(openPR) Architektur im Kinderzimmer
Nachdem „sja“ bereits im Sommer 2014 ein Hochbettentwurf realisiert hat, ist nun ein weiterer Entwurf zum Thema Hochbett umgesetzt worden.
Veröffentlichung Hochbett 2014 im DABonline: http://dabonline.de/2014/06/18/schoener-schlafen-im-hochbett/
Der Architekt Steffen Janke aus Berlin hat das Hochbett als Möbelstück neu gedacht und interpretiert.
Hochbetten bieten, insbesondere in Kinderzimmern, einige Vorteile. So lässt sich durch die Verlagerung der Schlafebene mehr Platz und Spiel- bzw. Aufenthaltsfläche schaffen.
Zudem wird der Schlafbereich aus dem täglichen Blickfeld genommen. Umgekehrt entsteht durch die erhöhte Schlafebene ein Rückzugsbereich für die Kinder.
Das von Steffen Janke entworfene Hochbett baut auf den Entwurf aus dem Jahre 2014 auf, ohne es zu kopieren. Das Hochbett fällt durch seine dynamische und stützenfreie Form auf. Der Brüstungsverlauf ist schräg ausgebildet, genauso wie der eigentliche Bettgrundriss.
Dadurch wird die Massivität der Holzkonstruktion entschärft und es entsteht eine räumlich wirkende Skulptur. Die Brüstungen sind mit Sperrholzzuschnitten bekleidet.
Der Einstieg in das Bett ist durch schräge Brüstungsenden aufgeweitet. Die Höhe der Brüstung fällt vom Kopfende zum Fußende ab, um das Bett zum Raum hin zu öffnen.
Um die Aufenthaltsqualität unter dem Bett zu erhöhen, ist die Unterseite mit unregelmäßig zugeschnittenen Sperrholzplatten sowie in Teilen mit einer tuchbespannten Lichtdecke bekleidet.
Bestiegen wird das Bett über die Regaltreppe, welche gleichzeitig als einzige Stütze dient. Der Bettrahmen ist über Rahmendübel im Mauerwerk verankert.








