(openPR) Der Hochseilgarten als Instrument zur Teamentwicklung ist seit Jahren rückläufig. Dabei gibt es sinnvolle Formen, wie dieses Element für die Entwicklung von Firmen eingesetzt werden kann.
Wer hat schon seine eigene Seilbrücke gebaut?
Wichtiger als die Begehung ist der Weg, den das Team wählt, um die Aufgabe zu bewältigen. Man kann live erleben, wie gut die Erfolgsfaktoren guter Zusammenarbeit im Team umgesetzt werden: Rollenverteilung, Wissensmanagement, Kommunikation, optimale Prozessabläufe, vernetztes Denken, Führung im Team, Wir-Gefühl …
Das ist die Aufgabe:
Das Team wird auf zwei Standorte verteilt, jeder Standort erhält die gleichen schriftlichen Anweisungen, aber unterschiedliche Ressourcen. Eine Absperrung symbolisiert eine Schlucht, die nicht zu Fuß überwunden werden kann. Allerdings können sich die Gruppen verbal miteinander verständigen. Zunächst ist gefordert, sich das Know-how in unterschiedlichen Expertengruppen zu erarbeiten und ebenerdig einen Probebau zu erstellen.
Anschließend muss eine Seilbrücke in 8 Metern Höhe eingerichtet werden. Vorbereitet sind Plattformen, Personensicherungssysteme und Aufstiegshilfen. Voraussetzung ist: nicht jeder Mitarbeiter muss in die Höhe.
Das ist das Ziel:
Ziel ist es, dass Mitarbeitende beider Seiten ihren Standort verlassen und über die selbstgebaute Seilbrücke zur anderen Gruppe gelangen.
Das ist zu (meist) beobachten:
- Die Teilgruppen verschaffen sich nur in ihren Teilgruppen einen Überblick.
- Die schriftlichen Informationen werden nur überflogen – dann wird drauflos gebaut. Wichtige Informationen werden als unwichtig unbeachtet gelassen.
- Eine Kommunikation zwischen den zwei Gruppen findet vorerst nicht statt.
- Jeder liest sich nur in seinen Know-how-Bereich durch und setzt auch nur dieses um („Ich bin nur für die xy zuständig“)
- Probleme werden in der Kleingruppe diskutiert – wobei die andere Gruppe sich genau an der gleichen Stelle festbeißt
- Es wird nicht offen kommuniziert, wer denn später oben auf die Plattform gehen soll oder möchte.
- Schnell sind es „wir hier“ und „die dahinten“ – Wettbewerbsdenken – „Wir verraten nichts, sollen die doch selbst darauf kommen.“
- Die Aktivposten der Gruppe übernehmen sämtliche Aufgaben, die eher ruhigen Kandidaten geben schnell Aufgaben ab und lassen die Anderen machen.
Das wird reflektiert:
Mit dem Kartenset „Gruppen- und Teamentwicklung“ können die Erfolgsfaktoren benannt und separat betrachtet werden. Je nach Dynamik in der Gruppe kann dabei der Fokus auf ein unterschiedliches Thema fallen.
Parallelen zum Arbeitsalltag werden von den Teilnehmenden fast schon von allein angebracht. Handlungsmuster können leichter besprochen, da sie ja hier in einem ganz anderen Rahmen aufgetreten sind – allerdings bewegt sich ja jeder Mensch in vielen Situationen mit seinen gewohnten Handlungsmustern, die also auch im Arbeitsalltag genutzt werden. Durch die Ferne zum Alltag kann aber besser darüber nachgedacht werden, was konkret in dieser Situation hätte anders gemacht werden können.
Ein Transfer lässt in den Alltag ableiten: in der nächsten Situation in der Firma werde ich in folgender Situation X statt Y machen.
Die Reflexion leitet über zum Durchdenken ganzer Abläufe: Beim nächsten Projekt werden wir wie folgt vorgehen… und Person A wird darauf achten, dass….
Je nach Fokus der Reflexion können anschließend noch Theorieimpulse vorgestellt werden: So strukturieren Sie ihre nächste Teamsitzung, diese Ebenen der Kommunikation schwingen in jeder Botschaft mit, darum kommt es im Team zu Missverständnissen … etc.
Das Team von ReSolTat unterstützt Interessierte gern mit prozessorientierten Outdoor-Settings und der anschließenden Reflexion im Training. Mit mobilem Equipment kommt das Team zum Einsatzort.
Weitere Informationen:
http://www.resoltat.de
http://www.reflexion-im-training.de














