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Was macht eigentlich … eine Führungskraft?

11.08.201510:06 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Zugegeben: Die Fragestellung hört sich an, als käme Sie direkt aus einem Beitrag der „Sendung mit der Maus“. Zu banal, zu einfach erscheint sie. Und sucht man doch ernsthaft nach einer Antwort, kommt man recht schnell ins Grübeln.

Mit einer ersten und oberflächlichen Definition („Naja, führen eben…“) geht es möglicherweise noch recht schnell. Soweit allerdings eine klarere Aussage notwendig wird, kommt man entweder ins Rudern oder wird äußerst wissenschaftlich.



Wenn nichts mehr hilft, hilft in der Regel ja Wikipedia. Dumm nur, dass die Online-Enzyklopädie ausgerechnet bei diesem Begriff mehr Verwirrung stiftet als Licht in das Dunkel zu bringen. Schon im ersten Satz „behauptet“ Wikipedia, dass es sich „bei der Führung um eine von mehreren Managementfunktionen wie zum Beispiel Planung, Organisation, Führung oder Kontrolle handelt. Laut einer Studie des VDI besitzt eine Führungskraft „Budget- und /oder Personalverantwortung“. Mit ähnlichen Aufzählungen könnte man noch lange weitermachen.

So wie es sich in den obengenannten Definitionen anhört, wird in zu vielen Unternehmen im Lande leider auch geführt. Es werden Zahlen geplant, Ziele definiert, Meetings organisiert, Abläufe gestrafft, Abteilungen reorganisiert, Aufgaben und deren Erledigung kontrolliert. Zeit für die Arbeit mit dem Menschen, der eigentlichen Führung, kann da kaum noch bleiben.

Führung ist keine Frage von „oder“, Führung von Menschen ist die Kernaufgabe der Führungskraft. Alles andere ist Management! Diese Unterscheidung ist von grundlegender Bedeutung, da Managementaufgaben planend und verwaltend sind, Mitarbeiter aber nicht geplant und verwaltet werden sollten…

Wenn inklusive Wikipedia scheinbar gar nichts mehr hilft, ist es mitunter sinnvoll, die Dinge einfach zu gestalten. Ist es nicht das grundsätzliche Ziel einer Führungskraft, dass die Mitarbeiter Ihre Aufgaben bestmöglich erledigen? Ist es nicht ebenfalls so, dass Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Gründen noch nicht da sind, was die Führungskraft als „100%“ bezeichnen würde?

Wenn wir diese beiden Fragen mit „Ja!“ beantworten, dann kommen wir schnell zu der Erkenntnis, das wir als Führungskraft das Wesen unserer Aufgabe darin sehen sollten, die Mitarbeiter da abzuholen wo sie sind (Ist – Zustand) und ins Ziel zu begleiten (Soll – Zustand). Oder anders gesagt:

„Führung heißt, einen Mitarbeiter von A nach B zu begleiten.“

Mit „Budget- und /oder Personalverantwortung“ wie in der Studie des VDI hat dies nicht mehr viel gemein… oder?

Im nächsten Teil: „Von Bergurlaub und Werkzeugkisten… wie kommt der Mitarbeiter von A nach B“

Autor: Sven Nickel - im Auftrag der Carsten Böhm Unternehmensberatung

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