(openPR) Bremen: Gaunerzinken sind ebenso unauffällig wie aussagekräftig und erleben gerade ein Comeback. Die Geschichte der dieser Zinken, Symbole, die meist mit Kreidestiften oder Kerben an Hauseingängen angebracht werden, reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Sie dienten einst den Nicht-Sesshaften zum Austausch über die Hilfsbereitschaft der Bewohner.
Die Zahl der Einbrüche nimmt bundesweit zu, die Aufklärungsquoten sinken. Es sind vermehrt organisierte Banden, viele davon aus Osteuropa, die ganz gezielt auf Tour gehen. Die Zuständigkeitsbereiche sind dabei klar definiert: die Vorhut kundet aus, wägt Risiken wie Chancen ab und kennzeichnet die potentiellen Objekte mit den sogenannten Gaunerzinken. Daran orientieren sich sodann die nächsten Akteure, die Einbrecher selbst. Blitzschnell schlagen sie zu und machen Beute. Diese wird von weiteren Bandenmitgliedern in Empfang genommen zeitnah räumlich verbracht.
Sowohl die professionelle Vorgehensweise, Schnelligkeit und Mobilität der Einbrecherbanden, machen es den Ermittlungsbehörden schwer, die Täter zu fassen. Zurück bleiben meist verwüstete, leer geräumte Wohnungen und Häuser sowie deren entsetzte Bewohner.
Augen auf!
Aufmerksamkeit ist der günstigste Schutz, sich vor derlei Einbrecherbanden zu schützen. Vor allem der Eingangsbereich sollte stets im Auge behalten werden. Tauchen dort plötzlich Symbole auf, so gilt es zu handeln. Ratsam ist es, diese erst zu fotografieren und dann erst zu entfernen. Der Gang zur Polizei kann der guten Ordnung halber erfolgen. Wichtiger ist es, Schwachstellen, so beispielsweise leicht zu öffnende Fenster oder Türen, zu enttarnen und entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu veranlassen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, zieht dazu einen Fachmann zu Rate. Die Glaserei-Experten der Notglaserei wissen um problematische Schlupflöcher, vor allem aber um deren Abhilfe.

















