(openPR) Bestattungspreise: bis zu 7.000 € Unterschied in Großstädten // Feuerbestattung ab 444 € // Bestattungspreis durchschnittlich 1.975 € // Würde: Leistung wichtiger als der Preis
Oft wird zu Lebzeiten viel Geld zurückgelegt und doch reicht es am Ende nicht für den letzten Wunsch der Verstorbenen oder eine würdevolle letzte Reise. Diesen Umstand haben Discount-Bestatter für sich entdeckt. Sie locken mit Preisen ab 444 €. Traditionsbetriebe beklagen, dass Angebote in dieser Preiskategorie nur durch absolut kostengünstige Materialien und gestrichene Grundleistungen gewährleistet werden können. Pappsärge und Plastikurnen – sie drücken den Preis, aber auch die Würde des Todes. Es gibt allerdings Angebote im Mittelfeld: sie sind nicht zu teuer und bieten trotzdem alle wichtigen Grundleistungen. Was zu einer würdevollen Bestattung gehört und wieviel sie in Berlin, Köln, München oder Hamburg kostet, fasst das Unternehmen Bestattungesvergleich.de zusammen.
Ab 444 € findet sich in Berlin eine Feuerbestattung auf dem Portal Bestattungsvergleich.de. Doch es geht weitaus teurer: mit 5.890 € schlägt die teuerste Feuerbestattung des Portals zu Buche. In beiden Preisen sind die Friedhofsgebühren nicht mit inbegriffen. Abgesehen von den Friedhofsgebühren, die stets mitbetrachtet werden müssen, beinhaltet das teuerste Angebot allerdings mehr Leistungen. Je nach Budget und letztem Wunsch kann auf bestimmte Services verzichtet werden. Ein Trauerredner und eine Trauerfeier sind individuelle Zusatzoptionen, über die jeder Angehörige oder Kunde eines Bestatters selber entscheidet. Angebote, die bei rund 1.500 € angesiedelt sind, beinhalten teilweise aber eben solche Zusatzleistungen – und sind somit im Preis-Leistungsverhältnis weitaus günstiger, als Lockangebote für unter 500 €.
Leistung zählt, nicht der Preis
Solange nicht testamentarisch geregelt ist, wie die Beerdigung genau auszusehen hat, sind der Gestaltung einer Bestattung keine Grenzen gesetzt (außer durch Bestattungsgesetze). Wie sich am Angebot zeigt, scheint es vielen Angehörigen aber um den Preis zu gehen. Hier gilt: es sollte zuallererst auf die Leistung geachtet werden. Es dürfte wohl kaum im Interesse der Hinterbliebenen sein, ein Familienmitglied in einer Plastikaschekapsel oder in einem Pappsarg zu wissen.
Regionale Preisunterschiede in Deutschland: bis zu 7.000 €
Extrem günstige Preise unter 500 € finden sich bisher nur in Berlin. Doch auch in anderen deutschen Großstädten – zum Beispiel in Hamburg, München oder Köln gibt es mittlerweile große Preisspannen zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot. Vor allem bestattungspflichtige Angehörige, die einen Bestatter in einem anderen Bundesland suchen, sind mit einem Preisvergleich gut beraten. Preisunterschiede von bis zu 7.000 € zeigen dies (siehe Tabelle zu den Preisen in Köln, Hamburg, München oder Berlin).
Unterschied zwischen Standard- und Billig-Bestattung
Eine Standard-Feuerbestattung beinhaltet normalerweise einen Sarg, den Kremationsvorgang, eine persönliche Betreuung, eine Aschekapsel, und weitere, normalerweise als Grundleistungen bezeichnete Services wie: eine Überführung, die hygienische Versorgung, das Einbetten und ein Sterbehemd sowie das Erledigen von notwendigen Formalitäten wie Einholen von Dokumenten, die Behördengänge, die Abmeldung von der Krankenkasse und Rente, eine Sterbeurkunde sowie das Anmelden beim Krematorium und Friedhof.
All dies gilt nicht oder nur bedingt, wenn die Familie eines Verstorbenen auf einen der recht jungen Discountbestatter zurückgreift. Diese locken mit Preisen weit unter 1.000 €. Allerdings ist Vorsicht geboten. Angehörige, die sich ein All-inclusive-Schnäppchen erhoffen, sind hier fehl am Platz – viele Leistungen müssen nachträglich bezahlt werden. So zum Beispiel Überführungskosten, Kühlungsgebühren und formelle Angelegenheiten. De facto gibt es bisher in Deutschland keinen Fall, in dem die Leiche eines Verstorbenen für den Preis von 444 € beerdigt wurde. Die Bestatterleistung allein mag für einen solchen Preis realisierbar sein, aber spätestens durch die nachträglich anfallenden Grabgebühren steigt der Preis. Selbst bei Sozialbestattungen, die vom Sozialamt übernommen werden, wird mit maximal 750 € meist ein höherer Betrag an Bestattungspflichtige, die bedürftig sind, ausgezahlt (Berlin). Alle Angebote auf dem Portal verfügen in der Detail-Übersicht über eine Liste der enthaltenen Dienstleistungen des Bestatters. In nahezu allen Fällen müssen die Kosten für den Friedhof zusätzlich mit einbezogen werden.
Preisübersicht zu Berlin, Hamburg, München und Köln
Berlin
Erdbestattung: 444 € - 7.820 €
Durchschnitt: 1.932 €
Seebestattung: 644 € - 6.990 €
Durchschnitt: 2.263 €
Feuerbestattung: 444 € - 5.890 €
Durchschnitt: 1.451 €
Baumbestattung: 750 € - 2.890 €
Durchschnitt: 1.852 €
Hamburg
Erdbestattung: 772 € - 7.820 €
Durchschnitt: 2.675 €
Seebestattung: 950 € - 6.990 €
Durchschnitt: 2.627 €
Feuerbestattung: 772 € - 5.890 €
Durchschnitt: 1.876 €
Baumbestattung: 949 € - 2.337 €
Durchschnitt: 1.491 €
Köln
Erdbestattung: 698 € - 7.820 €
Durchschnitt: 1.847 €
Seebestattung: 950 € - 6.990 €
Durchschnitt: 2.097 €
Feuerbestattung: 775 € - 5.890 €
Durchschnitt: 1.674 €
Baumbestattung: 876 € - 2.550 €
Durchschnitt: 1.380 €
München
Erdbestattung: 949 € - 7.820 €
Durchschnitt: 2.086 €
Seebestattung: 1.149 € - 6.990 €
Durchschnitt: 2.510 €
Feuerbestattung: 919 € - 5.890 €
Durchschnitt: 2.051 €
Baumbestattung: 919 € - 2.845 €
Durchschnitt: 1.787 €
Eine Übersicht aller Angebote und Preise findet sich auf dem Portal Bestattungsvergleich.de. Auf Anfrage schicken wir Ihnen die Informationen auch gerne nach Städten gefiltert zu.









