk in Rosenharz. Kürzlich wurde unter der Anleitung eines Imkers der erste Honig geerntet.
Faszinierende Baumeister
Welche Arbeit die Bienen leisten, wusste der Beschäftigte Anton Mai* nicht. Umso größer war die Überraschung bei den Vorbereitungen für das Honigschleudern. Auf die dünnen Wachsplatten vom Frühjahr haben die Bienen kleine sechseckige Waben gebaut. Honig glänzt aus den Waben, zwei Drittel sind mit Wachs gedeckelt. "Das ist der ideale Zeitpunkt, um den Honig zu ernten", erklärt der Imker Markus Wächter. Der Forstwirt und Fachkraft für Arbeit entfernt vorsichtig die Deckel von den Waben. Sorgfältig werden die Rähmchen in die Honigschleuder gesetzt. Das Kurbeln ist Handarbeit. Die Waben drehen sich. An den Edelstahlwänden sammelt sich der Honig.
Süße Kostbarkeit
Regelmäßig begleiten die Beschäftigten den Imker bei der Bienenpflege. Gebannt beobachten sie das emsige Summen vor dem Bienenstock, lauschen aufmerksam den Erklärungen des Imkers, der die Waben kontrolliert und ein kleines Stück davon abbricht: "In den Waben befindet sich der Honig. Er ist sehr gesund." Anton Mai ist von der süßen Kostbarkeit fasziniert. Er überwindet seine Angst vor den Bienen, tritt näher, schaut dem Imker über die Schulter und wird ganz still. "Wenn wir uns ruhig verhalten, stechen uns die Bienen nicht", erklärt der Imker. Für alle Fälle hat er die Bienen mit dem Smoker abgelenkt.
Schöne Etiketten
Der Imker ist sicher: "Es wird eine zweite Ernte geben." Im Spätherbst werden die Beschäftigten den Honig in Gläser abfüllen. Das Etikett wollen die Teilnehmer der Bienengruppe gemeinsam mit den Beschäftigten der Kreativwerkstatt in Rosenharz gestalten. "Jeder soll wissen, dass der Honig von unseren Bienen ist", sagt Anton Mai. Auf die Honigernte ist er stolz. Zu Weihnachten will er die ersten Gläser seines Honigs verkaufen: "Damit wir noch mehr Bienenvölker halten können."
*Name von der Redaktion geändert
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Weitere Infos zu den Liebenauer Arbeitswelten der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.liebenauer-arbeitswelten.de.
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