(openPR) Schicke Designer-Vasen, stylische Sonnenbrillen und extravagante Kunstkarten – immer mehr Lifestyle auf dem Trödel- und Antikmarkt Aachener Platz in Düsseldorf-Bilk. Insbesondere im großen Antikzelt geht der Trend der letzten Jahren weg von der reinen Lehre des Originals „aus der Zeit“ hin zur modernen Design- und Stil-Börse. Wer seine Wohnung - oder gerne auch sich selbst - zu einem kleinen Preis aufpeppen möchte, findet hier bei den rund 70 Händlern viele Angebote von Vinyl-Schallplatten, extravagantem Schmuck bis hin zu stilvoll-modernen Einrichtungsgegenständen. Und wer vor dem Kauf seine Entscheidung gut durchdenken möchte, kann das bei Kaffee oder Prosecco, Kuchen oder einem herzhaftem Snack im Café Sperrmüll machen. Dort spielt am kommenden Samstag, 22. August 2015, von 11.30 bis 14.30 Uhr, die Gruppe Jump Blues Syndicate. Für diese Band lohnt es sich, die Tanzschuhe ins Café Sperrmüll mitzunehmen. Die Musiker sind verrückt nach dem Sound der 1940er bis 1960er Jahre und verbreiten hochexplosive Tanzlust und Lebensfreude. Das Jump Blues Syndicate ist mittlerweile ein Geheimtipp in der Düsseldorfer Musikszene. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Rahmen des Sommermusikprogramms im Café Sperrmüll ist wie immer frei.
Händler mit Leidenschaft für ausgefallene Accessoires
Ein Spaziergang durch das große Antikzelt ist ein Bummel durch die Warenwelt von gestern bis heute. Hier ist alles vertreten - vom modernen Einrichtungsstil von gestern bis zu den aktuellen Strömungen der heutige Wohn- und Kleidungskultur. Ob Vintage, Shabby Chic und Used Look – immer wieder stößt der Besucher in diesem Trödelparadies auf besonders ausgefallene Stücke.
Beispielsweise bei Reiner Güntermann aus Düsseldorf. Er trödelt seit rund eineinhalb Jahren im Antikzelt. Der 57-Jährige ist stolz darauf, dass alle Stücke, die er an seinem Stand anbietet, handverlesen sind und aus eigener Sammlung stammen. Krawatten, Herrenschmuck, Sonnenbrillen oder Kunstkarten – all das hat er jahrelang mit Leidenschaft und Geschmack gesammelt.
Eines der besonders auffälligen Schmuckstücke, die er verkauft, ist eine Kette aus dem Jahr 1991. Der Trödler hat sie damals in der Ausstellung einer Aachener Galerie erstanden. Das schöne Stück aus der Goldschmiede Schaffrath und Hüffelmann besteht – man glaubt es kaum - aus Plexiglas und Gummi. Neben der originellen Materialzusammenstellung beeindrucken besonders die geometrischen Figuren und Farben. "Es war die Zeit, wo Plexiglas in der Kunst angekommen war“, erzählt Güntermann.
Teppiche aus dem Orient sind wieder im Kommen
Trödler Jahan, 62 Jahre alt, handelt mit Möbeln. Er betreibt in Düsseldorf schon seit 20 Jahren einen Laden für Antikmöbel, Bilder und Teppiche. Auf seinem Stand bietet er Möbelstücke unterschiedlichen Designs. Z.B. einen Küchenschrank, Eiche massiv, aus den 50-er Jahren. Oder auch einen gut erhaltenen Schank im Barockstil - weiß lackiert im Stil von heute. Mit 350 Euro sind Sie dabei. Und außerdem die immer noch und immer wieder beliebten Chesterfield Sessel – gebraucht zum Preis von 260 Euro.
Bevor Jahan nach Deutschland kam, handelte er in seiner Heimat Iran mit Teppichen. Die gibt es bei ihm nach wie vor. Die Teppiche aus Persien und anderen Ländern des Orients sind wieder gefragt. Für den Preis entscheidend sind das Material und die Gewebequalität. Besonders beliebt sind Teppiche aus Seide bzw. Altseide.
Kostbare Accessoires aus Murano-Glas
Trödler Musik Petrak gehört zu den Stammhändlern im Antikzelt am Aachener Platz und handelt bevorzugt mit Accessoires für Designwohnungen. Sein Stand ist mit wertvollen, bunten Gläsern reich bestückt. Stolz präsentiert der 60-Jährige eine Vase, die mit farbigen Augen verziert ist. Diese Vase ist unter Murano-Glas-Sammlern sehr gesucht. Sie stammt aus den Werkstätten der Firma „Oggi“.
Das Unternehmen pflegt das traditionelle, aber gleichzeitig außergewöhnliche Kunstglasdesign des weltberühmten Murano-Glases. Eine Handwerkskunst, die seit dem 12. Jahrhundert von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Murano-Glas, das in der Nähe von Venedig mundgeblasen wird, ist äußerst kostbar. Die Vase mit den Augen kostet 300 Euro, die Preise für die besonders bei den Damen beliebten Parfümflaschen liegen zwischen 60 und 70 Euro.











