(openPR) Zu diesem aktuellen Thema hält Manfred Körber, ehemaliger Sprecher der EZB, am Donnerstag, 13. August 2015, einen Vortrag im Philosophischen Salon Frankfurt am Main (neues Domizil in Rödelheim).
Die Aktualität des Themas Europa Ja - aber wieviel davon? betrifft nicht zuletzt die bange Frage, die mittlerweile uns alle angeht: Was wird letztlich aus Europa, was für ein Europa hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln? Ist es nicht so, daß wir gefangen sind in einem aktionistisch sich gebärdenden, offensichtlich jedoch aktionsunfähigem Europa? Kein Vorwärts, kein Rückwärts, nur mühsame Trippelschritte in einem Teufelskreis. Tanz um einen gordischen Knoten: Hellas. Wir sind mitten in einer griechischen Tragödie. Das Schwert GREXIT liegt bereit zum Zuschlagen, aber ein Held von Alexanders Größe ist nicht in Sicht. So schwatzen wir denn weiter, immer weiter, vielleicht läßt sich das Problem ja ausschwatzen...
Der Referent Manfred Körber war lange Jahre Sprecher der Deutschen Bundesbank und danach der Europäischen Zentralbank (EZB). Beide Institutionen haben ihm viel zu verdanken. Er hat den Kurs ihrer Kommunikationspolitik mitbestimmt und nach außen vertreten - mit Standfestigkeit und dem Fingerspitzengefühl, wie man mit der Öffentlichkeit umgeht. Es waren turbulente Zeiten: Noch unter Hans Tietmeyer die kontroverse Zinspolitik während der Wiedervereinigung, dann die - bittere - Schlußrunde um unsere geliebte D-Mark. Es folgten noch fünf Jahre enger Zusammenarbeit unter Wim Duisenberg - bis zu der peinlichen Staatsaffäre des designierten nachfolgers Jean-Claude Trichet. Mit Duisenberg ging auch Manfred Körber.










