openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Übermittlung von Medikationsdaten kann Leben retten

30.07.201508:42 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Staatsministerin Aigner nimmt Bericht für erfolgreich abgeschlossenes Forschungsprojekt entgegen
Forschungskonsortium realisiert mit eMediPlan die Vernetzung von Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken

ERLANGEN 07/15 – Fehlt Ärzten die Information, welche Medikamente ihre Patienten - außer den vom Arzt selbst verordneten – einnehmen, kann es zu folgenschweren Fehlmedikationen kommen. Medikationsfehler oder nicht erkannte Nebenwirkungen, weil dem Arzt nichts von der Einnahme des vom Kollegen verordneten Medikamentes wusste, sind inzwischen eine häufigere Todesursache als Verkehrsunfälle. Um diese Informationslücken zu schließen, entwickelte das Erlanger Software-Unternehmen ASTRUM IT mit dem Klinikum Fürth, der Ärztegenossenschaft Mittelfranken, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie) und Hellmann Consult ein System zum digitalen Austausch von Medikationsdaten zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken und anderen Gesundheitsdienstleistern. Gefördert wurde das Projekt durch das Bayerische Wirtschaftsministerium. Am 29. Juli besuchte Staatsministerin Ilse Aigner das Unternehmen und nahm in feierlichem Rahmen den Abschlussbericht vom geschäftsführenden Gesellschafter Walter Greul entgegen.



Unerwünschte Arzneimittelwirkungen gelten weltweit als eine der häufigsten Todesursachen: Ca. jede zehnte Krankenhauseinweisung und jeder zwölfte Krankenhaustodesfall wird durch Medikamente verursacht. Grund sind die oft nicht ausreichenden Informationen für behandelnde Ärzte – ein unnötiges Risiko für Patienten. Hierdurch bedingte Krankenhausaufnahmen und Todesfälle sind prinzipiell vermeidbar.
ASTRUM IT hat gemeinsam mit dem Konsortium für dieses Problem eine Lösung im Rahmen des Forschungsprojektes „eMediPlan - Sektorübergreifende Kommunikation von Medikationsdaten“ entwickelt. Die Idee: Niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser informationstechnologisch zu vernetzen, um Medikationsdaten digital übermitteln zu können. So erhalten Ärzte die notwendigen Informationen zur Behandlung ihrer Patienten.
Prof. Dormann, Chefarzt und Leiter der zentralen Notaufnahme des Klinikums Fürth übernahm die medizinische Koordination, Dr. med. Jobst erstellte mit seinen Kollegen der Ärztegenossenschaft Mittelfranken die Medikationspläne und Prof. Maas, Lehrstuhl für klinische Pharmakologie des Uniklinikums Erlangen, wertete die ausgetauschten Medikationspläne aus. Dr. Hellmann, Hellmann Consult, gab wertvollen Input zu standardisierten Medikationsplänen.
Das Projekt wurde durch Medical Valley EMN e.V. initiiert und in den letzten drei Jahren vom Projektträger Bayern Innovativ begleitet.

Zum Abschluss und als Förderin des Forschungsprojektes besuchte Staatsministerin Ilse Aigner am 29. Juli den Firmensitz von ASTRUM IT in Erlangen-Tennenlohe, um das Konsortium zu seiner erfolgreichen Arbeit zu beglückwünschen. Walter Greul in seiner Begrüßungsrede: „Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, für dieses zukunftsweisende Projekt die Unterstützung und den Zuspruch von Frau Aigner erfahren zu haben. Dank der Förderung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium sind wir in unserem bayerischen Konsortium aus Industrie und Versorgern in einer Vorreiterposition zur Umsetzung einer digitalen Vernetzungsstruktur zum Austausch medizinischer Daten, insbesondere von Medikationsplänen.“ ASTRUM IT ist damit in der Lage, im Rahmen des eHealth Gesetzes das System eMediPlan auch deutschlandweit einzusetzen und damit zu helfen, die gesundheitliche Versorgung zu verbessern.

Das System soll für weniger Todesfälle durch Medikationsfehler, für eine geringere Anzahl von gefährlichen Mehrfachmedikationen und für die Reduktion von nicht indizierten Arzneimitteln sorgen. „Mit eMediPlan ist eine Produktinnovation im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit entstanden“, erläutert Ralph Steidl, Geschäftsführer der ASTRUM IT und Projektleiter. „Die Informationen aus dem System, in Verbindung mit dem Wissen des Arztes, ermöglichen eine bis zu 25 Prozent höhere Erkennungsrate von unerwünschten Arzneimittelwirkungen.“
Das System wird derzeit bereits im Folgeprojekt „MetropolMediplan 2016“ in einer von deutschlandweit drei Modellregionen zur Erprobung und Weiterentwicklung des bundeseinheitlichen Medikationsplans eingesetzt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 864312
 925

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Übermittlung von Medikationsdaten kann Leben retten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von ASTRUM IT GmbH

Astrum IT jetzt auch in München
Astrum IT jetzt auch in München
ERLANGEN 02/10 – Die Erlanger Astrum IT GmbH eröffnete Ende 2009 ein Büro in München. Die Spezialisten für Software-Engineering, IT-Betrieb sowie Besucher- und Risikomanagementsysteme bieten ihren Kunden jetzt an zwei Standorten ihre Dienstleistungen sowie weitere Produkte für den öffentlichen Dienst an. Neben dem Hauptsitz der Astrum IT in Erlangen gibt es seit Ende 2009 einen weiteren Standort: München. In den neuen Büro-Räumen arbeiten neun neue Mitarbeiter an Software-Projekten für den öffentlichen Dienst, Flugplätze und Heilberufskammer…
Präsentation auf it-sa - RISKIT – das Risikomanagementsystem
Präsentation auf it-sa - RISKIT – das Risikomanagementsystem
ERLANGEN 09/09 – Die Astrum IT GmbH, Anbieter von Systemlösungen für ein ganzheitliches Risikomanagement, hat die Funktionalitäten ihrer Software RISKIT weiter erfolgreich verbessert und zeigt die neue Version 5 Release 1 auf der Nürnberger Sicherheitsmesse it-sa. Vom 13. bis 15. Oktober zeigen die Erlanger in Halle 5 am Stand 440, wie das System den Anforderungen für die Realisierung eines effektiven Risikomanagements noch wirkungsvoller nachkommt. RISKIT ist eine webbasierte Softwarelösung, mit der Risikomanager unternehmensrelevante Chanc…

Das könnte Sie auch interessieren:

TARGO Dienstleistungs GmbH lässt Schufa-Eintrag löschen
TARGO Dienstleistungs GmbH lässt Schufa-Eintrag löschen
… § 34 Absatz 1 BDSG verlangten ilex Rechtsanwälte, Informationen zu der vermeintlich offenen Forderung, die an die Schufa gemeldet wurde. Ziel war es, zu prüfen, ob die Übermittlung rechtmäßig war oder nicht. Bereits im August meldete sich die TARGO Bank bei ilex und teilte mit, dass die Löschung veranlasst worden sei. 2. Rechtliches Die Übermittlung …
Die Versorgung ambulanter Palliativpatienten wird wesentlich erleichtert
Die Versorgung ambulanter Palliativpatienten wird wesentlich erleichtert
… Versorgungsstrukturen. 4. Entwicklung einer RFID (Radiofrequenz-Identifikation) basierenden, hochsicheren Informations- Speichertechnologie - zum zeitversetzten und netzunabhängigen Austausch aktualisierter Befindens- und Medikationsdaten zwischen Arzt, Pflegenden und anderen autorisierten Versorgern im Hause des Patienten Bereits im Sommer werden erste Praxistests mit den …
Bild: ITeG 2006: ICW zeigt elektronischen Arztbrief nach VHitG-SpezifikationBild: ITeG 2006: ICW zeigt elektronischen Arztbrief nach VHitG-Spezifikation
ITeG 2006: ICW zeigt elektronischen Arztbrief nach VHitG-Spezifikation
… dafür, die in den Arztbriefen enthaltenen strukturierten Informationen auch langfristig für weiterbehandelnde Ärzte verfügbar zu machen. So können z.B. Diagnosen oder Medikationsdaten aus elektronischen Arztbriefen auch direkt an IT-Systeme von Kliniken oder niedergelassenen Ärzten übergeben werden, die den Patienten erst später einmal behandeln. Auch …
Bild: Pflegedienste und Datenschutz: Was kostet es, compliant zu sein? Überraschend wenig.Bild: Pflegedienste und Datenschutz: Was kostet es, compliant zu sein? Überraschend wenig.
Pflegedienste und Datenschutz: Was kostet es, compliant zu sein? Überraschend wenig.
… jede Pflegeeinrichtung, ist nach Artikel 37 DSGVO verpflichtet, einen solchen zu benennen. Und das umfasst nicht nur Klientendokumentation, sondern auch Dienstplanung, Mitarbeiterakten, Medikationsdaten oder Angehörigenkontakte.Es geht nicht darum, Angst zu machen, betont Werner. Aber es geht darum, dass man als Pflegeanbieter nicht mehr wegsehen kann. …
Bild: BVDVA-Forderung: Barrierefreier Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) auch für VersandapothekenBild: BVDVA-Forderung: Barrierefreier Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) auch für Versandapotheken
BVDVA-Forderung: Barrierefreier Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) auch für Versandapotheken
… Apotheke das kann, wird ein Token mit zeitlich begrenzter Gültigkeit ausgestellt. In diesem Zeitraum kann der Anwender der Apotheke den Zugriff auf die Medikationsdaten in der elektronischen Patientenakte herstellen und damit die pharmazeutische Betreuung durch die Apotheken ermöglichen.Dieser Zugriff muss auch für eine Versandapotheke nach der Verifikation …
Bild: Wir suchen Teilnehmer für unsere Beobachtungsstudie zu Arzneimittel-WechselwirkungenBild: Wir suchen Teilnehmer für unsere Beobachtungsstudie zu Arzneimittel-Wechselwirkungen
Wir suchen Teilnehmer für unsere Beobachtungsstudie zu Arzneimittel-Wechselwirkungen
… Datenerhebung in Form einer Beobachtungsstudie zu Arzneimittel-Wechselwirkungen durchzuführen. Damit die Studienergebnisse aussagekräftig sein können, suchen wir noch Teilnehmer, die uns ihre Medikationsdaten – selbstverständlich anonymisiert – zur Verfügung zu stellen. Als Dankeschön für die Teilnahme an unserer Befragung erhalten sie ein Einkaufsguthaben …
Neue Technologien für intelligentes Wohnen
Neue Technologien für intelligentes Wohnen
… Medikamenteneinnahme erinnern. Den Versand der SMS wird der Operator TynTec übernehmen, der mit seinen "Enterprise Quality SMS Services" die zuverlässige und schnelle Übermittlung garantiert. Dem Projekt "SmarterWohnen NRW" liegt die Idee zugrunde, bereits vorhandene Dienste aus Gebäude- und Informationstechnologien zu kombinieren und so weiterzuentwickeln, …
Bild: dmc digital media center Stuttgart baut Geschäftsbereich E-Health weiter aus.Bild: dmc digital media center Stuttgart baut Geschäftsbereich E-Health weiter aus.
dmc digital media center Stuttgart baut Geschäftsbereich E-Health weiter aus.
… künftig der Geschäftsbereich E-Health des Stuttgarter E-Business Spezialisten dmc. Dosing konzentriert sich dagegen auf die Weiterentwicklung der Software und der hochwertigen Medikationsdaten. „Besonders das Informations- und Wissensmanagement der Mediziner untereinander nimmt heutzutage einen großen Stellenwert ein. Deshalb setzen wir mit dem Geschäftbereich …
Bild: Elektronische Übermittlung wird PflichtBild: Elektronische Übermittlung wird Pflicht
Elektronische Übermittlung wird Pflicht
Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen - die elektronische Übermittlung wird Pflicht. Aufgrund einer gesetzlichen Neuerung müssen bilanzierende Unternehmen den Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung demnächst elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Die Regelung gilt erstmals für die Steuerbilanz des Wirtschaftsjahres, das nach …
Bild: Deutschlands einzige eBilanz-Freeware gerüstet für 2017Bild: Deutschlands einzige eBilanz-Freeware gerüstet für 2017
Deutschlands einzige eBilanz-Freeware gerüstet für 2017
… Jahresabschluss elektronisch an die Finanzverwaltung übermitteln (ähnlich der Anlage "EÜR" bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG). Während es für die EÜR-Übermittlung zahlreiche "Low-Cost-Software" im Rahmen der Einkommensteuererklärung gibt, war dies für die Übermittlung der eBilanz bisher nicht der Fall: Diese war - auch mangels "ElsterFormular" …
Sie lesen gerade: Übermittlung von Medikationsdaten kann Leben retten