(openPR) Dresden, 20. Juli 2015. Die Cloud&Heat Technologies GmbH unterstützt als einer von acht renommierten Forschungspartnern das EU-Projekt SERECA (Secure Enclaves for Reactive Cloud Applications). Dabei handelt es sich um eine Initiative, die das Ziel hat, für mehr Datensicherheit in der Cloud zu sorgen und so eines der größten Hindernisse bei der Verbreitung von Cloudlösungen zu beseitigen. Denn obwohl die Cloud kosteneffiziente und nachhaltige Ressourcen für die Datenverarbeitung bereitstellen kann, zögern viele Unternehmen, diese Lösungen zu nutzen, weil sie die Sicherheit ihrer Daten und die für die jeweilige Branche notwendigen Compliance-Richtlinien nicht gewährleistet sehen. Um die hohen Anforderungen sicherheitsrelevanter Anwender wie beispielsweise Banken und Versorger erfüllen zu können, sind neue und einfach umsetzbare Lösungen gefragt.
Gemeinsam mit etablierten Forschungspartnern wie dem Imperial College London und der Universität Dresden arbeitet Cloud&Heat im Rahmen von SERECA daran, gesicherte Enklaven für die Cloud zu entwickeln und einzusetzen. Mit dieser neuen Methode wird auf Basis von Standard-CPU-Hardware eine sichere Cloudumgebung generiert. Sie sorgt dafür, dass jede einzelne Anwendung ihre Sicherheit unabhängig vom genutzten Cloudanbieter selbst gewährleisten kann. Gesicherte Enklaven unterstützen außerdem die gesetzeskonforme Datenlokalisierung, indem sie es den Anwendungen ermöglichen, eine Vielzahl von Cloud-Rechenzentren sicher zu überbrücken. Damit sorgen gesicherte Enklaven für mehr Datenintegrität, Datenverfügbarkeit und -vertraulichkeit in der Cloud.
„Cloud&Heat bringt umfassendes Wissen in der Gestaltung, dem Aufbau und dem Betrieb von Mikro-Daten-Rechenzentren sowie Erfahrungen als Cloud-Anbieter in das SERECA-Projekt mit ein“, erläutert René Marcel Schretzmann, Gründer und CEO. „Unsere Aufgabe ist es, die neu geschaffene Infrastruktur im Hinblick auf die technologischen Anforderungen und die Anwendungspraxis zu optimieren.“ Davon sollen besonders datenintensive und hochinteraktive Anwendungen wie das Internet der Dinge oder cyber-physische Systeme profitieren, die mit sensiblen persönlichen Daten agieren.
Über SERECA
Das Projekt SERECA läuft vom 01.03.2015 bis 28.02.2018 und wird durch Horizon 2020, das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, gefördert. Zum Konsortium gehören die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Braunschweig, das Imperial College London, die Cloud&Heat Technologies GmbH, Epsilon S.r.l., Red Hat, jClarity und Ente per lo Sviluppo dell’Irrigazione e la Trasformazione Fondiaria in Puglia, Lucania ed Irpinia. Mehr Informationen unter www.serecaproject.eu.







