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Vom Bauwagen auf 17.000 Mieteinheiten

17.06.201518:30 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Vom Bauwagen auf 17.000 Mieteinheiten
1998 – KLEUSBERG auf der BAUMA
1998 – KLEUSBERG auf der BAUMA

(openPR) 40 Jahre Mobile Mietgebäude von KLEUSBERG

Als KLEUSBERG 1975 den ersten gelben Bauwagen vermietete, ahnte noch niemand, wie erfolgreich sich diese neue Geschäftsidee entwickeln würde. Heute – genau 40 Jahre später – zählt KLEUSBERG mit 17.000 mobilen Mieteinheiten zu den leistungsstärksten Anbietern Deutschlands. Längst sind es nicht nur einfache Raumcontainer, sondern komplette und hochwertige temporäre Gebäude für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. Ob Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindergärten, Sozialräume, Shops, Wohn- oder Baustellenunterkünfte – KLEUSBERG schafft kurzfristig Raum, immer anforderungsgerecht auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten.



Miete statt Ratenzahlung

Der Anfang der Mobilen Mietgebäude von KLEUSBERG war ungewöhnlich: Ein mittelständisches Straßentiefbauunternehmen wollte für eine Winterbaustelle einen soliden Bauwagen nicht wie damals üblich direkt mit der vollen Summe bei KLEUSBERG kaufen, sondern auf Raten abbezahlen. Willi Kleusberg jun. – Sohn des Firmengründers – dachte über das Geschäft nach und machte ein alternatives Angebot: Er bot einen 3,50 m langen, gelb lackierten 1-Achs-Bauwagen auf Mietbasis an. Die Vorteile für das Tiefbauunternehmen lagen auf der Hand: Man zahlte nur für die Dauer des Einsatzes, die Mietkosten waren überschaubar und nach dem Bauprojekt stand der Bauwagen nicht mehr nutzlos auf dem Betriebsgelände herum. Bis heute hat sich an diesen grundlegenden Vorteilen nichts geändert. Und damals sprach sich das revolutionäre Angebot von KLEUSBERG schnell herum. Hans Weigoni, ehemaliger Leiter der KLEUSBERG Niederlassung Süd und heute im Ruhestand, denkt gerne an die Zeit zurück: „Die Nachfrage war sehr groß. Wir haben dann sehr schnell unser Mietprogramm um einen 2-Achs-Baustellenwagen mit 6 m Länge sowie um Wasch-, Toiletten- und Duschwagen erweitert. Aber dann ging es erst richtig los ...“

Die ersten Raumzellen wurden vermietet

Auch Niels Hansen, der bis zu seinem Ruhestand 2014 als Niederlassungsleiter Hamburg vier Jahrzehnte für KLEUSBERG tätig war, erinnert sich an die Anfänge: „Die Entscheidung für das Mietsystem war für mich aus heutiger Sicht das Allerbeste, was KLEUSBERG passieren konnte. Schon kurz nach der Einführung sprach es sich herum und die Zahl der Mieteinheiten stieg. Anfangs waren es nur Bauwagen, doch als Containerhersteller konnten wir schnell unser Programm erweitern und neue Marktsegmente für uns gewinnen.“ Die Programmerweiterung, die Niels Hansen anspricht, waren die ersten Raumzellen – die Variant- und die Constant-Container von KLEUSBERG. Mit den stapelbaren Lösungen war es möglich, den Kunden von Einzeleinheiten bis hin zu kompletten Gebäuden kurzfristig temporär benötigten Raum zur Verfügung zu stellen. Großbaustellen von namhaften Automobilherstellern und deren Zulieferern wurden mit hunderten Mieteinheiten dieser Art ausgerüstet.

Der Siegeszug der Mobilen Mietgebäude

Als Hersteller von Systemraumlösungen trieb KLEUSBERG die Entwicklungen und Innovationen im Mietbereich voran und reagierte damit sehr früh auf neue Marktanforderungen. Die Mietraummodule der Serie 2500 wurden in den 80er Jahren zur Marktreife gebracht. Außer durch die genormte Höhe für Industrieräume von 2,50 m überzeugten diese Systeme vor allem durch ihre neue Flexibilität: Es waren die ersten Raumeinheiten mit wechselbaren Wandelementen. Eine Revolution für den Markt, denn erstmals waren die Raum- bzw. Bürogrößen frei gestaltbar. Damit konnten neue Zielgruppen gewonnen werden: Industrieunternehmen und auch Schulen mieteten die mobilen Einheiten von KLEUSBERG als Interimslösungen während ihrer Neu- oder Umbauarbeiten. Die boomende Nachfrage verstärkte sich nach der deutschen Einheit noch weiter, denn viel veraltete Bausubstanz in der ehemaligen DDR musste erneuert werden. Doch wo sollten die Menschen während der Zeit arbeiten? Die Mobilen Mietgebäude von KLEUSBERG waren die Lösung. So wurde beispielsweise der komplette Sächsische Landtag in ein dreigeschossiges Mietgebäude von KLEUSBERG ausgelagert. Es war eine Sonderlösung, die sogar über einen Aufzug verfügte. Die Mietkunden konnten sich in den 2000er Jahren über einen deutlichen Zuwachs an Komfort, Wohlfühlatmosphäre und Gestaltungsfreiheit bei den Grundrissen freuen: KLEUSBERG führte die PLUS-Container ein. Sie waren im Hinblick auf Architektur und Innenausstattung ein weiterer Meilenstein – nicht zuletzt auch aufgrund der bis zu 2,75 m Raumhöhe. Durch große Fensterflächen, verdeckte Kabelführungen und attraktive Farbgestaltung waren sie kaum noch von konventionellen Gebäuden zu unterscheiden. Die Innenräume waren fortan hell und freundlich, bereits ab Werk mit der gesamten technischen Infrastruktur und Sanitärinstallationen in Unter-Putz-Ausführung ausgestattet und nach den neuesten Normen schadstoffgeprüft.

Die nächste Zukunftsidee: ModuLine® von KLEUSBERG

Das Mietgeschäft hat sich heute derart beschleunigt, dass die Kunden ihr Mobiles Mietgebäude via Web mit wenigen Klicks vorplanen können und daraufhin ein Angebot von KLEUSBERG erhalten. Auch mit dieser Serviceanwendung hat KLEUSBERG Pionierarbeit geleistet. Rund 280.000 Quadratmeter umfasst mittlerweile die Fläche der von KLEUSBERG vermieteten mobilen Gebäude. Über 17.000 Mieteinheiten sind kontinuierlich im Einsatz bei Kunden. Die Rückläufer werden in den eigenen Werken von KLEUSBERG umfassend aufgearbeitet und dann in einem neuwertigen Zustand wieder vermietet. Ein perfekter Kreislauf: Ökonomisch wie ökologisch ist die Idee der Miete vorbildlich. Doch KLEUSBERG ruht sich nicht auf den Erfolgen aus, sondern hat abermals eine zukunftsweisende Idee eingeführt: KLEUSBERG ModuLine®. Damit wird das Beste aus zwei Welten zusammengeführt – Bauen und Mieten. Mit KLEUSBERG ModuLine® können Kunden neue Bürogebäude mit individuellen Grundrissen in Modulbauweise auf Mietbasis errichten lassen. Das heißt, sie müssen keine Investitionen tätigen, binden somit kein Kapital und nutzen das Gebäude genau so lange, wie es benötigt wird. Und auch diese neuartige Losung wird Erfolg haben, da sie genau den zukunftigen Anforderungen einer hochflexiblen Wirtschafts- und Arbeitswelt entspricht und den Unternehmen bzw. offentlichen Verwaltungen neue Freiraume eroffnet, ist sich KLEUSBERG Geschaftsfuhrer Torsten Hofer sicher und er erganzt: „Kaum zu glauben, was ein kleiner gelber Bauwagen vor 40 Jahren ins Rollen gebracht hat.“

Eine interessante Zeitreise – im Zeitraffer – bietet KLEUSBERG
im Internet auf www.kleusberg.de/40-jahre-miete.

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