(openPR) Kielce, 17. August 2015 – Vom 29.-30. Juni 2015 fand die 2. PLME, Messe und Konferenz für europäische Handelsmarken, im zentralpolnischen Kielce statt. Die Veranstaltung ist eine der wenigen Ereignisse dieser Art in Europa.
Über 100 Unternehmen aus verschiedenen Ländern waren vertreten. Die Aussteller kamen u.a. aus Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Ukraine, Litauen, Belgien, Ungarn und Serbien. Polnische Produkte wurden von 73 Ausstellern präsentiert.
Gerade Polen verzeichnet aktuell ein rapid wachsendes Interesse an Handels- und Eigenmarken, der Markt wächst jährlich um 20 Prozent bei einem Umsatz von über 22 Mrd. EUR.
Auch wächst zusehends die Qualität der Waren. Unterschiede zu westlichen Produkten werden zunehmend bedeutungsloser. So stellte Andrzej Falinski - Generaldirektor der Polnischen Handelsorganisation und Postproduktion (Polska Organizacja Handlu i Postprodukcji) am Rande der Veranstaltung fest, „dass die eigenen, polnischen Produkte in Polen oft unterschätzt werden, weil die Preise so niedrig sind. Momentan siedeln etwa 13 Prozent im Niedrigpreis-Segment. Doch die überwiegende Mehrheit der Produkte sind Waren mittleren Standards sowie Luxusartikel. Diese haben eine gute bis sehr gute Qualität und können sehr wohl mit westlichen Produkten konkurrieren und sind dennoch günstiger als die meisten ausländischen Produkte, weil sie eben frei von indirekten Kosten sind".
Es wurden Handelsmarken vor allem aus den Bereichen Einzelhandel, Media, Logistik und Transport, Produktion und Marketing sowie neue White-Label-Produkte ausgestellt. Das Publikum zeigte sich an Neuigkeiten wie z.B. neue Tee-Sorten, (z.B. Schwarztee mit Azaleen-Blumen und Pfeffer) oder Zuckerwürfel, die man brechen kann, interessiert. Die Neuigkeiten wurden u.a. von namhaften führenden polnischen Unternehmen präsentiert.
Festzuhalten bleibt, dass mit der PLME die Messegesellschaft Kielce eine bestehende Lücke füllen konnte. Das Ausstellungsprogramm wurde um eine große Konferenz mit zusätzlichen Workshops ergänzt, in denen aktuelle Herausforderungen der Branche diskutiert wurden.
Von vielen der Anwesenden wurde die gesamte Veranstaltung vor allem als eine gute Möglichkeit geschätzt, um Kontaktpflege zu betreiben und Informationen über Ländergrenzen hinweg auszutauschen.












