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IBM eröffnet erstes Cloud-Rechenzentrum in Italien

17.06.201513:41 UhrIT, New Media & Software
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(openPR) Neue Einrichtung in Mailand deckt Bedarf für lokale Cloud-Services und erweitert die globale Reichweite der IBM-Cloud

München, 17. Juni 2015 – IBM (NYSE: IBM) hat im Zuge der Verstärkung seiner globalen Cloud-Präsenz im europäischen Markt sein erstes Cloud-Rechenzentrum in Italien eröffnet. Die neue Einrichtung mit Standort in Cornaredo, einer Gemeinde in der Provinz Mailand, versorgt den italienischen Markt mit einer lokalen IBM Cloud-Präsenz. Dadurch können die Kunden ihre Workloads innerhalb des Landes verarbeiten und profitieren so von einer Datenverbindung zur globalen IBM Cloud-Plattform mit geringen Latenzzeiten, die Daten und Applikationen für Kunden in aller Welt sicher integriert.



Das neue IBM Cloud-Center, das auf der SoftLayer-Infrastruktur basiert, ermöglicht Kunden und Partnern die Einführung des Cloud-Computing, um Daten und Workloads leichter in Italien verwalten, durchführen und speichern zu können. Dies ist für viele lokale Kunden in regulierten Branchen von zentraler Bedeutung. Globale Kunden können die neue Einrichtung ebenfalls nutzen, um lokale Endanwender zu erreichen, Daten-Redundanz zu erzeugen und geografische Diversität zu schaffen.

Das Rechenzentrum in Mailand unterstützt einen wachsenden Cloud-Computing-Markt in Italien, der nach Angaben des Reports Observatory of Cloud and ICT as a Service der Polytechnischen Universität Mailand für 2014 ein Wachstum von 31 Prozent im Jahresvergleich aufwies, bei Gesamtausgaben des Marktes von über 1,18 Milliarden Euro (1,33 Milliarden US-Dollar).

„Der IT-Sektor in Italien ist im Wandel begriffen, da sich Startups ebenso wie Großunternehmen zunehmend der Cloud bedienen, um Infrastrukturen zu optimieren, IT-Kosten zu senken, neue Umsatzquellen zu erschließen und Innovation voranzutreiben“, sagte Marc Jones, Chief Technology Officer bei SoftLayer, einem Unternehmen der IBM-Gruppe. „Das Rechenzentrum in Mailand erweitert die einzigartigen Möglichkeiten unserer globalen Plattform, indem es einen schnellen lokalen Zugang zur Cloud herstellt. Die Kunden verfügen so über alle erforderlichen Ressourcen für den schnellen Ausbau und Test von Lösungen, die das gesamte Anwendungsspektrum abdecken, von der Big Data-Auswertung bis zur weltweiten Markteinführung einer mobilen App.“

„Dieses Rechenzentrum ist eine finanzielle und technologische Investition eines multinationalen Unternehmens, das an das Potenzial dieses Landes glaubt“, erklärte Nicola Ciniero, General Manager, IBM Italien. „Eine Präsenz der IBM-Cloud in Italien bietet den örtlichen Unternehmen die richtige Grundlage, Innovationen und Erfolge auf globaler Ebene zu realisieren.“

Der Standort in Mailand ergänzt die bereits bestehenden SoftLayer EMEA Cloud-Zentren in London, Paris, Frankfurt und Amsterdam und ist Bestandteil des wachsenden Netzwerks von Einrichtungen der IBM-Cloud in aller Welt. Diese bestehenden Points of Presence und Rechenzentren stellen bereits schnelle Datenverbindungen in der EMEA-Region zur Verfügung, aber die Leistung wird durch das neue Rechenzentrum in Mailand für örtliche Kunden und Endanwender nochmals verbessert. Vom neuen Standort aus werden Verbindungen zu SoftLayer-Services innerhalb Europas in weniger als 30 Millisekunden hergestellt und ermöglich damit eine schnelle Übertragung der Daten – ein entscheidendes Kriterium für zahlreiche Rechenanwendungen wie Real Time Bidding (RTB), Big Data und Analytik.

Unterstützung lokaler Kunden auf globaler Ebene
Die IBM Cloud unterstützt bereits Kunden in Italien, deren Bandbreite von Startups und aufstrebenden Betrieben bis zu Großunternehmen reicht. Unter ihnen befindet sich das innovative Startup ROIALTY, eine Echtzeit-Marketing-Plattform für personalisierte Customer Engagement- und digitale Loyalty-Programme, mit Niederlassungen in Mailand, Parma und London.

„Wir nutzen die-IBM Cloud auf der Basis von SoftLayer, um unser wachsendes Geschäft zu unterstützen“, sagte Stefano Tonella, COO von ROIALTY. „Wir kombinieren Big Data-Elemente wie semantische Web- und Social Data-Analysen, Echtzeit-Auswertungen von sozialen Interaktionen und Gamification, um die Engagement- und Konversionraten für unsere Kunden zu maximieren. Das globale Netzwerk der IBM-Cloud mit seinen schnellen Verbindungen ist in Verbindung mit SoftLayer Bare Metal Servern entscheidend für unseren Erfolg. Die Verfügbarkeit eines Rechenzentrums in der Nähe unserer Zentrale in Mailand wird die Performance für unsere Kunden weiter verbessern.“

Ein anderer italienischer Kunde, Elica, ist ein führender Designer und Hersteller von Dunstabzugshauben für Küchen. Seit seiner Gründung in den 70er Jahren sorgt das Unternehmen mit seinen Lüftungs-, Filterungs- und Luftreinigungsprodukten für frische Luft im Haushalt. Heute nutzt Elica die IBM Cloud zur Berechnung, Analyse und Verknüpfung von Daten, um wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln.
„Unser Internet of Things-Projekt bietet den Vorteil, dass Umgebungsdaten wie Luftqualität, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt mit Daten, die wieder aus unseren Abzugshauben und Kochfelder verknüpft werden“, sagte Francesco Casoli, Chairman von Elica. „Durch Analyse dieser Daten können wir unsere Produkte verbessern und weitere Innovationen entwickeln, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Die IBM-Cloud auf der Basis der SoftLayer-Infrastruktur ermöglicht uns eine schnelle und innovative Berücksichtigung dieser unvorhersehbaren und sich ständig verändernden Daten, was die Investitionsrisiken verringert und uns hilft, die Kosten unter Kontrolle zu halten.“
Mit ausreichend Kapazität für bis zu 11.000 Servern, einer Bemessungsleistung von 2,8 Megawatt und einem Tier III-Design bietet das Rechenzentrum in Mailand die komplette Bandbreite and IBM-Cloud Infrastruktur-Dienstleistungen, u. a. Bare Metal- und virtuelle Server, Speicher, Sicherheitsservices und Netzwerktechnik. Diese Services können nach Bedarf mit vollständigen Remote- und Kontrollfunktionen über ein Web-Kundenportal oder eine API zur Verfügung gestellt werden, damit die Kunden ihre optimalen öffentlichen, privaten oder hybriden Cloud-Umgebungen zusammenstallen können.

Das Rechenzentrum in Mailand ist Teil der Investition von IBM in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar im Jahre 2014 zur Vergrößerung der Reichweite seiner globalen Cloud und erhöht die Gesamtzahl der IBM Cloud-Rechenzentren auf über 40 weltweit, davon 24 SoftLayer-Rechenzentren.

Kunden wird für einen begrenzten Zeitraum ein Nachlass von bis zu 500 US-Dollar auf ihre ersten Aufträge im neuen Rechenzentrum in Mailand angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter www.softlayer.com/Milan.

Schulungsangebote zur Funktionalität der SoftLayer Cloud-Plattform finden Sie unter softlayer.com/training.

Weitere Informationen zu den Cloud-Angeboten von IBM finden Sie unter ibm.com/cloud. Folgen Sie uns auf Twitter @IBMcloud und in unserem Blog unter www.thoughtsoncloud.com. Beteiligen Sie sich an der Diskussion mit #ibmcloud.

Weitere Statements
„Unternehmen müssen heute nicht nur die IT-Kosten niedrig halten, sondern müssen sich auch mit den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung auseinandersetzen, bei der sich alles um die Daten dreht“, sagte Nicola Ciniero, General Manager, IBM Italien. „Diese Unternehmen benötigen Lösungen, um Daten zu speichern und zu verarbeiten, Analytik-Tools einzusetzen und Applikationen für mobile und soziale Anwendungen zu unterstützen. Die erstklassige Infrastruktur, die jetzt im Rechenzentrum im Mailand zur Verfügung steht, unterstützt die heutigen Herausforderungen der Digitalisierung und ermöglicht kundenspezifische Lösungen, die neue Geschäftsmodelle hervorbringen, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum verbessern und die Internationalisierung fördern können.“

„Für Organisationen, die ihre Infrastruktur nicht komplett erneuern wollen, bietet die IBM-Cloud eine hybride Cloud-Formel für öffentliche und private Unternehmen an. Hiermit können diese ihre bestehenden IT-Investitionen schützen und sie mit der Cloud kombinieren, wobei die komplette Infrastruktur ebenso einfach zu managen ist wie eine einzige Umgebung“, sagte Maurizio Ragusa, Cloud Director, IBM Italien. „Das Hybridmodell bietet sowohl Flexibilität in der Anwendung, als auch Sicherheit und Service-Qualität.“

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